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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


Oktober 2026

De­mo­kra­tie wei­ter ent­wickeln – die Po­di­ums­dis­kus­si­on

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Im Rah­men un­se­rer Ak­ti­ons­wo­che „De­mo­kra­tie wei­ter­den­ken“ fand nach der Film­pre­view un­se­rer Re­por­ta­ge „De­mo­kra­tie wei­ter ent­wickeln – Brau­chen wir ein neu­es Den­ken?“ am 25. Ju­ni 2026 im Ca­ri­tas-Pirck­hei­mer-Haus ei­ne Po­di­ums­dis­kus­si­on zum The­ma statt.

In der Dis­kus­si­on geht es, in An­leh­nung an die zu­vor ge­zeig­te Film­pre­view, um den Zu­stand un­se­rer De­mo­kra­tie und um die Fra­ge, war­um po­pu­li­sti­sche Ideen im­mer mehr Zu­lauf be­kom­men. Schwer­punkt der Dis­kus­si­on ist die Fra­ge, ob di­rekt­de­mo­kra­ti­sche Be­tei­li­gungs­mög­lich­kei­ten ei­ne sinn­vol­le und wich­ti­ge Er­gän­zung der par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tie sind und ob sie auch auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt wer­den sol­len.

Auf dem Po­di­um sa­ßen un­ter der Lei­tung von Alex­an­der Jung­kunz, Chef­pu­bli­zist der Nürn­ber­ger Nach­rich­ten:
– Dr. Gün­ther Beck­stein, Baye­ri­scher Mi­ni­ster­prä­si­dent a.D.
– Wer­ner Küp­pers, OMNIBUS für Di­rek­te De­mo­kra­tie,
– Tim Wil­ly We­ber, Bür­ger­mei­ster von Ot­ters­berg,
– Chri­sti­an Kö­nig, Mehr De­mo­kra­tie e.V. und
– Jörg Sieg­mund, Aka­de­mie für Po­li­ti­sche Bil­dung Tutz­ing.

Die Auf­zeich­nung der Po­di­ums­dis­kus­si­on ent­stand mit ei­nem Zu­schuss der Stif­tung „Nürn­berg – Stadt des Frie­dens und der Men­schen­rech­te“.

Ei­ne Pro­duk­ti­on von Me­di­en PRAXIS e.V. • Län­ge: 88 Min.

Die Re­por­ta­ge De­mo­kra­tie wei­ter ent­wickeln – Brau­chen wir ein neu­es Den­ken? ist eben­falls auf un­se­rem You­Tube-Ka­nal zu se­hen.

September 2026

De­mo­kra­tie wei­ter ent­wickeln – Brau­chen wir ein neu­es Den­ken?

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Christian König und Aline Koeppen im Berliner Büro von Mehr Demokratie e.V. halten ein Banner mit der Aufschrift »Ja ich will Mehr Demokratie – www.volksentscheid.de« hoch.

1995 er­kämpf­ten ein Zu­sam­men­schluss von vie­len In­itia­ti­ven in ei­nem lan­des­wei­ten Volks­be­geh­ren die Ein­füh­rung von Bür­ger­ent­schei­den in Baye­ri­schen Ge­mein­den und Krei­sen.

Brigitte Krenkers, Mitbegründerin des OMNIBUS für Direkte Demokratie, steht im Inneren des historischen, heute ausgebauten Doppeldecker-Omnibusses, wo alle Unterschriften gesammelt sind.

Für die Ein­füh­rung der da­mals weit­rei­chend­sten Re­ge­lun­gen in ganz Deutsch­land hat­ten sich bin­nen 14 Ta­gen 1,2 Mil­lio­nen Men­schen ein­ge­tra­gen. Maß­geb­lich an die­sem Er­folg be­tei­ligt wa­ren der OMNIBUS für Di­rek­te De­mo­kra­tie und Mehr De­mo­kra­tie e.V..

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein und Staatsminister Florian Herrmann stehen nebeneinander an einem Podium bei der abschließenden Pressekonferenz zum Runden Tisch in der Staatskanzlei in München.

Drei­ßig Jah­re spä­ter steht die­se Er­run­gen­schaft wie­der un­ter Druck. In vie­len Bun­des­län­dern, so auch in Bay­ern, sol­len die Hür­den bzw. Re­ge­lun­gen, die Bür­ger­ent­schei­den und Volks­ent­schei­den vor­ge­schal­tet sind, ver­schärft wer­den. Die Mög­lich­keit von Volks­ent­schei­den auf Bun­des­ebe­ne ist bis heu­te nicht ge­ge­ben. Der Film »De­mo­kra­tie wei­ter ent­wickeln« stellt Men­schen vor, die sich, meist schon seit Jahr­zehn­ten, mit di­rek­ter De­mo­kra­tie be­schäf­ti­gen und stellt die Fra­ge, wie wir wie­der aus der De­mo­kra­tie­kri­se her­aus­fin­den.

