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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Dezember 1998

Le­ben im Al­ter – Wür­de oder Bür­de?

Gefesselt an die eigene Wohnung: Abgesehen von einer Nichte, die abends manchmal vorbeischaut, und dem Pflegedienst ist Frau Steinbrecher den ganzen Tag alleine. Um sich die Zeit zu vertreiben, bleiben ihr nur die Zeitung und der Fernsehapparat. Jede Bewegung ist mit Schmerzen verbunden.

Wir le­ben in ei­ner Ge­sell­schaft mit ei­ner stän­dig wach­sen­den An­zahl an Se­nio­ren. Vie­le von Ih­nen sind so­zi­al aus­ge­grenzt, und bei Krank­heit Ge­fan­ge­ne in ih­ren ei­ge­nen vier Wän­den. Was ist von ei­ner Ge­sell­schaft zu hal­ten, die al­te Men­schen vor al­lem als Be­la­stung und Ko­sten­fak­tor sieht?

Frau Steinbrecher ist 85 Jahre alt und nicht mehr in der Lage, sich ohne fremde Hilfe zu versorgen. Deshalb kommt dreimal täglich der ambulante Pflegedienst der Malteser zu ihr. Neben der medizinischen Versorgung und der Körperpflege hilft die Altenpflegerin ihrer Patientin zumindest für ein paar Stunden aus dem Bett.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

November 1998

Träu­me auf Zel­lu­loid –
Fil­me­ma­cher aus Mit­tel­fran­ken auf dem Weg nach oben

Szenenfoto

Im Film­bü­ro Fran­ken fin­den sich seit Jah­ren Film­be­gei­ster­te aus der Re­gi­on zu­sam­men, die mit viel Idea­lis­mus und ge­gen­sei­ti­ger Un­ter­stüt­zung ih­rer Lei­den­schaft, der Pro­duk­ti­on von Kurz­fil­men, nach­ge­hen. point Re­por­ta­ge por­trai­tiert zwei Fil­me­ma­cher, die meh­re­re Jah­re Mit­glie­der im Film­bü­ro wa­ren. Ei­ner von ih­nen ist Klaus Knoe­sel, der sei­nen er­sten Ki­no­spiel­film, High Cru­sa­de, un­ter der Pro­duk­ti­on des Hol­ly­wood-Re­gis­seurs Ro­land Em­me­rich dreh­te.

Szenenfoto

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Oktober 1998

Ar­beits­los – ab­ge­schrie­ben?

Jani Reittelbach hat sich selbständig gemacht, um der Arbeitslosigkeit zu entfliehen

Men­schen und In­itia­ti­ven wer­den vor­ge­stellt, die für sich und an­de­re den Weg aus dem Elend su­chen. Am Bei­spiel ei­nes Tausch­rings, ei­ner Um­welt­werk­statt und ei­ner von Ar­beits­lo­sen in­iti­ier­ten Gast­stät­te wird die so­zia­le und psy­chi­sche Si­tua­ti­on von Be­trof­fe­nen dar­ge­stellt. Wie füh­len und le­ben Men­schen un­ter dem Exi­stenz­mi­ni­mum in un­se­rer Kon­sum­ge­sell­schaft? Ei­ne mög­li­che Ver­bes­se­rung ih­rer La­ge, ge­ra­de auch des Selbst­be­wusst­seins, wird durch das ge­zeig­te En­ga­ge­ment mit und für an­de­re Be­trof­fe­ne ver­deut­licht.

Wilfried Vogel schaffte es mit der 'Brücke zur Arbeit', Menschen aus der Arbeitslosigkeit zu helfen

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

September 1998

Auf der Su­che nach ei­ner neu­en Hei­mat

Sonntags-Matinee in der Ruine der Nürnberger Katharinenkirche

Am Bei­spiel ei­ner 18-köp­fi­gen Fa­mi­lie aus Si­bi­ri­en wer­den spe­zi­fi­sche Be­din­gun­gen be­leuch­tet, un­ter de­nen sich die so­zia­le und kul­tu­rel­le In­te­gra­ti­on von Spät­aus­sied­lern voll­zieht. Wel­che Träu­me und Per­spek­ti­ven blei­ben den Aus­sied­lern in ih­rer neu­en Hei­mat und wie ent­wickeln sich ih­re Wert­vor­stel­lun­gen, ge­ra­de in den un­ter­schied­li­chen Ge­nera­tio­nen der Fa­mi­lie?

sonntäglicher Nachmittagskaffee

Ein Film von Mo­ni­ka Zur­ha­ke und Jo­chen Vet­ter  •  Län­ge: 12:30 Min.

