September 2026
JETZT ONLINE AUF UNSEREM YOUTUBE KANAL

1995 erkämpften ein Zusammenschluss von vielen Initiativen in einem landesweiten Volksbegehren die Einführung von Bürgerentscheiden in Bayerischen Gemeinden und Kreisen.

Für die Einführung der damals weitreichendsten Regelungen in ganz Deutschland hatten sich binnen 14 Tagen 1,2 Millionen Menschen eingetragen. Maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt waren der OMNIBUS für Direkte Demokratie und Mehr Demokratie e.V..

Dreißig Jahre später steht diese Errungenschaft wieder unter Druck. In vielen Bundesländern, so auch in Bayern, sollen die Hürden bzw. Regelungen, die Bürgerentscheiden und Volksentscheiden vorgeschaltet sind, verschärft werden. Die Möglichkeit von Volksentscheiden auf Bundesebene ist bis heute nicht gegeben. Der Film »Demokratie weiter entwickeln« stellt Menschen vor, die sich, meist schon seit Jahrzehnten, mit direkter Demokratie beschäftigen und stellt die Frage, wie wir wieder aus der Demokratiekrise herausfinden.

Am Baumkreuz bei Ifta, an der hessisch-thüringischen Grenze gelegen, kommen seit 1990 Menschen vom Omnibus, Mehr Demokratie und Bund Naturschutz zusammen, um Bäume zu pflanzen und zu pflegen.

In Anlehnung an das 7000-Eichenprojekt von Joseph Beuys und dessen Forderung nach einer Abschaffung der »Parteiendiktatur« stellt sein Schüler und Mitbegründer des OMNIBUS für Direkte Demokratie Johannes Stüttgen die These auf, dass wir uns auf ein »völlig neues Denken« einlassen müssen, da »die alten Konzepte nicht mehr greifen«.

Ralf-Uwe Beck ist in der ehemaligen DDR, ganz in der Nähe des Baumkreuzes von Ifta aufgewachsen. Heute ist er Bundesvorstandssprecher von „Mehr Demokratie e.V.“ und hat in diesem Jahr das Essay „Der Souverän“ veröffentlicht, in dem er die Nachwendezeit aufarbeitet und für die Stärkung der direkten Demokratie eintritt: »Die real existierende Demokratie ist nicht das eingelöste Versprechen, das uns die Demokratie gibt, nämlich, dass wir an den politischen Entscheidungen, die uns betreffen, auch beteiligt werden müssen.«

Busfahrer Werner Küppers fährt seit vielen Jahren mit dem OMNIBUS für direkte Demokratie durch ost- und westdeutsche Städte. Gemeinsam mit zwei bis drei MitfahrerInnen stellen sie sich auf öffentliche Plätze, um für die direkte Demokratie zu werben. »Wir können doch nicht unsere Stimme als Blanko-Vollmacht aus der Hand geben, auch an Leute, die offensichtlich das gar nicht einhalten, was sie vorher versprechen.« Für ihn zählt das Gespräch von Mensch zu Mensch, unabhängig davon, welche politische Überzeugung das Gegenüber vertritt. Eine Haltung, die in Zeiten wachsender Polarisierung nicht selbstverständlich ist.

Um der wachsenden Spaltung unserer Gesellschaft etwas entgegenzusetzen, hat „Mehr Demokratie e.V.“ das Dialogformat Sprechen & Zuhören entwickelt: »Wir haben alle Streitthemen in der Familie, aber auch gesellschaftlich. Und wir neigen dazu, nicht mehr miteinander zu sprechen und große Gräben zu ziehen. Und dieses Format Sprechen und Zuhören bringt uns wieder zusammen, auch wenn wir inhaltlich ganz weit auseinander sind.«