Eine Gruppe von Menschen bringt einen jungen Baum zur Pflanzung entlang des alten Grenzzauns am Baumkreuz bei Ifta.

Am Baum­kreuz bei Ifta, an der hes­sisch-thü­rin­gi­schen Gren­ze ge­le­gen, kom­men seit 1990 Men­schen vom Om­ni­bus, Mehr De­mo­kra­tie und Bund Na­tur­schutz zu­sam­men, um Bäu­me zu pflan­zen und zu pfle­gen.

Beuys-Schüler und OMNIBUS Mitbegründer Johannes Stüttgen erklärt eine seiner Tafelzeichnungen, die während seiner Vorträge entstehen.

In An­leh­nung an das 7000-Ei­chen­pro­jekt von Jo­seph Beu­ys und des­sen For­de­rung nach ei­ner Ab­schaf­fung der »Par­tei­en­dik­ta­tur« stellt sein Schü­ler und Mit­be­grün­der des OMNIBUS für Di­rek­te De­mo­kra­tie Jo­han­nes Stütt­gen die The­se auf, dass wir uns auf ein »völ­lig neu­es Den­ken« ein­las­sen müs­sen, da »die al­ten Kon­zep­te nicht mehr grei­fen«.

Ralf-Uwe Beck sitzt an einem Bücherverkaufstisch und signiert ein Exemplar seines Buchs »Der Souverän«.

Ralf-Uwe Beck ist in der ehe­ma­li­gen DDR, ganz in der Nä­he des Baum­kreu­zes von Ifta auf­ge­wach­sen. Heu­te ist er Bun­des­vor­stands­spre­cher von „Mehr De­mo­kra­tie e.V.“ und hat in die­sem Jahr das Es­say „Der Sou­ve­rän“ ver­öf­fent­licht, in dem er die Nach­wen­de­zeit auf­ar­bei­tet und für die Stär­kung der di­rek­ten De­mo­kra­tie ein­tritt: »Die re­al exi­stie­ren­de De­mo­kra­tie ist nicht das ein­ge­lö­ste Ver­spre­chen, das uns die De­mo­kra­tie gibt, näm­lich, dass wir an den po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen, die uns be­tref­fen, auch be­tei­ligt wer­den müs­sen.«

Der langjährige OMNIBUS-Fahrer Werner Küppers, in auffälligem rot-gemustertem Mantel und pinker Hose, spricht in einer Fußgängerzone mit zwei Passant*innen. Neben ihm ein Schild: »Rettet den Bürgerentscheid – Volksinitiative Bürgerbegehren in Schleswig-Holstein«.

Bus­fah­rer Wer­ner Küp­pers fährt seit vie­len Jah­ren mit dem OMNIBUS für di­rek­te De­mo­kra­tie durch ost- und west­deut­sche Städ­te. Ge­mein­sam mit zwei bis drei Mit­fah­re­rIn­nen stel­len sie sich auf öf­fent­li­che Plät­ze, um für die di­rek­te De­mo­kra­tie zu wer­ben. »Wir kön­nen doch nicht un­se­re Stim­me als Blan­ko-Voll­macht aus der Hand ge­ben, auch an Leu­te, die of­fen­sicht­lich das gar nicht ein­hal­ten, was sie vor­her ver­spre­chen.« Für ihn zählt das Ge­spräch von Mensch zu Mensch, un­ab­hän­gig da­von, wel­che po­li­ti­sche Über­zeu­gung das Ge­gen­über ver­tritt. Ei­ne Hal­tung, die in Zei­ten wach­sen­der Po­la­ri­sie­rung nicht selbst­ver­ständ­lich ist.

Mehrere Erwachsene sitzen im Stuhlkreis und unterhalten sich, im Hintergrund eine Projektion mit der Aufschrift »Sprechen & Zuhören« – Szene von einer Sprechen & Zuhören-Fortbildung.

Um der wach­sen­den Spal­tung un­se­rer Ge­sell­schaft et­was ent­ge­gen­zu­set­zen, hat „Mehr De­mo­kra­tie e.V.“ das Dia­log­for­mat Spre­chen & Zu­hö­ren ent­wickelt: »Wir ha­ben al­le Streit­the­men in der Fa­mi­lie, aber auch ge­sell­schaft­lich. Und wir nei­gen da­zu, nicht mehr mit­ein­an­der zu spre­chen und gro­ße Grä­ben zu zie­hen. Und die­ses For­mat Spre­chen und Zu­hö­ren bringt uns wie­der zu­sam­men, auch wenn wir in­halt­lich ganz weit aus­ein­an­der sind.«

Jugendliche stellen in einem Klassenzimmer des Fürther Helene-Lange-Gymnasiums Stühle zu einem Kreis auf, im Hintergrund sitzen weitere Schüler:innen und beobachten die Übung – Szene vom Schulprojekt »wo-hin?«.