August 1998

Na­tur im Trend – We­ge aus dem Frei­zeit­spaß

Szenenfoto

Moun­tain­bi­ken, Sport­klet­tern, Ka­nu- und Ka­jak­sport sind ei­ni­ge der Trend­sport­ar­ten, die von im­mer mehr Men­schen als Frei­zeit­sport be­trie­ben wer­den. Doch ge­ra­de die­se Sport­ar­ten in der Na­tur ma­chen der Um­welt zu schaf­fen. Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ge­mein­den und öko­lo­gisch be­wuss­te Bür­ger auf der Su­che nach Mög­lich­kei­ten, ih­re letz­ten un­be­rühr­ten Na­tur­ge­bie­te zu schüt­zen. Neue An­sät­ze müs­sen ge­fun­den wer­den, da­mit die Frei­zeit­sport­ler auf öko­lo­gisch ver­tret­ba­rer Ba­sis ih­ren Ak­ti­vi­tä­ten nach­ge­hen kön­nen. Ei­ni­ge die­ser An­sät­ze wer­den vor­ge­stellt.

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Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.

Juli 1998

Re­gio­na­le Wirt­schafts­kreis­läu­fe – der lan­ge Weg zu kur­zen We­gen

Aktion von 'Artenreiches Land, lebenswerte Stadt': Einsäen des Feuchtwanger Marktplatzes

Seit Jah­ren ver­sucht der Ver­ein »Ar­ten­rei­ches Land, le­bens­wer­te Stadt«, mit me­di­en­wirk­sa­men Ak­tio­nen auf die Vor­tei­le re­gio­na­ler Wirt­schafts­kreis­läu­fe und die Not­wen­dig­keit des Er­hal­tes länd­li­cher Struk­tu­ren auf­merk­sam zu ma­chen. Von Fü­ssen bis nach Bre­mer­ha­ven er­streck­te sich im Früh­jahr 1998 ei­ne 1.200 km lan­ge Ket­te, be­stehend aus Re­gio­nal­pro­duk­ten, ar­beits­lo­sen Men­schen und Kul­tur­dar­bie­tun­gen aus der je­wei­li­gen Re­gi­on, um so auf die kur­zen We­ge vom Pro­du­zen­ten zum Ver­brau­cher auf­merk­sam zu ma­chen. Ziel die­ser Bun­des­ak­ti­on war, die Be­deu­tung re­gio­na­ler Wirt­schafts­kraft zu ei­nem na­tio­na­len The­ma aus­zu­wei­ten und ei­ne brei­te Al­li­anz von Or­ga­ni­sa­tio­nen und In­itia­ti­ven zu schaf­fen.

Vor­ge­stellt wer­den bis­he­ri­ge Er­fol­ge der Ak­ti­ons­ge­mein­schaft, wie bei­spiels­wei­se die Er­rich­tung von Re­gio­nal­the­ken in Su­per­märk­ten, so­wie Per­spek­ti­ven und Ten­den­zen re­gio­na­ler Wirt­schafts­kreis­läu­fe und Ver­mark­tungs­kon­zep­te.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Juni 1998

Spiel mit der Sucht – neue An­sät­ze der Sucht­prä­ven­ti­on

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Pro­ble­me mit Dro­gen, Al­ko­hol und an­de­ren Ab­hän­gig­kei­ten sind in un­se­rer Ge­sell­schaft weit ver­brei­tet. Kann über ge­eig­ne­te Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men die Wahr­schein­lich­keit von Ab­hän­gig­keit und Sucht re­du­ziert wer­den? Seit Be­ginn der 90er Jah­re zäh­len zur Sucht­prä­ven­ti­on nicht nur die Auf­klä­rung und Ab­schreckung, son­dern vor al­lem auch die Ver­mitt­lung von Le­bens­kom­pe­tenz. Neue An­sät­ze der Prä­ven­ti­on be­gin­nen da­her schon im Vor­schul­al­ter. Im Vor­der­grund ste­hen die Stär­kung des Selbst­be­wusst­seins und die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit von Kin­dern. Ei­ni­ge die­ser Prä­ven­ti­ons­an­sät­ze wer­den vor­ge­stellt.

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Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.

Mai 1998

Dro­gen­sucht – zwi­schen Krank­heit und Il­le­ga­li­tät

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Wäh­rend die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung auf die drei Säu­len Prä­ven­ti­on, The­ra­pie und Re­pres­si­on baut, wün­schen sich Dro­gen­be­ra­tungs­stel­len ei­ne stär­ke­re Be­to­nung der Über­le­bens­hil­fe, wie bei­spiels­wei­se die kon­trol­lier­te He­ro­in­ab­ga­be. Nach Ein­schät­zung der Be­ra­tungs­stel­len wird es im Som­mer 1998 aber erst ein­mal zu ei­ner Ver­schär­fung der Si­tua­ti­on von Dro­gen­ab­hän­gi­gen kom­men, da ab Ju­li ei­ne Än­de­rung des Be­täu­bungs­mit­tel­ge­set­zes in Kraft tritt: Co­de­in, ein von vie­len Ab­hän­gi­gen ge­nutz­ter Er­satz­stoff, darf nicht mehr auf Pri­vat­re­zept an Dro­gen­ab­hän­gi­ge ver­ab­reicht wer­den.

