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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Juli 2018

»bo­dies in ur­ban spaces« – die Stadt neu er­fah­ren

Bei den Proben im öffentlichen Raum fühlt sich mancher Passant zum Mitmachen inspiriert

»bo­dies in ur­ban spaces« ist ein Kunst­pro­jekt der be­son­de­ren Art. Mensch­li­che Kör­per wer­den zu Skulp­tu­ren und ge­hen für we­ni­ge Mi­nu­ten mit Tei­len der Stadt­ar­chi­tek­tur ei­ne Sym­bio­se ein.

Um acht Leute gut in einen Türrahmen zu stecken, braucht es viel Probenarbeit

Kurz­zei­tig sprin­gen dem Be­trach­ter ar­chi­tek­to­ni­sche De­tails ins Au­ge, die er im All­tag meist über­sieht. Aber ge­nau dar­auf will der in Wien le­ben­de Künst­ler und Cho­reo­graf Wil­li Dor­ner die Auf­merk­sam­keit des Be­trach­ters rich­ten. 2007 wur­de die Per­for­mance in Pa­ris ur­auf­ge­führt, in­zwi­schen war das Pro­jekt in über 100 Städ­ten zu se­hen – im Ju­ni die­sen Jah­res auch in Fürth.

Esther Steinkogler macht die gewünschte Position noch einmal vor und erklärt, wie die Haltung bequemer wird – das ist wichtig, weil diese mindestens fünf Minuten gehalten werden muss

An­läss­lich des Stadt­ju­bi­lä­ums wur­den 20 Tän­zer, Parkour-Läu­fer und Ar­ti­sten aus ganz Deutsch­land ge­ca­stet, um un­ter der An­lei­tung von Wil­li Dor­ners cho­reo­gra­phi­scher As­si­sten­tin, Esther Stein­kog­ler, ei­nen et­was an­de­ren Stadt­rund­gang ein­zu­stu­die­ren.

Manche der menschlichen Skulpturen werden von Einzelpersonen gebildet, andere bestehen aus bis zu zehn Akteuren

In­ner­halb we­ni­ger Ta­ge ent­stan­den an 30 ver­schie­de­nen Plät­zen der Stadt Ta­bleaux vi­vants, die – so das Ziel von Wil­li Dor­ner – den Blick der Be­trach­ter wei­ten und mög­lichst die Phan­ta­sie an­re­gen sol­len, wie man öf­fent­li­chen Raum über des­sen all­täg­li­che Funk­tio­nen hin­aus nut­zen kann.

Hier sind die Performer Parcours-Läufer, die das eigentlich gewünschte Bild noch eine Etage weiter nach oben verlegt haben

Ent­stan­den ist ei­ne Re­por­ta­ge, die die Per­for­mer wäh­rend der Pro­ben­wo­che bei der für sie nicht all­täg­li­chen Ar­beit be­glei­tet und der Fra­ge nach­geht, was Kunst im öf­fent­li­chen Raum be­wir­ken kann.

Finale der Stadtführung am Fürther Stadttheater

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 30 Min.

Juni 2018

»So lan­ge ich zwei ge­sun­de Hän­de ha­be« – Pra­mo­ens Kampf um Ei­gen­stän­dig­keit

Warten auf Kundschaft – Pramoen gibt die Hoffnung nicht auf

Pra­mo­en Lau­ter­bach be­treibt ei­nen Im­biss in der Nürn­ber­ger Stra­ße in Fürth. Vor fünf Jah­ren wag­te die ge­bür­ti­ge Thai­län­de­rin nach meh­re­ren Jobs im An­ge­stell­ten­ver­hält­nis den Sprung in die Selbst­stän­dig­keit.

Als Pramoen ihren Imbiss eröffnete, hatte sie einen Koch, eine Küchenhilfe und eine Bedienung eingestellt. Nach und nach musste sie allen kündigen und macht heute alles alleine

Auf­ge­wach­sen ist Pra­mo­en im Nor­den Thai­lands in der Pro­vinz Nak­hon Sa­wan. Die El­tern sind ar­me Reis­bau­ern, das Ein­kom­men reicht meist nur für das Nö­tig­ste. Mit 12 Jah­ren ver­lässt sie die Schu­le, um die El­tern zu un­ter­stüt­zen. Mit 13 Jah­ren geht sie ins 280 km ent­fern­te Bang­kok und ar­bei­tet in Gar­kü­chen als Kü­chen­hil­fe und Mäd­chen für al­les.