Auch der Omnibus ist im Bildungsbereich tätig. Beim zweitägigen Schulprojekt wo-hin? geht es den ProjektleiterInnen nicht nur um das Aufzeigen der Möglichkeiten der direkten Demokratie. In spielerischer Form sollen die SchülerInnen auch erfahren, wie sie selbstwirksam werden können: Wo-hin? ist ein Projekt, wo es uns um die junge Generation geht, weil es ganz oft passiert, dass sie eben nicht das Gefühl haben, dass ihnen zugehört wird…
Juni 2026
JETZT ONLINE auf unserem YouTube Kanal

Zwischen Fiddle-Klezmer, Balkan-Fusion und musikalischer Erinnerung: Das Jewish Music Today Festival in Fürth brachte im März 2026 wieder Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zusammen – und zeigt dadurch, wie lebendig, vielfältig und gegenwärtig jüdische Musik heute klingt.

Die Dokumentation portraitiert Bands und Musiker, gibt Einblicke in einen Klezmer-Workshop und zeigt die einzigartige Atmosphäre einer Veranstaltung in der fränkischen Kleeblattstadt, die der politischen Ereignisse rund um den Globus trotzt und ein eindrucksvolles Festivalprogramm auf die Beine gestellt hat.

Der international renommierte Klarinettist Christian Dawid trifft in seinem Klezmer-Workshop auf ambitionierte Laien, Tradition auf Improvisation und musikalische Präzision auf spontane Emotion. Der Workshop ist auch so etwas wie das Herzstück des Festivals, geht es den Machern doch immer um ein offenes Miteinander und den Austausch, getragen durch Musik. Die Reportage beobachtet, wie gemeinsam musiziert und experimentiert wird – und wie Klezmer als lebendige Kulturform weitergegeben wird.

Auch die Musiker Yuriy Gurzhy und Magi Hikri kommen zu Wort. Sie erzählen von Identität, Migration und den Einflüssen unterschiedlicher Kulturen auf ihre Musik. Zwischen traditionellen Melodien, jüdischer Folklore, elektronischen Sounds und modernen Interpretationen entsteht ein Festival, das Grenzen überschreitet und musikalische Brücken baut.

Die Dokumentation zeigt energiegeladene Konzertabende. Sie ist ein atmosphärisches Portrait eines Festivals, das jüdische Musik nicht als museales Erbe versteht, sondern als lebendige, zeitgenössische Kunstform – offen, international und voller überraschender Klangwelten.

März 2026
Einmal im Jahr verleiht die Akademie im Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) einen Preis für Menschen, die sich in besonderer Weise für die Region einsetzen.
Wir freuen uns sehr, dass wir diesmal zu den Preisträgern gehören. Das CPH zeichnete damit unsere langjährige Arbeit als Dokumentarfilmer aus: »Die Arbeit von Medien PRAXIS erinnert uns daran, was guter Journalismus leisten kann: Menschen sichtbar machen, Missstände benennen und neue Perspektiven eröffnen«, sagte Jurymitglied Marica Münch.

Die Redaktion point Julia Thomas, Peter Romir, Cherima Nasa, Thomas Steigerwald und Norbert Goldhammer, der bei der Verleihung leider nicht dabei sein konnte, bedanken sich und gratulieren auch ganz herzlich den anderen Preisträgern: dem Sozialmagazin Straßenkreuzer, den Paulus-Schwestern am Jakobsplatz sowie Thomas Ohlwerter vom Schulreferat der Katholischen Stadtkirche Nürnberg. Auch sie tragen mit ihrer Arbeit wesentlich dazu bei, die Region mit »Guten Nachrichten« zu füllen.
Das CPH hat anlässlich der Preisverleihung einen kleinen Vorstellungsfilm über uns gedreht: Die Redaktion point stellt sich vor
März 2026
Diese Frage haben wir uns vor einem Jahr gestellt. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Was vor einem Jahr noch gegolten hat, ist heute bereits überholt. Nirgendwo sonst geht die Entwicklung so schnell voran, wie im Bereich der künstlichen Intelligenz (Artifical Intelligence). Mit welchen Folgen? Werden wir KI dazu nutzen unsere Welt lebenswerter zu machen, oder führt sie uns an den Abgrund, zerstören wir damit vielleicht sogar die menschliche Zivilisation?