Auch der Om­ni­bus ist im Bil­dungs­be­reich tä­tig. Beim zwei­tä­gi­gen Schul­pro­jekt wo-hin? geht es den Pro­jekt­lei­te­rIn­nen nicht nur um das Auf­zei­gen der Mög­lich­kei­ten der di­rek­ten De­mo­kra­tie. In spie­le­ri­scher Form sol­len die Schü­le­rIn­nen auch er­fah­ren, wie sie selbst­wirk­sam wer­den kön­nen: Wo-hin? ist ein Pro­jekt, wo es uns um die jun­ge Ge­ne­ra­ti­on geht, weil es ganz oft pas­siert, dass sie eben nicht das Ge­fühl ha­ben, dass ih­nen zu­ge­hört wird…

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 62 Min.

Juli 2026

WÄSSERWIESEN – Al­te Tech­nik für das Kli­ma von mor­gen

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Das Nadelwehr bei Kirchehrenbach gehört zur historischen Forchheimer Wässerwiesenkulisse.

Jahr­hun­der­te­lang galt Was­ser auf den Fel­dern als Pro­blem. Es wur­de über Grä­ben mög­lichst schnell ab­ge­lei­tet, da­mit Wie­sen und Äcker frü­her be­wirt­schaf­tet wer­den konn­ten.

Die UNESCO hat die traditionelle Bewässerung bei Forchheim in die Liste als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit aufgenommen.

Heu­te hat sich die Per­spek­ti­ve grund­le­gend ver­än­dert: Trocken­heit, Hit­ze­wel­len und sin­ken­de Grund­was­ser­spie­gel ma­chen je­den Trop­fen kost­bar. Vie­ler­orts be­ginnt des­halb die Su­che nach neu­en Lö­sun­gen – und führt über­ra­schend oft zu al­tem Wis­sen.

Im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim untersucht man den Wasserrückhalt im ländlichen Raum wissenschaftlich.

Der Film be­glei­tet Men­schen, die tra­di­tio­nel­le Wäs­ser­wie­sen wie­der­ent­decken und in­no­va­ti­ve Pro­jek­te für mehr Was­ser­rück­halt ent­wickeln. Rund um Forch­heim, im Land­kreis Neu­stadt an der Aisch-Bad Winds­heim und im Le­bens­raum Alt­mühl­tal ent­steht ein neu­es Ver­ständ­nis da­für, wie Was­ser in der Land­schaft ge­hal­ten wer­den kann – zum Nut­zen von Land­wirt­schaft, Na­tur und Trink­was­ser­ver­sor­gung.

Landwirtschaft spielt beim Thema Wasserrückhalt eine wichtige Rolle.

Da­bei zeigt sich, dass Was­ser­ma­nage­ment weit mehr be­deu­tet als Hoch­was­ser­schutz oder Be­wäs­se­rung. Es geht um frucht­ba­re Bö­den, wi­der­stands­fä­hi­ge Land­schaf­ten und die Fra­ge, wie sich Mensch und Na­tur an den Kli­ma­wan­del an­pas­sen kön­nen. Wis­sen­schaft, Kom­mu­nen, Was­ser­wirt­schaft und Land­wir­te ar­bei­ten da­bei an Lö­sun­gen, die oft er­staun­lich ein­fach sind.

Sind die Wehre geöffnet, werden die Wiesen schnell geflutet.

Die Re­por­ta­ge von Nor­bert Gold­ham­mer er­zählt von Men­schen, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men, Tra­di­ti­on mit In­no­va­ti­on ver­bin­den und zei­gen, dass nach­hal­ti­ger Was­ser­rück­halt kei­ne Vi­si­on ist, son­dern be­reits heu­te ge­lebt wird. Es ist auch ei­ne Ge­schich­te über den Wert des Was­sers.

Seit Jahrhunderten wird bei Forchheim Dias Flusswasser angestaut um die angrenzenden Felder zu wässern.

Ein Film von Nor­bert Gold­ham­mer  •  Län­ge: 30 Min.

Juni 2026

De­mo­kra­tie wei­ter­den­ken – ei­ne Ak­ti­ons­wo­che zur Wei­ter­ent­wick­lung der De­mo­kra­tie

Vor 30 Jah­ren be­glei­te­te un­se­re er­ste point-Sen­dung den OMNIBUS für di­rek­te De­mo­kra­tie und den Ver­ein Mehr De­mo­kra­tie – da­mals kämpf­ten sie für kom­mu­na­le Bür­ger­ent­schei­de in Bay­ern. Am 1. Ok­to­ber 1995 stimm­ten 57,8 Pro­zent der Bay­ern da­für. An die­se er­ste Sen­dung wol­len wir nun an­knüp­fen – mit ei­ner Ak­ti­ons­wo­che, die fragt: Wie wol­len wir De­mo­kra­tie wei­ter­ent­wickeln? Seit 1995 pro­du­zie­ren wir als ge­mein­nüt­zi­ger Ver­ein Re­por­ta­gen, Do­ku­men­ta­tio­nen und Por­traits für un­se­re Sen­dung point, die sonn­tags abends auf Fran­ken Fern­se­hen aus­ge­strahlt wird – mit ho­hem eh­ren­amt­li­chen Auf­wand, oh­ne Wer­bung, mit der Frei­heit, die The­men zu wäh­len, die uns wich­tig sind.