Pramoen will auf keinen Fall ihre Selbstständigkeit aufgeben. Sie sucht nach Lösungen, wie sie mehr Gäste fürs LaiThai gewinnen kann. Ihr neuester Einfall: Montag und Dienstag Mittag gibt es Buffet. All you can eat für fünf Euro

Durch die Ver­mitt­lung ei­ner Freun­din lernt sie mit 22 Jah­ren ei­nen deut­schen Mann ken­nen, dem sie nach Deutsch­land folgt. Kaum ver­hei­ra­tet, oh­ne Deutsch­kennt­nis­se und ge­gen den Wil­len ih­res Man­nes, sucht sich Pra­mo­en Ar­beit. Ihr ist es wich­tig, nicht ab­hän­gig zu sein: »Du musst nicht bit­ten oder bet­teln, sa­gen, bit­te, gib mir Geld, ich will ein­kau­fen ge­hen oder sonst ir­gend­was. Oder in mei­ne Hei­mat oder mei­nen El­tern schicken. Des­we­gen ich geh ar­bei­ten, im­mer Ar­beit, Ar­beit, Ar­beit...«

Trotz ihrer Situation versucht Pramoen, zuversichtlich zu bleiben und setzt dabei auch auf  buddhistische Traditionen, die sie aus ihrer alten Heimat nach Deutschland mitgebracht hat

Sie ar­bei­tet als Putz­kraft, in ei­ner Rei­ni­gung und als Kü­chen­hil­fe in ei­nem frän­ki­schen Lo­kal, bis sie 2013 ei­nen leer ste­hen­den La­den in Fürth ent­deckt und be­schließt, dort ei­nen Im­biss zu er­öff­nen. In­zwi­schen ist Pra­mo­en ge­schie­den. Ih­re Toch­ter Jes­si­ca ist vor ei­ni­gen Jah­ren in die USA aus­ge­wan­dert. Seit­dem lebt Pra­mo­en ganz al­lei­ne hier in Deutsch­land.

Pramoens Tochter Jessica lebt mittlerweile in den USA – mehrmals die Woche telefonieren sie miteinander

Das LaiThai, in dem Pra­mo­en thai­län­disch kocht, ist je­den Tag von 11 bis 22 Uhr ge­öff­net. Da der Im­biss so we­nig Um­satz macht, dass sie sich kei­ne An­ge­stell­ten lei­sten kann, steht Pra­mo­en sie­ben Ta­ge die Wo­che in ih­rem Ge­schäft. Trotz al­ler Pro­ble­me hat Pra­mo­en sich ihr son­ni­ges Ge­müt er­hal­ten. Wenn Kund­schaft da ist, kann man ihr Sin­gen aus der Kü­che bis in den Gast­raum hö­ren. Für sie steht fest, so­lan­ge es ir­gend­wie geht, will sie für ihr Ein­kom­men sor­gen: »Ich ha­be ge­sun­de Hän­de und Fü­ße, ich kann ar­bei­ten. Ich ha­be im­mer mit ei­ge­nen Hän­den mein Geld ver­dient. Dar­auf bin ich stolz, wirk­lich stolz.«

Mit 13 Jahren hat Pramoen ihre Familie auf dem Dorf im Norden Thailands verlassen, um in Garküchen in Bangkok Geld zu verdienen

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 65 Min.

Juni 2018

Bo­dies in ur­ban spaces – mit der Ka­me­ra da­bei

»Bo­dies in ur­ban spaces« ist ein Kunst­pro­jekt des öster­rei­chi­schen Cho­reo­gra­phen Wil­li Dor­ner. An­läss­lich des dies­jäh­ri­gen Für­ther Ju­bi­lä­ums 200 Jah­re Stadt lud das Für­ther Kul­tur­amt in Part­ner­schaft mit der Tanz­zen­tra­le Re­gi­on Nürn­berg e.V. zu ei­nem Spa­zier­gang durch die Für­ther Stadt­land­schaft ein. Wir wa­ren mit der Ka­me­ra da­bei.