Werden 2050 genauso viele humanoide Roboter wie Menschen dieses Planeten bevölkern, wie ein deutscher Entwickler von humanoiden Robotern voraussagt? Werden sie den Menschen in der Produktion vollständig verdrängen?
Xiaomi hat 2024 eine Fabrik eröffnet, die im Jahr 2 Millionen Hightech Smartphones produziert, ganz ohne menschliche Eingriffe; ohne externe Softwarelösungen übernimmt die KI Analyse, Planung und Optimierung. Ein anderer chinesischer Hersteller plant ab 2030 ähnliches für die Produktion von Autos.
Wie begegnen wir deep fakes und fake news, die inzwischen eine Qualität erlangt haben, dass sie vom Laien nicht mehr von der Realität, von gut recherchierten Informationen zu unterscheiden sind?
Hunderte namhafter Personen aus der Wissenschaft, Forschung und Industrie, unter anderem auch Robert Altmann (Open AI/ Chat GPT) haben ein Statement unterschrieben, in dem es heißt, »KI ist so gefährlich wie Pandemien und Atomkrieg«. Auch der Spiegel vergleicht in seiner Ausgabe vom 26. Februar 2026 die Gefährlichkeit von KI mit der einer Atombombe.
Der Einsatz von KI bringt kann in vielen Bereichen, insbesondere in der Forschung und Medizin sehr sinnvoll sein, KI kann aber leider auch missbraucht werden. Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht. Was allerdings Fakt ist: wir stehen vor einem technologischen Umbruch, wie wir ihn seit der Industrialisierung nicht mehr erlebt haben. Von daher ist es sinnvoll, sich der Situation zu stellen und sich zu fragen, wo wollen wir hin? Braucht es Regelungen, wie es immer mehr Wissenschaftler*innen und ITler*innen fordern, oder überlassen wir alles dem freien Markt?
Wir haben einige Gesichtspunkte, Statements, Fragestellungen und Ideen für unsere Social Media Kanäle zusammen getragen, die wir ab sofort veröffentlichen werden. Wir würden uns freuen, wenn Ihr dort (oder auch hier) Eure Meinung zu KI und deren möglichen gesellschaftlichen Folgen hinterlasst.
Thomas Steigerwald
Dieser Text ist ohne den Einsatz von KI erstellt worden.
Instagram
Facebook
TikTok
YouTube
Februar 2026
JETZT ONLINE auf unserem YouTube Kanal
Die Fürther Altstadt rund um St. Michael gilt heute als Aushängeschild und eines der schönsten Viertel der Stadt. Dass es diesen Stadtteil überhaupt noch gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn vor 50 Jahren stand genau dieses Viertel vor dem Aus.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Flächensanierung und die Idee der autogerechten Stadt die Stadtplanung. Auch in Fürth. Obwohl die Altstadt den Krieg fast unversehrt überstanden hatte, wurde 1958 über das benachbarte Gänsbergviertel eine Bausperre verhängt, 1962 begann der Abriss. Ein historischer Teil der Altstadt verschwand.

Vor diesem Hintergrund formierte sich Widerstand. 1974 schlossen sich engagierte Fürtherinnen und Fürther zusammen und gründeten wenig später die Bürgervereinigung Altstadtviertel St. Michael Fürth – den heutigen Altstadtverein. Ihr Ziel: die Altstadt wiederzubeleben und weiteren Abriss zu verhindern.

Zunächst ging es darum, überhaupt wieder Menschen in das Viertel zu bringen. Bereits 1975 organisierte der Verein den ersten »Grafflmarkt« – eine Veranstaltung, die sich im Laufe der Jahre fest im Stadtleben verankerte.

Nach und nach gelang es, Aufmerksamkeit für das Viertel zu schaffen und Hausbesitzer davon zu überzeugen, in die alten Gebäude zu investieren. Der Verein unterstützte dabei nicht nur beratend. Von Beginn an war das Engagement stark ehrenamtlich geprägt, viele Mitglieder legten selbst Hand an.

