Zum Inhalt springen


Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Mai 2012

Breitenwirkung

Ab sofort werden unsere sonntäglichen Sendungen nicht nur am Montag, sondern auch am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der Folgewoche wiederholt. Die genauen Sendetermine sind aus unserer Programmvorschau ersichtlich. Neu ist auch die Parallel-Ausstrahlung über Satellit zu sämtlichen Terminen, bisher gab es das nur am Sonntag um 20:15 Uhr.

Februar 2012

Doppelt gesät keimt besser

Einige unserer Zuschauerinnen und Zuschauer äußerten ihr Bedauern darüber, daß unsere Filme gleich nach dem Tag ihrer Erstausstrahlung auf unbestimmte Zeit im Archiv eingelagert werden und dann zunächst einmal im Wortsinne »von der Bild­fläche verschwunden« sind. Viel besser wäre es, wenn die POINT Reportagen relativ zeitnah wiederholt werden würden, denn dann könnte man sie auch Freunden und Bekannten weiterempfehlen.

Wir kommen diesem Wunsch sehr gerne nach und beginnen ab sofort damit, unsere Neuproduktionen im Abstand von zwei Wochen nach der Erstausstrahlung zu wieder­holen. Auch mehrteilige Produktionen sollen nach dem ersten Durchgang in einem un­mittelbar anschließenden Zweitdurchlauf über mehrere Sonntage hinweg ein weiteres Mal gesendet werden; in diesem Fall hängt die Zahl der Wochen bis zur Wiederholung eines Teils natürlich von der Gesamtzahl der Teile ab.

Unsere zwischen den Neuvorstellungen ausgestrahlten Filme aus dem »Altbestand« sollen mitunter auch zeitnah wiederholt werden, damit unsere ZuschauerInnen die Chance bekommen, weitere Interessenten auf diese Produktionen anzusprechen und auf die demnächst folgende Gelegenheit zum eigenen Anschauen hinzuweisen. Die Entscheidung darüber treffen wir im Einzelfall, sie hängt ab von der Aktualität des Themas und der Resonanz im Publikum. Schließlich möchten wir uns natürlich auch die Möglichkeit offenhalten, auf aktuelle Ereignisse (Gedenktage, Jubiläen etc.) mit der erneuten Ausstrahlung thematisch passender Filme zu reagieren. Behalten Sie deshalb bitte stets unsere Programmvorschau im Auge, die wir mit einem größeren zeitlichen Vorlauf als bisher laufend aktualisieren.

Wir bedanken uns bei allen TippgeberInnen für ihre ausgezeichneten Vorschläge und freuen uns über das konstruktive Mitdenken!

August 2011

Oberflächenpolitur

Die letzte Runderneuerung unserer Homepage liegt noch nicht einmal ein ganzes Jahr zurück, da haben sich unser Grafiker Armin Stingl und unser Webmaster Ralph Stenzel in ebenso konspirativer wie kooperativer Zusammenarbeit auf ein weiteres »Facelifting« unseres Internet-Auftrittes verständigt: Um mit der Buntheit der Bilder aus unseren hier vorgestellten Filmproduktionen nicht zu konkurrieren, wurde die Farbigkeit des Seitenkopfes und diverser Überschriften auf ein neutrales Grau redu­ziert. Auch die Typographie haben sie vereinheitlicht, »entschnörkelt« und behut­sam veredelt. Im visuellen Zusammenspiel von Website, DVD-Covern, Briefbögen und Visitenkarten gewinnt das Corporate Design der Medien PRAXIS Schritt für Schritt ein ebenso stimmiges wie markantes Profil!

Juli 2011

Paradiesische Zustände? Das generalsanierte Staatsschauspiel Nürnberg nach einer Spielzeit

»Paradiesische Zustände«: Während anderenorts Theater vor Kürzung oder gar Schließung zittern müssen, wurde das Schauspielhaus in Nürnberg zwei Jahre lang aufwendig generalsaniert. Nach einer langen Durststrecke, in der sich Künstler und Publikum mit provisorischen Spielstätten auseinandersetzen mussten, wurde die Sanierung im Herbst letzten Jahres abgeschlossen.

Blick vom Dach des sanierten Schauspielhauses auf die benachbarte Staatsoper

Unter dem Motto »Paradiesische Zustände« zeigte das erst vor wenigen Jahren zum Staatstheater erhobene neue Haus nach dem Umbau zahlreiche Ur- und deutsche Erstaufführungen, aber auch Inszenierungen von Klassikern. Welche Erfahrungen haben Verantwortliche und Künstler in der ersten Spielzeit gemacht? Wie steht es um das Verhältnis von Kunst und Technik? Hat sich der Aufwand gelohnt?