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Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

April 1998

Na­tur zum An­fas­sen – um­welt­päd­ago­gi­sche An­sät­ze bei Kin­dern

Für die Kinder des Waldkindergartens beginnt jeder Tag als Abenteuer in der Natur

»Un­se­re Kin­der sind die Zu­kunft«, ein Satz den man im­mer wie­der von Po­li­ti­kern zu hö­ren be­kommt. Aber wie wird mit die­sen Kin­dern um­ge­gan­gen? Da­mit ih­re Kin­der ver­ant­wort­lich auf die Zu­kunft vor­be­rei­tet wer­den, ha­ben sich in vie­len Städ­ten El­tern­in­itia­ti­ven ge­bil­det, die neue päd­ago­gi­sche Kon­zep­te ent­wickelt ha­ben.

Bestimmte Themen werden in der Gruppe intensiv besprochen

In so­ge­nann­ten Um­welt- oder Wald­kin­der­gär­ten sol­len Stadt­kin­der durch ge­mein­sa­me Grup­pen­er­leb­nis­se Zu­gang zur Um­welt fin­den, um spä­ter ein­mal ver­ant­wort­lich mit Na­tur und Mit­men­schen um­zu­ge­hen. Da­bei wird so weit wie mög­lich auf Spiel­zeug und fe­ste Grup­pen­räu­me ver­zich­tet. Die Na­tur und an­de­re Kin­der sol­len zum Spiel- und Le­bens­raum wer­den. Hier­zu wer­den ei­ni­ge Kon­zep­te vor­ge­stellt.

März 1998

Main-Do­nau-Ka­nal – Bi­lanz ei­nes Jahr­hun­dert­bau­werks

Für die Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf dem Kanal müssen jährlich ca. 30 Millionen Mark investiert werden

Der Ka­nal hat Ju­bi­lä­um und die öko­no­mi­schen Vor­aus­sa­gen über das Fracht­auf­kom­men ha­ben sich bis jetzt nicht er­füllt. Was bleibt, sind ho­he Un­ter­halts­ko­sten und öko­lo­gi­sche Schä­den. Feh­ler, die sich mit dem ge­plan­ten Do­nau­aus­bau in Nie­der­bay­ern zu wie­der­ho­len dro­hen. Ist die Um­welt Op­fer ei­ner fal­schen Ver­kehrs­po­li­tik ge­wor­den?

Kapitän Huskitsch hält den Kanal zwar für rentabel, eine stärkere Nutzung dennoch nicht für möglich

Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.

Februar 1998

Rund – na und? Dicke kämp­fen für ih­re ge­sell­schaft­li­che Ak­zep­tanz

Dick ist schick - Der Verein organisierte eine Modenschau speziell für übergewichtige Frauen

Dumm, faul und ver­fres­sen, so lau­ten nur ei­ni­ge der Vor­ur­tei­le mit de­nen Dicke im­mer wie­der kon­fron­tiert wer­den. Vor al­lem Frau­en lei­den dar­un­ter und vie­le von ih­nen ha­ben sich seit Jah­ren in die ei­ge­nen vier Wän­de zu­rück­ge­zo­gen. Um dies zu än­dern, ha­ben sich Be­trof­fe­ne in dem Ver­ein Dicke e. V. zu­sam­men­ge­schlos­sen und ge­hen an die Öf­fent­lich­keit. Sie tau­schen Er­fah­run­gen aus, stär­ken ihr Selbst­be­wusst­sein, ma­chen an­de­ren Dicken Mut und set­zen sich für mehr Ak­zep­tanz von schwer­ge­wich­ti­gen Men­schen ein.

Der Gang zum Arzt fällt vielen Dicken schwer: Egal welches Symptom, das Übergewicht wird immer thematisiert

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Januar 1998

We­ge zum um­welt­be­wuss­ten Bau­en

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Im Jahr 2000 steht ei­ne neue Wär­me­schutz­ver­ord­nung ins Haus, die neue Vor­schrif­ten über ei­nen um­welt­scho­nen­de­ren Bau be­inhal­tet. Denn trotz be­reits vor­han­de­ner en­er­gie­spa­ren­der Tech­no­lo­gi­en wie Brenn­wert- und So­lar­tech­nik, Re­gen­was­ser­nut­zung so­wie der Ver­wen­dung öko­lo­gi­scher Bau­ma­te­ria­li­en steht der um­welt­be­wuss­te Bau heu­te noch am An­fang. Das Nied­rig­ener­gie- und Pas­siv­haus sind im­mer noch die Aus­nah­me. Da­bei lie­gen die Mehr­ko­sten für ei­nen um­welt­scho­nen­den Neu­bau oder ei­ne Alt­bau­sa­nie­rung nur 5% über den her­kömm­li­chen Ko­sten. Ver­schie­de­ne An­sät­ze wer­den hier­zu vor­ge­stellt.

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Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.