Februar 2026
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Die Fürther Altstadt rund um St. Michael gilt heute als Aushängeschild und eines der schönsten Viertel der Stadt. Dass es diesen Stadtteil überhaupt noch gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn vor 50 Jahren stand genau dieses Viertel vor dem Aus.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Flächensanierung und die Idee der autogerechten Stadt die Stadtplanung. Auch in Fürth. Obwohl die Altstadt den Krieg fast unversehrt überstanden hatte, wurde 1958 über das benachbarte Gänsbergviertel eine Bausperre verhängt, 1962 begann der Abriss. Ein historischer Teil der Altstadt verschwand.

Vor diesem Hintergrund formierte sich Widerstand. 1974 schlossen sich engagierte Fürtherinnen und Fürther zusammen und gründeten wenig später die Bürgervereinigung Altstadtviertel St. Michael Fürth – den heutigen Altstadtverein. Ihr Ziel: die Altstadt wiederzubeleben und weiteren Abriss zu verhindern.

Zunächst ging es darum, überhaupt wieder Menschen in das Viertel zu bringen. Bereits 1975 organisierte der Verein den ersten »Grafflmarkt« – eine Veranstaltung, die sich im Laufe der Jahre fest im Stadtleben verankerte.

Nach und nach gelang es, Aufmerksamkeit für das Viertel zu schaffen und Hausbesitzer davon zu überzeugen, in die alten Gebäude zu investieren. Der Verein unterstützte dabei nicht nur beratend. Von Beginn an war das Engagement stark ehrenamtlich geprägt, viele Mitglieder legten selbst Hand an.

Die Einnahmen aus dem Essens- und Getränkeverkauf beim Grafflmarkt und anderen Veranstaltungen, darunter die seit 1981 stattfindende Altstadtweihnacht, flossen in die Vereinsarbeit. So konnte der Altstadtverein auch kleinere finanzielle Beiträge zu Sanierungen leisten. Rund 50 Häuser wurden auf diese Weise im Laufe der Jahre mit Unterstützung des Vereins instand gesetzt.

Der Altstadtverein mischte sich immer ein, wenn unterschiedliche Interessen im Viertel aufeinandertrafen – etwa bei Fragen der Nutzung, der Gastronomie oder der Nahversorgung. Bereits 1979 forderte der Verein einen Kneipenstopp. Jahrzehnte später wurde die Gustavstraße erneut zum Ort von Auseinandersetzungen um Lärm und Nutzung. Dabei sprach der Altstadtverein nicht immer mit einer Stimme. Als Zusammenschluss unterschiedlicher Interessen gehörten kontroverse Diskussionen ebenso zur Vereinsgeschichte wie der Versuch, sie auszuhalten und weiterzuarbeiten.

Wir haben den Altstadtverein im Jubiläumsjahr begleitet. Der Film erzählt die Geschichte eines Vereins, der seit seiner Gründung für bürgerliches Engagement steht – und sich bis heute für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Fürther Altstadt engagiert.
Dezember 2025
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Vor 30 Jahren, im Dezember 1995, erhielt Medien PRAXIS e.V. eine Sendelizenz für die Metropolregion Nürnberg. Unsere erste POINT Sendung, damals noch 13:30 Minuten lang, beschäftigte sich mit der Einführung von Bürgerentscheiden auf kommunaler Ebene. Wir begleiteten den Omnibus für direkte Demokratie, der damals im ganz Bayern unterwegs war, um für die Einführung von Bürgerentscheiden zu werben.

Die Kampagne, die von mehr als 50 Bürgerinitiativen, Verbänden und Vereinen unterstützt wurde, hatte Erfolg. Trotz massivem Gegenwind von Seiten der CSU stimmten Bayerns Bürger*innen am 1. Oktober 1995 für die Einführung von Bürgerentscheiden in Bayern. Seitdem wurden in Bayern mehr als 3.700 Bürgerbegehren initiiert, von denen über 2.300 zu einem Bürgerentscheid führten.

Zu den Menschen, die damals die Kampagne unterstützten, gehörten Silvia Gauss und Tim Willy Weber. Tim fand über ein Praktikum beim »OMNIBUS für direkte Demokratie« zum Verein Mehr Demokratie e.V., für den er sich dann viele Jahre auf Bundesebene engagierte. Silvia Gauss, die Kunst studiert hatte, kam über den Künstler Joseph Beuys und seinen Begriff der »sozialen Plastik« zum Omnibus für direkte Demokratie. Auch sie engagierte sich viele Jahre für »Mehr Demokratie e.V.«, unter anderem im Bundesvorstand. Während der gemeinsamen politischen Arbeit haben sich die beiden kennen und lieben gelernt. Heute leben sie in dem Flecken Ottersberg in Niedersachsen. Wir haben die beiden besucht und wollten wissen, wie sie heute zu ihrem damaligen Engagement stehen.