Aktionswoche Demokratie 2026

Vom 22. bis 26. Ju­ni 2026 ver­an­stal­ten wir ge­mein­sam mit der Aka­de­mie Ca­ri­tas-Pirck­hei­mer-Haus (CPH) in Nürn­berg die Ak­ti­ons­wo­che »De­mo­kra­tie wei­ter den­ken«. Dass die Wo­che zu ei­nem be­son­ders ak­tu­el­len Zeit­punkt statt­fin­det, ist ein in­ter­es­san­ter Zu­fall: Am 28. Ju­ni 2026 fin­det in Nürn­berg der Bür­ger­ent­scheid »Lie­ber zu­rück auf Los« über den Aus­bau des Fran­ken­schnell­wegs statt. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen selbst ent­schei­den, ob die der­zei­ti­gen Pla­nun­gen und Maß­nah­men für den Aus­bau des Fran­ken­schnell­wegs so­fort ge­stoppt wer­den sol­len – und nut­zen da­bei ge­nau das In­stru­ment, für das der OMNIBUS und Mehr De­mo­kra­tie vor 30 Jah­ren ge­strit­ten ha­ben: den Bür­ger­ent­scheid.

Das Pro­gramm:

Aktionswoche Demokratie 2026

Wäh­rend der ge­sam­ten Wo­che ist der OMNIBUS für Di­rek­te De­mo­kra­tie vor Ort – am 22. Ju­ni am He­le­ne-Lan­ge-Gym­na­si­um in Fürth und am 23. Ju­ni an der Be­ruf­li­chen Schu­le 7 in Nürn­berg für Work­shops mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern, vom 24. bis 26. Ju­ni an der Kö­nig­stra­ße (Wet­ter­häus­chen, Lo­renz­kir­che), täg­lich of­fen für Ge­sprä­che mit Bür­ge­rin­nen und Bür­gern.

Aktionswoche Demokratie 2026

Am Diens­tag, 23. Ju­ni um 19 Uhr lädt Jo­han­nes Stütt­gen im S11 des CPH zu ei­nem künst­le­ri­schen Ge­spräch ein un­ter dem Ti­tel »Die Krö­nung der De­mo­kra­tie«. Stütt­gen stu­dier­te an der Düs­sel­dor­fer Kunst­aka­de­mie bei Jo­seph Beu­ys, der ihn 1971 zum Mei­ster­schü­ler er­nann­te. Im sel­ben Jahr grün­de­te er mit Beu­ys die »Or­ga­ni­sa­ti­on für di­rek­te De­mo­kra­tie durch Volks­ab­stim­mung« – den Vor­läu­fer des heu­ti­gen Om­ni­bus. In sei­nem Ge­spräch stellt Stütt­gen die Fra­ge, wie der er­wei­ter­te Kunst­be­griff von Beu­ys – die Idee, dass je­der Mensch ein Künst­ler und da­mit Mit­ge­stal­ter des ge­sell­schaft­li­chen Le­bens ist – mit der For­de­rung nach mehr di­rek­ter De­mo­kra­tie zu­sam­men­hängt. Er mo­ti­viert sei­ne Zu­hö­re­rin­nen und Zu­hö­rer, den Punkt in sich zu fin­den, an dem sie sich selbst als frei­heits­fä­hig und als Mit­ge­stal­ten­de ein­brin­gen kön­nen. Ein­tritt frei.

Aktionswoche Demokratie 2026

Am Don­ners­tag, 25. Ju­ni um 19 Uhr fin­det im Pirck­hei­mer­saal die Pre­mie­re un­se­rer neu­en Re­por­ta­ge »De­mo­kra­tie wei­ter­den­ken« statt. Der Film be­glei­tet Men­schen und In­itia­ti­ven, die sich heu­te für die Wei­ter­ent­wick­lung der De­mo­kra­tie en­ga­gie­ren – und knüpft in­halt­lich an un­se­re al­ler­er­ste Sen­dung von 1995 an, die die Ein­füh­rung der Bür­ger­ent­schei­de in Bay­ern be­glei­te­te.

Im An­schluss Po­di­ums­dis­kus­si­on mit fünf Gä­sten, die di­rek­te De­mo­kra­tie aus ganz un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven ken­nen:

Dr. Gün­ther Beck­stein hat als ehe­ma­li­ger Baye­ri­scher Mi­ni­ster­prä­si­dent und Lei­ter des von Söder ein­ge­setz­ten Run­den Ti­sches zur Wei­ter­ent­wick­lung von Bür­ger­ent­schei­den ei­nen lan­gen Weg zu­rück­ge­legt – von ei­nem Skep­ti­ker di­rek­ter De­mo­kra­tie zu ei­nem ih­rer Be­für­wor­ter.