Die Einnahmen aus dem Essens- und Getränkeverkauf beim Grafflmarkt und anderen Veranstaltungen, darunter die seit 1981 stattfindende Altstadtweihnacht, flossen in die Vereinsarbeit. So konnte der Altstadtverein auch kleinere finanzielle Beiträge zu Sanierungen leisten. Rund 50 Häuser wurden auf diese Weise im Laufe der Jahre mit Unterstützung des Vereins instand gesetzt.

Der Altstadtverein mischte sich immer ein, wenn unterschiedliche Interessen im Viertel aufeinandertrafen – etwa bei Fragen der Nutzung, der Gastronomie oder der Nahversorgung. Bereits 1979 forderte der Verein einen Kneipenstopp. Jahrzehnte später wurde die Gustavstraße erneut zum Ort von Auseinandersetzungen um Lärm und Nutzung. Dabei sprach der Altstadtverein nicht immer mit einer Stimme. Als Zusammenschluss unterschiedlicher Interessen gehörten kontroverse Diskussionen ebenso zur Vereinsgeschichte wie der Versuch, sie auszuhalten und weiterzuarbeiten.

Wir haben den Altstadtverein im Jubiläumsjahr begleitet. Der Film erzählt die Geschichte eines Vereins, der seit seiner Gründung für bürgerliches Engagement steht – und sich bis heute für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Fürther Altstadt engagiert.
Oktober 2025
JETZT ONLINE auf unserem YouTube Kanal

Zu seiner Eröffnung 1882 lag der Fürther Friedhof noch außerhalb der Stadt – heute ist er eine grüne Oase der Ruhe, ein Ort der Geschichte und Begegnung mitten in der Stadt – und an Spieltagen der »schönste, ruhigste und kürzeste« Weg für Fans der Spielvereinigung in den Sportpark Ronhof. Für viele Fürther*innen gehört der Besuch von verstorbenen Freunden und Familienmitgliedern auf dem Weg zum Fußball dazu.

Harald Bartilla ist hier seit 30 Jahren Friedhofsgärtnermeister und hat viel zu erzählen. Bei einer Tour im Golfcart über den 25h großen Friedhof zeigt er uns die Entwicklung des Geländes und den Wandel der Bestattungskultur. Bartilla erzählt von neuen Formen des Erinnerns, von Biotopen, Urnenfeldern und denkmalgeschützten Gräbern, die zu Gemeinschaftsanlagen umgestaltet werden.

Felix Geismanns Familie gehört eines der über 300 denkmalgeschützten Gräber auf dem Fürther Friedhof. Für ihn ist der Friedhof ein »Buch der Erinnerung«. »Hier, wo die Menschen so wirklich richtig tot sind, sind sie auch eigentlich am einzigen Ort so wirklich lebendig, weil, wo findet man noch die Namen, wo erinnert man sich noch an diese Menschen, die teilweise schon 100, 120 Jahre tot sind?«

Hanne Wiest kommt regelmäßig zum Grab ihrer Eltern. Sie bepflanzt die Fläche selbst – mit Blumen, Bohnen und Nascherdbeeren. Sie wünscht sich, dass auf dem Friedhof künftig auch Obst- und Gemüsepflanzen erlaubt werden und Konzerte und Kultur hier stattfinden. Schon als Kind war sie mit ihrer Großmutter auf dem Friedhof unterwegs, heute kommt sie mit ihren Enkeln. »Die sprechen mit Oma und Opa, gießen, naschen Erdbeeren – so bleibt der Friedhof ein Ort des Lebens.«

Der Film begleitet Menschen, die den Friedhof auf unterschiedliche Weise prägen – als Arbeitsort, Erinnerungsort und Teil ihres Lebens.
Mai 2025
Die in Fürth geborene und an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ausgebildete Künstlerin Heidi Sill ist vielschichtig unterwegs. Sie ist Zeichnerin, Installations- und Konzeptkünstlerin und engagiert sich seit ihrer Studienzeit für ihre Künstlerkolleg*innen und Kulturschaffende.