Tim ist seit 2020 Bürgermeister von Ottersberg. Als Chef der kommunalen Verwaltung ist er heute Teil der repräsentativen Demokratie. Bis heute ist er aber auch ein Freund von direktdemokratischen Beteiligungsformen geblieben und sieht diese nicht als Gegenmodell, sondern als ergänzendes Gestaltungsinstrument.

Silvia Gauss hat sich inzwischen aus gesundheitlichen Gründen aus der überregionalen Politik zurückgezogen. Die Idee der Mitbestimmung begleitet sie aber weiterhin. Für sie beginnt Demokratie im direkten Zusammenleben, beispielsweise in ihrer Arbeit als Geschäftsführerin eines Waldorfkindergartens.

Neben der Arbeit im Kindergarten engagiert sich Silvia Gauss im »Raum«, einem offenen Dorftreffpunkt. Hier kommen Menschen zusammen, um zu diskutieren, zu arbeiten, zuzuhören oder einfach nur da zu sein. Ein Ort für gelebte Demokratie im Kleinen.

Der Film greift die Inhalte der ersten POINT-Reportage auf und fragt bei zwei der damaligen Akteur*innen nach, wie sie heute zu ihrem früheren Engagement stehen. Er erzählt von politischem Einsatz, der sich verändert, ohne zu verschwinden – und von Demokratie als Haltung, die über die Jahrzehnte hinweg Teil des politischen Lebens bleibt.

Hier könnt Ihr die Reportage anschauen!
November 2025
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Viele Menschen gehen davon aus, dass ein Friedhof vor allem ein Ort des Abschieds, der Stille, der Trauer ist. Doch wer heute über den Fürther Friedhof geht, merkt schnell, dass hier weit mehr passiert. Er ist Erinnerungsort, öffentlicher Raum, Treffpunkt – und Spiegel einer Stadt, in der Menschen ganz unterschiedlich mit Verlust, Ritualen und dem eigenen Älterwerden umgehen.

In »Vom Leben und Loslassen« gehen wir der Frage nach, was einen Friedhof im 21. Jahrhundert eigentlich ausmacht. Mit der Kamera haben wir uns unter die Besucherinnen und Besucher gemischt – ohne Verabredung, nur mit der offenen Frage »Was führt Sie hierher?«

Aus spontanen Begegnungen entstehen Gespräche über familiäre Prägungen, über Nähe und Distanz, über das Erinnern – und darüber, warum dieser Ort für manche Trost spendet und für andere eher ein Stück Stadtalltag ist.

Der Film zeigt den Fürther Friedhof als lebendigen sozialen Raum: vom muslimischen Grabfeld über das ehrenamtlich betriebene Friedhofscafé bis hin zu Menschen, die hier feste Rituale pflegen oder einfach nur einen stillen Weg durch die Stadt suchen.

Die Reportage erzählt davon, wie Erinnerung, Alltag und Begegnung heute nebeneinander existieren – und was dieser Ort über die Stadt, ihre Bewohner*innen und ihre Geschichte offenbart.

Mai 2025
Die in Fürth geborene und an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ausgebildete Künstlerin Heidi Sill ist vielschichtig unterwegs. Sie ist Zeichnerin, Installations- und Konzeptkünstlerin und engagiert sich seit ihrer Studienzeit für ihre Künstlerkolleg*innen und Kulturschaffende.

Nach ihrem Studium und einem Stipendium an dem renommierten Institut des Hautes Etudes en Arts Plastiques in Paris, beschließt sie, nach Berlin zu ziehen. In ihrer alten Heimat war ihr »die Kunstszene zu klein, es findet keine Bewegung statt….“, wie sie uns in einem ersten Portrait vor 23 Jahren erzählte.

Doch der Anfang in der Großstadt ist hart. Niemand kennt sie. Sie jobbt, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen – und entwickelt zugleich unbeirrt ihre Kunst weiter. Heute lebt Heidi Sill von ihrer künstlerischen Arbeit. Geblieben sind die Themen, die sie seit Jahrzehnten umtreiben: das Spannungsfeld von Ästhetik und Gewalt, Körperbilder jenseits gängiger Normen, die Rolle der Frau, Fragen von Sichtbarkeit, Kontrolle und Befreiung.