Und wer sich, wie un­se­re In­ter­view­part­ner im Vi­deo, auch wun­dert: »Die Fra­ge ist nicht, wie sie sich sta­peln, son­dern wie die 10 Me­ter an der Haus­wand hoch­kom­men, wow, und so schnell!«, dem kön­nen wir jetzt schon an­kün­di­gen – wir klä­ren auf! Denn wir ha­ben nicht nur die Rund­gän­ge, son­dern auch die Pro­ben der 20 Tän­ze­rIn­nen und Akro­ba­tIn­nen be­glei­tet. Dem­nächst mehr da­zu bei point.

März 2018

Le­on­hard F. Seidl – »Ich schrei­be Ro­ma­ne und kei­ne Flug­blät­ter«

Lesung in Dorfen – hier fand 1988 der Amoklauf statt, der seinem Roman »Fronten« als Basis diente

Le­on­hard F. Seidl ist ein po­li­ti­scher Schrift­stel­ler, der in sei­nen Ro­ma­nen rea­le Er­eig­nis­se re­cher­chiert und meist mit ei­ner Kri­mi­nal­hand­lung ver­knüpft. So auch in sei­nem neu­esten Ro­man »Fron­ten«, in dem es um ei­nen Amok­lauf geht, der sich vor 30 Jah­ren in Dorf­en, ei­nem klei­nen Städt­chen in Ober­bay­ern, nur we­ni­ge Ki­lo­me­ter von Le­os El­tern­haus ent­fernt, zu­ge­tra­gen hat.

Im Jugendzentrum Dorfen fand Leo als politischer Punker eine Heimat

Die Fil­me­ma­cher ge­hen mit Leo auf ei­ne Rei­se in sei­ne Ju­gend. Sie be­su­chen ge­mein­sam mit ihm Or­te, an de­nen sein teil­wei­se au­to­bio­gra­phi­scher er­ster Ro­man »Mut­ter­korn« spielt.

Leos Fotoalbum: Mit seinen Eltern, zu denen er eine intensive Beziehung hat, taucht Leo noch einmal in seine Jugend ein

Wäh­rend sei­ne Al­ters­ge­nos­sen sich im Fuß­ball­ver­ein tra­fen, ent­deck­te Leo sei­ne Lie­be zum Punk. Durch die frem­den­feind­li­chen Er­eig­nis­se von So­lin­gen, Mölln und Ro­stock-Lich­ten­ha­gen An­fang der 1990er Jah­re wur­de er po­li­ti­siert. Recht früh muss­te er er­ken­nen, dass man mit bun­ten Haa­ren und als je­mand, der ei­ne an­de­re Mei­nung ver­tritt als die kon­ser­va­ti­ve Mehr­heits­ge­sell­schaft, schnell das ei­ne oder an­de­re Mal Prü­gel be­zieht.

Als Aktivist engagiert sich Leo seit seiner Jugend gegen die Verbreitung rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Gedankengutes

Ei­ne Zeit, die den in­zwi­schen 41- jäh­ri­gen Schrift­stel­ler ge­prägt hat und ihn zu ei­nem Men­schen wer­den ließ, der sich bis heu­te als Ak­ti­vist ent­schie­den ge­gen die Ver­brei­tung rechts­ra­di­ka­len und frem­den­feind­li­chen Ge­dan­ken­gu­tes ein­setzt, gleich­zei­tig aber in sei­nen Ro­ma­nen dif­fe­ren­ziert und fein­füh­lig nach Grün­den sucht, wes­halb sich Men­schen in die ei­ne oder an­de­re Rich­tung ent­wickeln.

Vater und Sohn: Leos Vater ist als Bühnenautor ebenfalls literarisch tätig

Ein Por­trait ei­nes en­ga­gier­ten Men­schen und Schrift­stel­lers, der mit sei­nen Bü­chern mehr will als un­ter­hal­ten.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 65 Min.