Jörg Sieg­mund von der Aka­de­mie für Po­li­ti­sche Bil­dung Tutz­ing bringt die wis­sen­schaft­li­che Per­spek­ti­ve ein: Was sa­gen die Da­ten über Po­li­tik­ver­dros­sen­heit, und was wirkt in der po­li­ti­schen Bil­dung wirk­lich?

Tim Wil­ly We­ber, Bür­ger­mei­ster des Fleckens Ot­ters­berg, ist die stärk­ste Ver­bin­dungs­fi­gur: Er fuhr in den 1990er Jah­ren als Prak­ti­kant mit dem Om­ni­bus mit, lei­te­te da­nach vie­le Jah­re Mehr De­mo­kra­tie e. V. als Ge­schäfts­füh­rer – und sitzt heu­te selbst im Rat­haus.

Wer­ner Küp­pers ist seit mehr als 25 Jah­ren als Bus­fah­rer des Om­ni­bus un­ter­wegs und täg­lich im Ge­spräch mit Men­schen auf Markt­plät­zen und an Schu­len.

Chri­sti­an Kö­nig ko­or­di­niert für Mehr De­mo­kra­tie e. V. die Lan­des­ver­bän­de in Ost­deutsch­land – in Re­gio­nen, in de­nen das Ver­trau­en in die re­prä­sen­ta­ti­ve De­mo­kra­tie be­son­ders un­ter Druck steht und die Fra­ge, wie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger stär­ker ein­ge­bun­den wer­den kön­nen, be­son­ders drin­gend ist.

Mo­de­ra­ti­on: Alex­an­der Jung­kunz, Chef­pu­bli­zist Nürn­ber­ger Nach­rich­ten. Abend­mo­de­ra­ti­on: Co­rin­na Miel­ke, Baye­ri­scher Rund­funk. Ein­tritt frei.

Aktionswoche Demokratie 2026

Den Ab­schluss bil­det am Frei­tag, 26. Ju­ni um 18:30 Uhr im Pirck­hei­mer­saal die Dia­log­ver­an­stal­tung »Spre­chen & Zu­hö­ren – Nürn­berg, ei­ne le­bens­wer­te Stadt?«

Zur­zeit wird in Nürn­berg heiß über den Aus­bau des Fran­ken­schnell­wegs dis­ku­tiert. Geg­nern und Be­für­wor­tern geht es um ei­ne le­bens­wer­te Stadt. Aber was macht für Dich ei­ne le­bens­wer­te Stadt aus? Wel­che Rol­le spie­len da­bei In­di­vi­du­al­ver­kehr und ÖPNV? Wie wich­tig ist Dir kul­tu­rel­le Viel­falt und Kli­ma­schutz?

Spre­chen ver­bin­det, Zu­hö­ren ver­än­dert. Das vom Ver­ein Mehr De­mo­kra­tie ent­wickel­te Dia­log­for­mat bringt Men­schen mit un­ter­schied­lich­sten Mei­nun­gen und Über­zeu­gun­gen mit­ein­an­der ins Ge­spräch. Es schafft Raum für Aus­tausch, bei dem nie­mand über­zeugt wer­den muss – ei­nen Ort, um per­sön­li­ches Er­le­ben zu tei­len und Per­spek­ti­ven von an­de­ren zu hö­ren: oh­ne Un­ter­bre­chung, oh­ne Be­wer­tung, da­für mit Neu­gier und Re­spekt. Im An­schluss gibt es Zeit zum frei­en Aus­tausch. Mo­de­ra­ti­on: In­grid Pickel und Chri­sti­na Gänß­bau­er (Mehr De­mo­kra­tie e. V.). Ein­tritt frei.

Die drei Abend­ver­an­stal­tun­gen fin­den im Ca­ri­tas-Pirck­hei­mer-Haus, Kö­nig­stra­ße 64, 90402 Nürn­berg statt.

Den Fly­er zur Ak­ti­ons­wo­che De­mo­kra­tie kön­nen Sie als PDF-Da­tei her­un­ter­la­den.

Juni 2026

TSUZAMEN – Das Je­wish Mu­sic To­day Fe­sti­val in Fürth

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Die Musikerin Magi Hikri bringt jüdisch-arabischen Groove aus Tel Aviv nach Fürth

Zwi­schen Fi­dd­le-Klez­mer, Bal­kan-Fu­si­on und mu­si­ka­li­scher Er­in­ne­rung: Das Je­wish Mu­sic To­day Fe­sti­val in Fürth brach­te im März 2026 wie­der Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus al­ler Welt zu­sam­men – und zeigt da­durch, wie le­ben­dig, viel­fäl­tig und ge­gen­wär­tig jü­di­sche Mu­sik heu­te klingt.