Neben ihrer freien künstlerischen Arbeit realisiert sie seit mehr als 10 Jahren auch Kunst-am-Bau-Projekte. Für Heidi sind das keine reinen Auftragsarbeiten. Sie sieht darin die Möglichkeit, ihr künstlerisches Denken zu erweitern und mit ihrer Kunst neue Zielgruppen zu erreichen – im öffentlichen Raum, in wissenschaftlichen Institutionen, im Alltag. Daneben engagiert sich Heidi Sill seit Jahrzehnten kulturpolitisch – als langjährige Vorständin bzw. Sprecherin des BBK Berlin, als engagierte Streiterin für faire Künstlerhonorare, für mehr Sichtbarkeit von Künstler*innen.

Auch wenn Heidi sich nicht vorstellen kann, nach Nürnberg zurück zu kommen, die Verbundenheit zur alten Heimat ist geblieben. Sei es, um Eltern und Freunde zu besuchen oder für eine Ausstellung mit ihren Arbeiten, wie vor wenigen Wochen im Rahmen der Biennale der Zeichnung. Ein Portrait über eine Künstlerin, die etwas zu sagen hat, künstlerisch und gesellschaftspolitisch.

Hier könnt Ihr die Reportage anschauen!
September 2024
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Man sagt es so dahin: Theater – die Bretter, die die Welt bedeuten. Für Irfan Taufik trifft es aber zu. Für ihn ist das Theater Beruf, Berufung und der Ankerpunkt in schwierigsten Zeiten.

Unser Portrait zeigt ihn bei der Arbeit mit seinen zwei Nürnberger Theatergruppen. Da ist das Thevo (auch bekannt als Theater von Menschen für Menschen). Hier werden interaktive Stücke entwickelt, die in Schulen und Jugendtreffs aufgeführt werden. Bei diesen geht es meist um Konflikte, wie Mobbing oder Rassismus – und die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit, in das Stück einzugreifen und die Handlung zu verändern.

In seiner Freizeit leitet er zusätzlich das Theaterlabor in der Kulturwerkstatt auf AEG. Hier kommen bewusst die unterschiedlichsten Leute zusammen: Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, mit und ohne Behinderung. Die viel beschworene (und selten erreichte) Diversität und Gleichberechtigung – hier scheint sie erreicht.

Der Film versucht zu ergründen, wie Irfan das gelingt und findet Antworten in Irfans eigener Geschichte: Geboren in einer Theaterfamilie im Nordirak, wuchs er praktisch auf der Bühne auf. Doch Diktatur, Krieg und Flucht machten der Idylle ein Ende – zeigten ihm aber auch die heilende Kraft der Kunst.

Hier könnt Ihr das Portrait von IRFAN TAUFIK anschauen!
Juni 2024
Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen möchte mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen zur Verwirklichung einer weltweiten nachhaltigen Gesellschaft beitragen. Doch wie funktioniert Nachhaltigkeit? Wie gelingt ein ressourcenschonendes Leben?

Der Wald ist in Sachen Nachhaltigkeit ein gutes Beispiel: In der Forstwirtschaft wird schon länger nach dem Prinzip gewirtschaftet, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als nachwachsen, sich regenerieren oder künftig wieder bereitgestellt werden kann. Kann man dieses Prinzip auch auf Städte und Kommunen übertragen?

Nachhaltigkeit ist bei der Stadt Nürnberg seit langem ein Thema. Im April 2024 fand dazu in der Kulturwerkstatt Auf AEG eine hochrangig besetzte Konferenz statt. Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar und die Klimaaktivistin Carla Reemtsma waren Gäste.

Über Sinn und Unsinn solcher Konferenzen lässt sich streiten. Nachhaltigkeit muss gelebt werden. Dass ein nachhaltiges Leben möglich ist und auch gewollt wird, zeigen viele kleine Initiativen und Aktionen. Niederschwellig und aus der Basis bildet sich der Nährboden für Veränderung.

Das Bunte Amt für Zukunft Nürnberg beispielsweise entwickelt ein visionäres Projekt, in der die Zukunft Nürnbergs in erster Linie bunt, voll von Zuversicht und Lebensfreude ist und macht so große Lust auf Veränderung. Der Nürnberger Weltacker öffnet den Besuchern die Augen und zeigt den verschwenderischen Umgang mit unseren Ressourcen und wie wir gerechter und dadurch nachhaltiger leben können. Und in Sachen nachhaltige Kleidung ist Nürnberg schon seit längerem gut aufgestellt.

Februar 2024
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Seit mehr als einem Jahr begleiten wir die Nürnberg Fürther Ortsgruppe von Extinction Rebellion, kurz XR.