Nach ihrem Studium und einem Stipendium an dem renommierten Institut des Hautes Etudes en Arts Plastiques in Paris, beschließt sie, nach Berlin zu ziehen. In ihrer alten Heimat war ihr »die Kunstszene zu klein, es findet keine Bewegung statt….“, wie sie uns in einem ersten Portrait vor 23 Jahren erzählte.

Doch der Anfang in der Großstadt ist hart. Niemand kennt sie. Sie jobbt, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen – und entwickelt zugleich unbeirrt ihre Kunst weiter. Heute lebt Heidi Sill von ihrer künstlerischen Arbeit. Geblieben sind die Themen, die sie seit Jahrzehnten umtreiben: das Spannungsfeld von Ästhetik und Gewalt, Körperbilder jenseits gängiger Normen, die Rolle der Frau, Fragen von Sichtbarkeit, Kontrolle und Befreiung.

Neben ihrer freien künstlerischen Arbeit realisiert sie seit mehr als 10 Jahren auch Kunst-am-Bau-Projekte. Für Heidi sind das keine reinen Auftragsarbeiten. Sie sieht darin die Möglichkeit, ihr künstlerisches Denken zu erweitern und mit ihrer Kunst neue Zielgruppen zu erreichen – im öffentlichen Raum, in wissenschaftlichen Institutionen, im Alltag. Daneben engagiert sich Heidi Sill seit Jahrzehnten kulturpolitisch – als langjährige Vorständin bzw. Sprecherin des BBK Berlin, als engagierte Streiterin für faire Künstlerhonorare, für mehr Sichtbarkeit von Künstler*innen.

Auch wenn Heidi sich nicht vorstellen kann, nach Nürnberg zurück zu kommen, die Verbundenheit zur alten Heimat ist geblieben. Sei es, um Eltern und Freunde zu besuchen oder für eine Ausstellung mit ihren Arbeiten, wie vor wenigen Wochen im Rahmen der Biennale der Zeichnung. Ein Portrait über eine Künstlerin, die etwas zu sagen hat, künstlerisch und gesellschaftspolitisch.

Hier könnt Ihr die Reportage anschauen!
April 2025
JETZT ONLINE auf unserem YouTube Kanal

Elektronische Musik gibt es seit den 1950er Jahren. Was zunächst in experimentellen Studios entstand und später durch Bands wie Kraftwerk populär wurde, fand mit Künstlern wie Depeche Mode in den 1980er Jahren seinen Weg in die Popkultur. Heute eröffnet Künstliche Intelligenz der elektronischen Musik neue Dimensionen – musikalisch, technisch und ästhetisch.

Seit 2022 wird an der Hochschule für Musik Nürnberg unter der Leitung von Professor Dr. Sebastian Trump am Zusammenspiel von Mensch und Maschine geforscht. Als Inhaber des Lehrstuhls für Künstliche Kreativität und musikalische Interaktion entwickelt Trump mit seinem Team interaktive Systeme, bei denen KI auf musikalische Impulse in Echtzeit reagiert.

Trump, der selbst aus der Jazzimprovisation kommt, arbeitet mit einem KI-gesteuerten Flügel oder einem robotischen Schlagwerk. Von ihm und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Alexander Lunt entwickelte bzw. weiterentwickelte KI-Module reagieren auf sein Spiel, indem sie musikalische Muster analysieren und daraus eigene Klangideen generieren.

Ein Experiment, das laut Sebastian Trump noch in den Kinderschuhen steckt. Dennoch haben erste Studentinnen im Rahmen von Projekten bereits eigene Erfahrungen mit der KI gesammelt – auch wenn sie das menschliche Gegenüber beim Musizieren bislang bevorzugen.

Hier könnt Ihr die Reportage anschauen!