Video auf YouTube anschauen Von die­sem Film gibt es ei­nen Aus­schnitt auf You­Tube.
auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.
November 2017

Fürth be­nennt ei­ne Stra­ße nach Bel­la Ro­sen­kranz

Die Für­ther Jü­din Bel­la Ro­sen­kranz lieb­te ih­re Stadt, ob­wohl sie ge­ra­de ein­mal 17 Jah­re alt war, als sie 1938 von der Ge­sta­po nach Po­len de­por­tiert wur­de: Bei Kriegs­be­ginn muss­te Bel­la in die So­wjet­uni­on wei­ter­flüch­ten, wo sie der Spio­na­ge ver­däch­tigt und in ein Ar­beits­la­ger ver­bracht wur­de. Oh­ne Pa­pie­re irr­te sie nach dem Krieg vie­le Jah­re durch die So­wjet­uni­on, bis sie 1961 wie­der nach Fürth zu­rück­keh­ren konn­te: Hier en­ga­gier­te sie sich et­li­che Jah­re in der und für die jü­di­sche Ge­mein­de. Am 11. April 2017 ver­starb Bel­la Ro­sen­kranz. Im No­vem­ber 2017 be­schloss der Für­ther Stadt­rat, ei­ne Stra­ße nach ihr zu be­nen­nen.

Aus die­sem Grund wie­der­ho­len wir am Sonn­tag, den 3. De­zem­ber 2017 das preis­ge­krön­te Por­trait: »Ich bin die Ein­zi­ge, die üb­rig ge­blie­ben ist« – Die Odys­see der Bel­la Ro­sen­kranz

Mehr zu Bel­la Ro­sen­kranz kön­nen Sie im Für­thWi­ki nach­le­sen.

Video auf YouTube anschauen Von die­sem Film gibt es ei­nen Aus­schnitt auf You­Tube.
Dezember 2016

Im­pres­sio­nen aus dem Für­ther Stadt­park

Szenenfoto

Über 20 Jah­re lang hat­te die Re­dak­ti­on point ih­re Bü­ro­räu­me di­rekt ne­ben dem Für­ther Stadt­park. Da bie­tet es sich an, die »heim­li­che Lie­be der Für­ther« ein­mal ge­nau­er in Au­gen­schein zu neh­men.

Szenenfoto

Be­vor es im kom­men­den Jahr in ei­ner län­ge­ren Re­por­ta­ge um Ge­schich­ten und Ge­schich­te rund um den Stadt­park ge­hen wird, gibt es zu Weih­nach­ten ei­nen klei­nen Vor­ge­schmack: zwei Vi­deo­clips mit Im­pres­sio­nen aus dem Herbst und Win­ter.

Szenenfoto

Die Mu­sik zu den Clips stammt von den Tal­king Strings, ei­nem Duo, be­stehend aus dem Brat­schi­sten Chri­sto­pher Scholz und dem ame­ri­ka­ni­schen Folk-Sän­ger und Lie­der­ma­cher Ge­or­ge Ko­brick, der di­rekt am Stadt­park wohnt und re­gel­mä­ßi­gen Park­be­su­chern be­stimmt schon mit sei­ner Gi­tar­re auf­ge­fal­len ist.

Video auf YouTube anschauen Den Herbst­clip kön­nen Sie auf You­Tube se­hen.
Video auf YouTube anschauen Den Win­ter­clip kön­nen Sie auf You­Tube se­hen.
Dezember 2016

Ur­su­la Kreutz – »Der All­tag ist mein Ate­lier«

»Kunst hat die Fähigkeit, mich im Augenblick zu verankern, also mir eine gewisse Gegenwärtigkeit vor Augen zu führen, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn ich mich auf Kunst einlasse, auch als Rezipient, bin ich gegenwärtig.«

Ur­su­la Kreutz ist ei­ne viel­sei­ti­ge Künst­le­rin. Aus­gangs­punkt ih­rer Ar­beit ist ei­ner­seits die in­ten­si­ve, in­ter­dis­zi­pli­nä­re und ex­pe­ri­men­tel­le Er­for­schung der Mög­lich­kei­ten des Me­di­ums Fo­to­gra­fie, an­de­rer­seits das über­grei­fen­de The­ma der Er­in­ne­rung und da­mit ver­bun­den das Hin­ter­fra­gen von Wahr­neh­mung. Da­bei macht sie sich oft­mals selbst zum Ge­gen­stand der Hin­ter­fra­gung, in­dem sie in ih­ren Ar­bei­ten in Form ei­ner »Selbst­un­ter­su­chung« vi­su­ell und teil­wei­se auch phy­sisch prä­sent ist.