Christian Dawid leitet den Workshop »Tsuzamen«, bei dem Laien Klezmermusik spielen

Die Do­ku­men­ta­ti­on por­trai­tiert Bands und Mu­si­ker, gibt Ein­blicke in ei­nen Klez­mer-Work­shop und zeigt die ein­zig­ar­ti­ge At­mo­sphä­re ei­ner Ver­an­stal­tung in der frän­ki­schen Klee­blatt­stadt, die der po­li­ti­schen Er­eig­nis­se rund um den Glo­bus trotzt und ein ein­drucks­vol­les Fe­sti­val­pro­gramm auf die Bei­ne ge­stellt hat.

Die legendäre Klezmer-Band Dobranotch macht Klezmer-Zirkus auf der Bühne

Der in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­te Kla­ri­net­tist Chri­sti­an Da­wid trifft in sei­nem Klez­mer-Work­shop auf am­bi­tio­nier­te Lai­en, Tra­di­ti­on auf Im­pro­vi­sa­ti­on und mu­si­ka­li­sche Prä­zi­si­on auf spon­ta­ne Emo­ti­on. Der Work­shop ist auch so et­was wie das Herz­stück des Fe­sti­vals, geht es den Ma­chern doch im­mer um ein of­fe­nes Mit­ein­an­der und den Aus­tausch, ge­tra­gen durch Mu­sik. Die Re­por­ta­ge be­ob­ach­tet, wie ge­mein­sam mu­si­ziert und ex­pe­ri­men­tiert wird – und wie Klez­mer als le­ben­di­ge Kul­tur­form wei­ter­ge­ge­ben wird.

Hauptaustragungsort des Festivals ist das Kulturforum in Fürth

Auch die Mu­si­ker Yuriy Gurz­hy und Ma­gi Hik­ri kom­men zu Wort. Sie er­zäh­len von Iden­ti­tät, Mi­gra­ti­on und den Ein­flüs­sen un­ter­schied­li­cher Kul­tu­ren auf ih­re Mu­sik. Zwi­schen tra­di­tio­nel­len Me­lo­dien, jü­di­scher Folk­lo­re, elek­tro­ni­schen Sounds und mo­der­nen In­ter­pre­ta­tio­nen ent­steht ein Fe­sti­val, das Gren­zen über­schrei­tet und mu­si­ka­li­sche Brücken baut.

Festival-Leiterin Gerti Köhn (rechts) im Gespräch mit Künstlerin Nani Vazana

Die Do­ku­men­ta­ti­on zeigt en­er­gie­ge­la­de­ne Kon­zert­aben­de. Sie ist ein at­mo­sphä­ri­sches Por­trait ei­nes Fe­sti­vals, das jü­di­sche Mu­sik nicht als mu­sea­les Er­be ver­steht, son­dern als le­ben­di­ge, zeit­ge­nös­si­sche Kunst­form – of­fen, in­ter­na­tio­nal und vol­ler über­ra­schen­der Klang­wel­ten.

Aus Kanada angereist: Kleztory mit feinstem klassischen Klezmer

Ein Film von Nor­bert Gold­ham­mer  •  Län­ge: 30 Min.

April 2026

Die KI kommt in die Pfle­ge – ei­ne Re­por­ta­ge aus dem Pfle­ge­all­tag

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Der Telepräsenzroboter Robody auf der Altenpflegemesse: Eine Pflegekraft steuert den Roboter per Datenbrille aus der Ferne und erscheint dabei mit ihrem Gesicht auf dem Display – die Technologie soll Pflegekräfte bei Zweit- und Drittbesuchen entlasten.

Al­le zwei Jah­re tref­fen sich Fach­leu­te aus der Pfle­ge­bran­che in Nürn­berg auf der Al­ten­pfle­ge­mes­se – der Leit­mes­se der Pfle­ge­bran­che. Längst ist dort auch Künst­li­che In­tel­li­genz ein The­ma: So­zi­al­ro­bo­ter und die KI-ge­stütz­te Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on zei­gen, wie stark sich die Bran­che im Wan­del be­fin­det.

Rafael Hostettler von navelrobotics mit dem Sozialroboter Navel auf der Altenpflegemesse in Nürnberg – der KI-gestützte Gesprächsroboter soll Einsamkeit bei älteren Menschen begegnen und wurde inzwischen an rund 35 Pflegeeinrichtungen verkauft.

Im Se­nio­ren­zen­trum Gott­fried Sei­ler steht man die­sen Ent­wick­lun­gen of­fen ge­gen­über. Seit ca. ei­nem Jahr wird hier ein so­zia­ler Ro­bo­ter na­mens Gott­fried er­probt. Ein­mal pro Wo­che ist er im Ein­satz. In Be­glei­tung ei­ner Mit­ar­bei­te­rin be­sucht er ein­zel­ne Bewohner*innen und führt mit Ih­nen Ge­sprä­che, die sie an­re­gen, ak­ti­vie­ren und der Ein­sam­keit ent­ge­gen­wir­ken sol­len. Doch wie gut funk­tio­niert das in der Pra­xis? Bei un­se­ren Be­su­chen im Se­nio­ren­zen­trum ha­ben wir er­lebt, wie viel Po­ten­zi­al in der Tech­no­lo­gie steckt, aber auch, wo ih­re Gren­zen lie­gen.