Szenenbild aus »Enron«

Barbara Bogen hat Vorstellungen und Proben beobachtet, hat Regisseure, Schauspie­ler, Dramaturgen sowie den Schauspielchef Klaus Kusenberg befragt: Wie paradie­sisch war sie – die erste Spielzeit?

Ein Film von Barbara Bogen und Thomas Steigerwald  •  Länge: 15 Min.

auf DVD erhältlicher Film Dieser Film ist auf DVD erhältlich.
Juli 2011

Medien PRAXIS erhält BLM-Telly

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Lokalrundfunktage Nürnberg haben Julia Thomas und Thomas Steigerwald gestern für ihren Film »Eineinhalb Jahre andersWOHNEN« den Lokalfernsehpreis »BLM-Telly« für herausragende Leistungen im lokalen Rundfunk in Bayern in der Kategorie »Spartenprogramm und Sonder­sendung« erhalten.

Die Dokumentation begleitet über einen Zeitraum von anderthalb Jahren das alterna­tive Wohnprojekt »andersWOHNEN«, bei dem im Spätsommer 2009 38 Senioren und 10 Alleinerziehende mit ihren Kindern zusammengezogen sind, um sich in einem soge­nannten Versorgungsverbund gegenseitig zu unterstützen. »Mit viel Fingerspitzen­gefühl», so die Moderatoren der Veranstaltung, zeigt der Film, wie steinig der Weg ist, wenn 74 Menschen mit unterschiedlichsten Lebensvorstellungen zu einer Gemein­schaft zusammen wachsen wollen. Er gibt aber auch Einblicke in die schönen Seiten des Wohnexperiments und zeigt Menschen, die miteinander Spaß haben und gemein­sam neue Erfahrungen machen.

Thomas Steigerwald und Julia Thomas (links) mit zwei 'andersWOHNEN'-Mitgliedern bei der Preisverleihung

Medien PRAXIS e.V. hat das Wohnprojekt von Beginn an begleitet und daraus eine Doku­mentation erstellt, die nicht nach Schuldigen für die aufgetretenen Probleme sucht, sondern vielmehr Menschen zeigt, die mit viel Engagement für eine schöne gemeinsame Zukunft kämpfen. »es gab kein Gut und kein Böse, und ich glaube, dadurch kommt es dem wirklichen Leben ziemlich nahe.«, so Jurymitglied Dr. Rudolf Nagiller.

Wir freuen uns, dass dieser sehr arbeitsintensive Beitrag nicht nur bei den Zu­schauern gut ankam, sondern auch seitens der Jury Anerkennung erfah­ren hat.

Die frisch preisgekrönte, 3-teilige Dokumentation wird ab kommenden Sonntag, dem 10. Juli 2011, auf dem Sendeplatz der Medien PRAXIS e.V. wiederholt.

Juni 2011

»yediğin tabağa sıçma« – »Man scheisst nicht auf den Teller, von dem man isst!«

Mourat, Sohn türkischstämmiger Griechen, wurde vor 21 Jahren in Fürth geboren. Nach einer Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer stellte er fest, dass er vom Leben mehr will, als Brot und Brötchen zu verkaufen. Seitdem sind einige Jahre vergangen.

Mourat im Studio

Mourat tritt inzwischen bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Rapper M-StYlEr auf und besucht gleichzeitig die Berufsoberschule, um sein Abitur nachzumachen. Er ist froh, dass er hier in Deutschland die Möglichkeit dazu hat und kann die Kritik von anderen Jugendlichen mit Migrationshintergrund an seiner neuen Heimat nicht verstehen. »Man scheisst nicht auf den Teller, von dem man isst!«, so lautet ein türkisches Sprichwort, das er in diesem Zusammenhang gerne zitiert.

Mourat in der Schule

Manchmal fühlt sich Mourat etwas zweigeteilt: Einerseits ist er ein sehr boden­ständiger Mensch, dem die Familie über alles geht. Andererseits gibt es da den Rapper M-StYlEr, dessen großer Traum es ist, Erfolg mit seiner Musik zu haben: »Der Mourat und der M-StYlEr, das sind zwei Personen, der Mourat, der bin ich, der sorgt halt für seine Ausbildung, für seine Zukunft, der bildet sich weiter und der M-StYlEr, der ist halt der Künstler, der in mir drin steckt, der braucht halt seine Bühne und für ihn wünsch ich mir halt nur ein Album aufm Regal zum Verkaufen, er soll eine Million damit verdienen und dann kann er schon in die Rente gehen, mehr braucht der nicht zu machen, und danach kann der Mourat in Ruhe mit seiner Familie glück­lich in seinem Haus leben.«

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 24 Min.

auf DVD erhältlicher Film Dieser Film ist auf DVD erhältlich.
Mai 2011

Die Kultur- und Kreativwirtschaft – mit einem neuen Begriff zu mehr Akzeptanz?

