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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


April 2002

In der Ver­gan­gen­heit ver­wur­zelt, für die Zu­kunft le­ben

Wenn Jo­sef Zeit­ler nicht ge­ra­de sei­nem Be­ruf als KfZ-Mei­ster nach­geht, brü­tet er über der Um­set­zung sei­ner Ideen. An vor­der­ster Front steht da­bei im­mer der öko­lo­gi­sche Ge­dan­ke in Ver­bin­dung mit der Auf­ar­bei­tung der Ge­schich­te. »Al­les, was wir tun, soll­te mit der Um­welt ver­träg­lich sein« – so Jo­sef Zeit­ler.

Der wasserstoffbetriebene Roller H2 Speedfight ist das am weitesten fortgeschrittene Projekt von Josef Zeitler. Was fehlt sind vor allem Geldgeber, um in die Serienproduktion einsteigen zu können.

Er be­lässt es aber nicht nur beim Re­den. Er agiert, hat ei­nen Pro­to­ty­pen für ei­nen was­ser­stoff­an­ge­trie­be­nen Rol­ler ent­wickelt, will im näch­sten Jahr ein En­er­gie­haus bau­en, das über Zug­luft und Was­ser­stoff mit En­er­gie ver­sorgt wird. Ein Por­trait ei­nes Vi­sio­närs und Quer­den­kers.

Ein Film von Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Oktober 2001

Hei­mat Russ­land – Iden­ti­tät Deutsch?

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Alex ist Spät­aus­sied­ler. In der Hoff­nung auf ei­ne bes­se­re Zu­kunft, ver­lässt er vor vier Jah­ren ge­mein­sam mit sei­ner Fa­mi­lie die rus­si­sche Hei­mat. Vom Ge­setz her Deut­scher, kommt er trotz al­lem in ein Land, des­sen Kul­tur ihm fremd ist und des­sen Spra­che er nicht ver­steht. Aus Russ­land fort ge­gan­gen und in Deutsch­land noch nicht rich­tig an­ge­kom­men, hin und her­ge­ris­sen zwi­schen al­ter und neu­er Hei­mat, hat Alex hier mit vie­len Pro­ble­men zu kämp­fen. point be­glei­tet ihn durch sei­nen All­tag und spricht mit ihm über sei­ne Er­fah­run­gen, die er hier mit Ein­sam­keit, Ge­walt­be­reit­schaft, Al­ko­hol und Dro­gen ge­macht hat.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Juni 2001

Dich­ter

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Drei Dich­ter aus der Re­gi­on be­schrei­ben ihr Ver­hält­nis zur frän­ki­schen Hei­mat, den Men­schen, der Na­tur und zu ih­rer Ar­beit. Ein Es­say der ver­gnüg­li­chen Art zum Selbst­ver­ständ­nis der Spe­zi­es Dich­ter.

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Ein Film von Ralf Hu­wen­diek und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 13 Min.

März 2001

»Ich bin ei­ne in Deutsch­land le­ben­de Mus­li­ma«

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Nalan und Aykut Ge­len­gec sind be­ken­nen­de Mus­li­me. In Deutsch­land auf­ge­wach­sen und auf der Su­che nach ei­ner ei­ge­nen Iden­ti­tät, ent­schei­den sie sich mit knapp 20 Jah­ren, ihr wei­te­res Le­ben nach dem Is­lam aus­zu­rich­ten. In den Re­geln des Is­lams fin­den sie ei­ne Ba­sis für ihr re­li­giö­ses und ge­sell­schaft­li­ches Le­ben, die ih­nen nicht nur Ori­en­tie­rung, son­dern auch per­sön­li­che Frei­hei­ten bie­tet. Nalan und Aykut ge­ben ei­nen Ein­blick in ihr Le­ben als Mus­li­me und den Is­lam und was es für sie be­deu­tet, die Re­li­gi­on in ih­ren Le­bens­mit­tel­punkt zu stel­len. Sie er­zäh­len, wie Fa­mi­lie und Freun­de mit ih­rer Ent­schei­dung um­ge­gan­gen sind, wie deut­sche Mit­bür­ger auf sie re­agie­ren und wie sie zu fun­da­men­ta­li­sti­schem Re­li­gi­ons­ver­ständ­nis ste­hen.