Eine Pflegerin und eine ältere Bewohnerin sitzen im Zimmer eines Seniorenheims und schauen den kleinen Sozialroboter Gottfried an – ein orangefarbener Roboter mit Strickmütze, der einmal pro Woche in der Einzelbetreuung eingesetzt wird.

Haupt­ein­satz­ge­biet der künst­li­chen In­tel­li­genz im Se­nio­ren­zen­trum Gott­fried Sei­ler ist aber die KI-ge­stütz­te Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on. Per Sprach­ein­ga­be er­fas­sen Mit­ar­bei­ten­de ih­re Tä­tig­kei­ten di­rekt im Be­woh­ner­zim­mer. Die KI struk­tu­riert und ver­ar­bei­tet die In­hal­te au­to­ma­tisch. Ei­ne Zeit­er­spar­nis, die dem Pfle­ge­per­so­nal mehr Spiel­raum für das gibt, was kei­ne Ma­schi­ne er­set­zen kann: mensch­li­che Zu­wen­dung.

Zwei Mitarbeitende des Seniorenzentrums Gottfried Seiler besprechen die KI-gestützte Dokumentations-App: Per Spracheingabe ins Smartphone erfassen Pflegekräfte ihre Tätigkeiten direkt am Bewohnerzimmer – das spart bis zu 25 Minuten Dokumentationszeit pro Schicht.

Die Mit­ar­bei­ten­den im Se­nio­ren­zen­trum ste­hen dem tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt of­fen ge­gen­über – zie­hen aber auch kla­re Gren­zen. Grund­pfle­ge, Pal­lia­tiv­ver­sor­gung, der Um­gang mit Ster­ben­den: Das sind Be­rei­che, in de­nen KI aus ih­rer Sicht nichts ver­lo­ren hat. »Do­ku­men­ta­ti­on und Ak­ti­vie­rung ja, aber der Mensch bleibt im Mit­tel­punkt«.

Eine Pflegekraft hält ein Smartphone mit der KI-Dokumentations-App in der Hand – die Spracherkennung wandelt gesprochene Einträge automatisch in strukturierte Pflegedokumentation um und steht sofort allen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.

»Die KI kommt in die Pfle­ge« ist ein Blick auf ei­ne Bran­che im Um­bruch. Der Film zeigt, wie Tech­no­lo­gie sinn­voll un­ter­stüt­zen kann – oh­ne die ent­schei­den­de Fra­ge aus dem Blick zu ver­lie­ren: Wie viel Tech­nik wol­len wir zu­las­sen, und wo blei­ben wir be­wusst bei der zwi­schen­mensch­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on?

Die Leiterin des Seniorenzentrums Gottfried Seiler im Gespräch mit einer Bewohnerin im Flur – eine alltägliche Szene, die zeigt: Auch dort, wo KI die Arbeit erleichtert, bleibt persönlicher Kontakt und menschliche Zuwendung der Kern der Pflege.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 30 Min.

März 2026

Pirck­hei­mer-Preis für die Me­di­en PRAXIS

Ein­mal im Jahr ver­leiht die Aka­de­mie im Nürn­ber­ger Ca­ri­tas-Pirck­hei­mer-Haus (CPH) ei­nen Preis für Men­schen, die sich in be­son­de­rer Wei­se für die Re­gi­on ein­set­zen.

Wir freu­en uns sehr, dass wir dies­mal zu den Preis­trä­gern ge­hö­ren. Das CPH zeich­ne­te da­mit un­se­re lang­jäh­ri­ge Ar­beit als Do­ku­men­tar­fil­mer aus: »Die Ar­beit von Me­di­en PRAXIS er­in­nert uns dar­an, was gu­ter Jour­na­lis­mus lei­sten kann: Men­schen sicht­bar ma­chen, Miss­stän­de be­nen­nen und neue Per­spek­ti­ven er­öff­nen«, sag­te Ju­ry­mit­glied Ma­ri­ca Münch.

Jurymitglied Marica Münch, point-Redaktion Julia Thomas, Peter Romir, Cherima Nasa und Thomas Steigerwald mit CPH-Leiter Dr. Siegfried Grillmeyer bei der Verleihung des Caritas-Pirckheimer-Preises

Die Re­dak­ti­on point Ju­lia Tho­mas, Pe­ter Ro­mir, Cher­i­ma Na­sa, Tho­mas Stei­ger­wald und Nor­bert Gold­ham­mer, der bei der Ver­lei­hung lei­der nicht da­bei sein konn­te, be­dan­ken sich und gra­tu­lie­ren auch ganz herz­lich den an­de­ren Preis­trä­gern: dem So­zi­al­ma­ga­zin Stra­ßen­kreu­zer, den Pau­lus-Schwe­stern am Ja­kobs­platz so­wie Tho­mas Ohl­wer­ter vom Schul­re­fe­rat der Ka­tho­li­schen Stadt­kir­che Nürn­berg. Auch sie tra­gen mit ih­rer Ar­beit we­sent­lich da­zu bei, die Re­gi­on mit »Gu­ten Nach­rich­ten« zu fül­len.