Teilansicht von »metabriss« (c) Ursula Kreutz

Ih­re fo­to­gra­fi­schen Ar­bei­ten sind oft­mals auf fo­to­be­druck­ten trans­pa­ren­ten Stof­fen auf­ge­tra­gen, die ei­nen leich­ten Moi­ré-Ef­fekt so­wie kal­ku­lier­te Un­schär­fe her­vor­ru­fen, und wer­den in Bild­kä­sten oder in von ihr ge­stal­te­ten Räu­men prä­sen­tiert. Durch die Trans­pa­renz des Ma­te­ri­als und ei­ne Ver­dop­pe­lung der Mo­ti­ve ent­ste­hen Über­blen­dun­gen, die zu viel­schich­ti­gen Pro­jek­ti­ons­flä­chen trans­for­miert wer­den und beim Wech­seln des Be­trach­tungs­win­kels im­mer neue Ein­drücke beim Pu­bli­kum her­vor­ru­fen.

Ursula Kreutz zeigt einen ihrer Bilderkästen - hier aus der Serie flussfahrt

In den letz­ten Jah­ren hat sich Ur­su­la Kreutz im­mer öf­ter mit In­stal­la­ti­on und Per­for­mance aus­ein­an­der­ge­setzt. Ar­bei­ten wie exil oder CMX und de­ren Ab­wand­lun­gen bzw. Wei­ter­ent­wick­lun­gen ha­ben ei­nes ge­mein­sam: Die Künst­le­rin ist nicht nur Teil des Wer­kes, sie sieht in den Ar­bei­ten auch ei­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit sich und ih­rer per­sön­li­chen Ent­wick­lung.

Standbild aus CMX_pro (c) Ursula Kreutz

Vor we­ni­gen Wo­chen wur­de Ur­su­la Kreutz mit dem Kul­tur­för­der­preis der Stadt Fürth aus­ge­zeich­net. point hat sie in ih­rem Ate­lier be­sucht und lässt sie über ih­re Kunst und ih­re Wahr­neh­mung der Welt re­flek­tie­ren.

Ursula Kreutz im Atelier

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 30 Min.

auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.
November 2016

»Wir sind bunt« – Ein­blicke in ei­ne »ganz nor­ma­le« Grund- und Mit­tel­schu­le

Das Baye­ri­sche Schul­sy­stem ist bis heu­te drei­ge­glie­dert. Nach ei­ner ge­mein­sa­men vier­jäh­ri­gen Grund­schu­le für al­le Re­gel­schü­ler sieht es nach der vier­ten Klas­se ei­ne Auf­tei­lung in ver­schie­de­ne Schul­ar­ten vor. Ne­ben den so­ge­nann­ten »wei­ter­füh­ren­den Schu­len«, dem Gym­na­si­um und der Re­al­schu­le, gibt es seit 2011 die Mit­tel­schu­le, für, wie es ei­ne Leh­re­rin be­schreibt, »den Rest, der es nicht ge­schafft hat«. An ca. 600 Stand­or­ten in Bay­ern sind an die Grund­schu­le Mit­tel­schu­len an­ge­schlos­sen, so auch an der Für­ther Pe­sta­loz­zi­schu­le.

In den meisten Schulstunden steht auch für Klassen, in denen viele Schüler einen erhöhten Förderbedarf haben, nur eine Lehrkraft zur Verfügung

2011 wur­den die ehe­ma­li­gen Haupt­schu­len in Mit­tel­schu­len um­be­nannt. Im Baye­ri­schen Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um ver­sprach man sich da­von ei­ne Auf­wer­tung des Schul­spren­gels. Aber hat die Na­mens­än­de­rung et­was ge­bracht? Die stär­ke­ren Schü­ler ver­las­sen wei­ter nach der vier­ten Klas­se die Grund­schu­le Rich­tung Gym­na­si­um oder Re­al­schu­le.