Was haben der Taxifahrer, die Floristin oder die Grafikerin mit der Oper zu tun? Welche Bedeutung haben Kultur- und Kreativorte für die Identität einer Stadt? Warum sehen die meisten Menschen Kultur nicht als Wirtschafts-, sondern als Kostenfaktor? So oder ähnlich lauteten einige Fragestellungen, die von der Arbeitsgemeinschaft Kultur im Großraum im Rahmen des Festivals »made in…« zur Diskussion gestellt wurden.

Was hat der Taxifahrer mit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu tun?

Ziel der Verantwortlichen war es, auf die wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft hinzuweisen, die laut Aussagen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann »höher einzuschätzen ist als die ganze chemische Industrie, und wenn sie den Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt nehmen, dann ist der etwa so stark wie der der gesamten Automobilindustrie«. Kultur kostet dem­nach nicht nur, sondern sie sorgt auch für Wertschöpfung.

Kreativwirtschaftschaftler auf dem Weg in die Kulturwerkstatt auf AEG

Aber kann die Etablierung eines Begriffs zu einer anderen Sicht auf die Kultur führen oder werden dadurch die Grenzen zu dem, was Kunst und Kultur ausmacht, verwischt? Und was halten die Kulturschaffenden und Künstler davon, dass sie mit Spiele­entwicklern, Architekten und anderen Kreativwirtschaftlern mehr oder weniger unge­fragt in einen Topf geworfen werden?

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 16 Min.

auf DVD erhältlicher Film Dieser Film ist auf DVD erhältlich.
April 2011

Mit der Kamera dabei

Wir begleiten das noch bis zum 17. Apr. 2011 laufende Festival »made in…«, welches sich rund um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach dreht. Unser Beitrag zum Event-Feuerwerk besteht in der zeitnahen Pro­duktion facettenreicher Videoclips, die eigentlich regelrechte Mini-Reportagen sind:

»made in...« - die Eröffnung des Festivals Video auf YouTube anschauen »made in…« – die Eröffnung des Festivals
»made in...« in Fürth Video auf YouTube anschauen »made in…« in Fürth
»kreativORTungen 2011« - die mobile Konferenz Video auf YouTube anschauen »kreativORTungen 2011« – die mobile Konferenz
»made in...« in Erlangen Video auf YouTube anschauen »made in…« in Erlangen
»made in...« in Nürnberg Video auf YouTube anschauen »made in…« in Nürnberg
»made in...« in Schwabach Video auf YouTube anschauen »made in…« in Schwabach

Sechs Filme von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: je ca. 5-11 Min.

April 2011

Blick in die Röhre

Wir haben einen eigenen Video-Kanal auf YouTube eingerichtet, auf dem wir nach und nach Trailer zu ausgewählten Produktionen bereitstellen werden. Klicken Sie mal rein und machen Sie sich ein (bewegtes) Bild von unseren Filmen!

Februar 2011

Danke an den Mann im Maschinenraum

Genau ein Jahr ist vergangen, seit unser Vorstand Ralph Stenzel das Medien PRAXIS e.V.-Blog ins Netz stellte. Von uns Praktikern jahrelang als wünschenswert, aber leider viel zu aufwendig abgetan, war es eine von Ralphs ersten Handlungen als Vorstand, uns auf die Wichtigkeit einer Internetpräsenz hinzuweisen und den Worten binnen weniger Tage auch Taten folgen zu lassen.

Und wie sich zeigt, mit Erfolg: Immerhin 9545 Personen haben unser Blog im ersten Jahr besucht und 23.240 Seiten aufgerufen, Tendenz steigend (1.174 Blogbesuche mit 3.144 Seitenaufrufen im letzten Monat). Für all die Mühe und Zeit, die Du dafür geopfert hast, lieber Ralph, unseren herzlichen Dank.

Die Redaktion

Januar 2011

Seitenwechsel (3)

Die Nürnberger Nachrichten bringen auf den Punkt, was uns und den Branchen­kollegen derzeit große Sorgen bereitet: »Lokales TV bangt um Finanzen«.

Januar 2011

Seitenwechsel (2)

»Fürther Filmemacher, die sich lange Recherchen leisten« betiteln die Nürnberger Nachrichten einen aktuellen Artikel über uns und unsere Arbeit.

Nächste Seite »