Die Klimaaktivist*innen versuchen, Politik, Wirtschaft und Bevölkerung davon zu überzeugen, dass unser derzeitiges Handeln nicht ausreicht, um die Erderwärmung, wie von der Weltgemeinschaft bereits 1997 im sogenannten Kyotoprotokoll beschlossen, auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Um auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen, organisiert XR phantasievolle Protestaktionen und greift dabei auch auf Formen des Zivilen Ungehorsams zurück.

Zwei Aktivist*innen möchten wir in diesem Portrait näher vorstellen: Sarah Kuhn ist 26 und hat vor kurzem ihr Musikstudium abgeschlossen. (Foto: Florian Henig)

Achim Scheidl ist 58, selbstständig und im Bereich Energietechnik tätig. (Foto: Stefan Müller/PIC ONE)
Vor gut einem Jahr standen die beiden erstmals vor Gericht. Sie hatten an einer Straßenblockade teilgenommen, um so der Forderung nach einem Essensrettengesetz Nachdruck zu verleihen. Das Gericht verurteilte sie und attestierte ihnen in der Urteilsbegründung »verwerfliches Handeln«. Das wollten die beiden und ihre Mitangeklagten nicht akzeptieren und gingen in Berufung. Sarah: »Es ist nicht verwerflich, sich für den Erhalt von Menschenleben und von der Artenvielfalt einzusetzen. Und genau das haben wir getan.« Achim: »Ich will einen Freispruch, weil ich nicht als verwerflich handelnd durchs Leben gehen möchte.«

Wir haben Sarah und Achim in der Zeit zwischen den beiden Prozessen bei ihren klimaaktivistischen Aktivitäten begleitet und mit Freunden von Sarah und Achims Ehefrau gesprochen.

Wir haben zwei Menschen kennen gelernt, die aus Verzweiflung über die Negierung der Klimakrise von Politik und Bevölkerung in ihrem Protest bewusst Gesetze brechen, um auf die Dringlichkeit des Handelns hinzuweisen und dabei hohe Geldstrafen und im Extremfall sogar eine Vorstrafe oder Gefängnis riskieren.

Achim: »Ich werde krank dabei, wenn ich mich einfach auf Sofa setzen würde und nichts mehr tue, ich muss da weitermachen.« Sarah: »Ich lasse mich jetzt nicht von einem Urteil abschrecken davon, Aktivisti zu sein. Das war richtig und ich habe es aus Überzeugung getan und meine Überzeugungen haben sich nicht geändert.«
Hier könnt Ihr alle 3 Teile in ganzer Länge anschauen!
Dezember 2023

Seit über 30 Jahren besteht die Künstlergruppe Chroma Omada schon. Im Atelier an der Glogauer Straße in Nürnberg Langwasser trifft man auf kreative Menschen und spannende Kunst in einer großen Bandbreite. Auf zwei Stockwerken verteilt stehen, hängen oder liegen Werke aus den vergangen Monaten und viele gerade im Entstehen. Überall wird gemalt, geschliffen, geschnitten und gesprüht. Die Atmosphäre ist besonders: fokussiert, konzentriert aber auch sehr entspannt, fast meditativ erlebt man die Mitglieder von Chroma Omada bei der Arbeit an ihren Werken.

Die inklusive Künstlergruppe der Noris Inklusion widmet sich aktuell der Streetart und Graffiti-Kunst. Zum wiederholten Mal waren sie im Sommer nun schon Gast beim Streetart-Festival am Gemeinschaftshaus Langwasser. Dort erfahren sie Anerkennung und begeben sich in einen kreativen Austausch mit anderen Künstlern. Ihr Bild von drei überdimensional großen Affen an einer Wand beim Festival vor vier Jahren war Ansage und Ausrufezeichen zugleich. Seitdem begegnen sie sich mit anderen Vertretern der Szene auf Augenhöhe.

Der künstlerische Leiter Wolfgang Zeilinger gibt den Menschen Hilfestellung in kreativen Fragen und unterstützt bei Ideenfindung und Motivwahl. Zeilinger, selbst freischaffender Künstler, gibt die Richtung vor, sorgt für den professionellen Überbau. Er hat Chroma Omada ins Lebens gerufen und die Künstlergruppe mittlerweile auch am regionalen Kunstmarkt etabliert.

Die Werke lassen sich mittlerweile gut vermarkten. Auch große Unternehmen aus der Metropolregion sind schon auf die Kunst aufmerksam geworden. Die VAG beispielsweise stellt aktuell Bilder in den U‑Bahnhöfen Langwasser und Hohe Marter aus.