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Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

November 2000

»Nein, die­se Pil­len schluck’ ich nicht«

Jedes Jahr am Welt-Aids-Tag findet auch der traditionelle Candle-Light-Walk statt - ein Trauermarsch zum Gedenken an die Verstorbenen

Rai­ner ist HIV-po­si­tiv. Ein Schick­sal, das er mit ca. 40.000 Deut­schen teilt. Mit ei­nem Un­ter­schied: er ist ei­ner der we­ni­gen Men­schen, die auf die Ein­nah­me von Me­di­ka­men­ten, die so­ge­nann­te Kom­bi­the­ra­pie, ver­zich­tet – ge­gen den drin­gen­den Rat der Ärz­te. Trotz­dem lebt Rai­ner schon über 15 Jah­re mit dem Vi­rus und, wie er meint, bes­ser als mit Me­di­ka­men­ten.

Nach langer Suchen hat Rainer eine Ärztin gefunden, die seinen Umgang mit der Krankheit akzeptiert.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

September 2000

Der ver­trau­te Frem­de

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Die Dia­gno­se Alz­hei­mer ist für die Be­trof­fe­nen ein schwe­rer Schick­sals­schlag. Nach und nach ver­lie­ren sie ih­re Er­in­ne­run­gen und da­mit auch ih­re Iden­ti­tät. Be­trof­fen sind aber nicht nur die al­ters­ver­wirr­ten Men­schen, son­dern auch de­ren An­ge­hö­ri­ge. Auf ih­nen la­stet die Bür­de der Krank­heit eben­so schwer: Sie er­le­ben, wie aus ei­nem lieb­ge­won­ne­nen, ver­trau­ten Men­schen lang­sam ein hilf­lo­ser Pfle­ge­fall wird.

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Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

preisgekrönter Film Die­ser Film hat ei­ne Aus­zeich­nung be­kom­men.
April 2000

»Die Zie­le un­ter­schei­den sich nicht – nur der Weg da­hin ist et­was schwie­ri­ger«

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Seit fünf Jah­ren sind Mo­ni­ka und Mi­ke ver­hei­ra­tet. Sie ist con­ter­gan­ge­schä­digt, er sitzt im Roll­stuhl. Ge­mein­sam füh­ren sie ein Le­ben, das so selbst­be­stimmt wie mög­lich ist – ein An­spruch, der für nicht-be­hin­der­te Men­schen selbst­ver­ständ­lich, für vie­le Men­schen mit Be­hin­de­rung je­doch mit gro­ßer An­stren­gung ver­bun­den ist.

Woh­nen in der ei­ge­nen Woh­nung, Pfle­ge nach den ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen, ein er­fül­len­der Be­ruf: All das er­kämp­fen sich Mo­ni­ka und Mi­ke mit viel Ei­gen­in­itia­ti­ve – un­ter­stützt vom Zen­trum für selbst­be­stimm­tes Le­ben (ZSL), ei­ner Selbst­hil­fe­ein­rich­tung, die kör­per­be­hin­der­ten Men­schen er­mög­licht, ih­ren All­tag selbst zu ge­stal­ten. Dort ent­schei­den nicht die Assistent*innen über den Ta­ges­ab­lauf – son­dern die, die Un­ter­stüt­zung be­nö­ti­gen.

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Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Januar 2000

»Ei­ne Ga­ran­tie kann mir nie­mand ge­ben«

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Wäh­rend kör­per­li­che Be­hin­de­run­gen für das Um­feld leicht er­kenn­bar sind, sieht man psy­chisch er­krank­ten Men­schen ih­re Pro­ble­me nicht di­rekt an. Die Men­schen ste­hen mit ih­rer Krank­heit häu­fig al­lei­ne da, was nicht zu­letzt dar­an liegt, dass im Ver­gleich zu sicht­ba­ren Be­hin­de­run­gen noch zu we­nig auf­ge­klärt wird. Das Por­trait ei­ner Frau be­schreibt den Weg in ih­re stil­le Krank­heit, den völ­li­gen Rück­zug in die ei­ge­nen vier Wän­de, die Iso­la­ti­on bis hin zu ih­rer Ein­wei­sung in die Psych­ia­trie, aber auch, wie sie die Ohn­macht ge­gen­über ih­rer Krank­heit über­win­det, mit der Angst, je­der­zeit wie­der krank zu wer­den, um­geht und sich ih­rem neu­en Le­ben und ei­ner neu­en Part­ner­schaft stellt. – Er­fah­run­gen zwi­schen Nor­ma­li­tät und Ver­rückt­sein.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

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