Das CPH hat an­läss­lich der Preis­ver­lei­hung ei­nen klei­nen Vor­stel­lungs­film über uns ge­dreht: Die Re­dak­ti­on point stellt sich vor

März 2026

Wel­che Aus­wir­kun­gen hat Künst­li­che In­tel­li­genz (KI) auf die Ge­sell­schaft?

Die­se Fra­ge ha­ben wir uns vor ei­nem Jahr ge­stellt. In der Zwi­schen­zeit ist viel pas­siert. Was vor ei­nem Jahr noch ge­gol­ten hat, ist heu­te be­reits über­holt. Nir­gend­wo sonst geht die Ent­wick­lung so schnell vor­an, wie im Be­reich der künst­li­chen In­tel­li­genz (Ar­ti­fi­cal In­tel­li­gence). Mit wel­chen Fol­gen? Wer­den wir KI da­zu nut­zen un­se­re Welt le­bens­wer­ter zu ma­chen, oder führt sie uns an den Ab­grund, zer­stö­ren wir da­mit viel­leicht so­gar die mensch­li­che Zi­vi­li­sa­ti­on?

Titelbild des Social-Media-Projekts

Wer­den 2050 ge­nau­so vie­le hu­ma­no­ide Ro­bo­ter wie Men­schen die­ses Pla­ne­ten be­völ­kern, wie ein deut­scher Ent­wick­ler von hu­ma­no­iden Ro­bo­tern vor­aus­sagt? Wer­den sie den Men­schen in der Pro­duk­ti­on voll­stän­dig ver­drän­gen?

Xiao­mi hat 2024 ei­ne Fa­brik er­öff­net, die im Jahr 2 Mil­lio­nen High­tech Smart­phones pro­du­ziert, ganz oh­ne mensch­li­che Ein­grif­fe; oh­ne ex­ter­ne Soft­ware­lö­sun­gen über­nimmt die KI Ana­ly­se, Pla­nung und Op­ti­mie­rung. Ein an­de­rer chi­ne­si­scher Her­stel­ler plant ab 2030 ähn­li­ches für die Pro­duk­ti­on von Au­tos.

Wie be­geg­nen wir deep fakes und fake news, die in­zwi­schen ei­ne Qua­li­tät er­langt ha­ben, dass sie vom Lai­en nicht mehr von der Rea­li­tät, von gut re­cher­chier­ten In­for­ma­tio­nen zu un­ter­schei­den sind?

Hun­der­te nam­haf­ter Per­so­nen aus der Wis­sen­schaft, For­schung und In­du­strie, un­ter an­de­rem auch Ro­bert Alt­mann (Open AI/ Chat GPT) ha­ben ein State­ment un­ter­schrie­ben, in dem es heißt, »KI ist so ge­fähr­lich wie Pan­de­mien und Atom­krieg«. Auch der Spie­gel ver­gleicht in sei­ner Aus­ga­be vom 26. Fe­bru­ar 2026 die Ge­fähr­lich­keit von KI mit der ei­ner Atom­bom­be.

Der Ein­satz von KI bringt kann in vie­len Be­rei­chen, ins­be­son­de­re in der For­schung und Me­di­zin sehr sinn­voll sein, KI kann aber lei­der auch miss­braucht wer­den. Was die Zu­kunft bringt, wis­sen wir nicht. Was al­ler­dings Fakt ist: wir ste­hen vor ei­nem tech­no­lo­gi­schen Um­bruch, wie wir ihn seit der In­du­stria­li­sie­rung nicht mehr er­lebt ha­ben. Von da­her ist es sinn­voll, sich der Si­tua­ti­on zu stel­len und sich zu fra­gen, wo wol­len wir hin? Braucht es Re­ge­lun­gen, wie es im­mer mehr Wissenschaftler*innen und ITler*innen for­dern, oder über­las­sen wir al­les dem frei­en Markt?

Wir ha­ben ei­ni­ge Ge­sichts­punk­te, State­ments, Fra­ge­stel­lun­gen und Ideen für un­se­re So­cial Me­dia Ka­nä­le zu­sam­men ge­tra­gen, die wir ab so­fort ver­öf­fent­li­chen wer­den. Wir wür­den uns freu­en, wenn Ihr dort (oder auch hier) Eu­re Mei­nung zu KI und de­ren mög­li­chen ge­sell­schaft­li­chen Fol­gen hin­ter­lasst.

Tho­mas Stei­ger­wald
Die­ser Text ist oh­ne den Ein­satz von KI er­stellt wor­den.

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