Die Zusammenarbeit zwischen Förderschülern der Hallemannschule und den Regelschülern funktioniert in der Grundschule gut, wird aber durch den Weggang der sozial starken Schüler auf weiterführende Schulen immer schwieriger

Da­bei sind die An­sprü­che an die Mit­tel­schu­le wei­ter ge­stie­gen. El­tern ha­ben die Mög­lich­keit, frei zu wäh­len, ob sie Kin­der, die ein Han­di­cap ha­ben, an ei­ne För­der­schu­le oder ei­ne Grund- und spä­ter dann Mit­tel­schu­le schicken. Der An­teil der Schü­ler mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund und den da­mit oft­mals ver­bun­de­nen Sprach­schwie­rig­kei­ten ist in den letz­ten Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich an­ge­wach­sen, Leh­rer se­hen sich im­mer öf­ter mit Schü­lern kon­fron­tiert, die ver­hal­tens­auf­fäl­lig sind oder Mo­ti­va­ti­ons­pro­ble­me ha­ben.

Zusätzlicher Förderunterricht ist erst durch das Profil Inklusion möglich, das die Pestalozzischule seit 2014 hat – für 50 Kinder mit erhöhtem Förderbedarf stehen jedoch nur 24 Wochenstunden zur Verfügung

Was ge­blie­ben ist, ist der Wunsch von Schul­lei­tung und Leh­rern, die Schü­ler mög­lichst gut auf die Ar­beits­welt vor­zu­be­rei­ten, aber ist dies un­ter die­sen Um­stän­den zu schaf­fen? Kann ein ein­zel­ner Leh­rer die An­sprü­che, die an ihn ge­stellt wer­den, über­haupt er­fül­len oder be­darf es da­zu ei­gent­lich ei­ner zwei­ten aus­ge­bil­de­ten Lehr­kraft, zu­min­dest in den Kern­fä­chern? Wie soll man Ein­zel­ne för­dern, wenn sich al­lei­ne an der Mit­tel­schu­le 50 Schü­ler mit be­son­de­rem För­der­be­darf be­fin­den und da­für ge­ra­de ein­mal 24 För­der­stun­den pro Wo­che zur Ver­fü­gung ste­hen? Wel­che Rol­le spielt da­bei das Baye­ri­sche drei­glied­ri­ge Schul­sy­stem, und was be­deu­tet es ins­be­son­de­re im Be­zug auf den In­klu­si­ons­ge­dan­ken?

Ab der siebten Klasse werden die Schüler durch verschiedene Maßnahmen auf den Berufseinstieg vorbereitet – hier bei einem Praktikum in einer Schreinerei

Ei­ne en­ga­gier­te Leh­re­rin aus der Mit­tel­schu­le meint: »So­lan­ge El­tern tag­täg­lich in der Grund­schu­le er­le­ben, wir müs­sen stark sein, das hat ‘nen Wert. Ich will, dass mein Kind aufs Gym­na­si­um geht, die Mit­tel­schu­le, das sind die Idio­ten, ich sags mal so deut­lich, kann ich nicht da­von spre­chen, dass al­le Men­schen ir­gend­wie ei­nen glei­chen Wert ha­ben, und das är­gert mich per­sön­lich.« Sie träumt da­von »dass wir den Kin­dern ei­ne Schu­le an­bie­ten kön­nen mit ei­ner Schul­tü­re und sich die­se Schu­le dann in­ner­halb des Ge­bäu­des ver­zweigt, so dass die Kin­der die Mög­lich­keit ha­ben, ent­spre­chend ih­rer Ver­an­la­gung und Be­ga­bung das ei­ne oder an­de­re zu ab­sol­vie­ren.« Ei­ne Vor­stel­lung, die wohl im­mer ein Traum blei­ben wird?

Projekte, die zur Berufsvorbereitung dienen, wie die Anschaffung und der Ausbau eines Bauwagens für die SMV, wären ohne die Unterstützung von Sponsoren nicht möglich

Me­di­en PRAXIS e.V. hat meh­re­re Jah­re die Si­tua­ti­on an der Für­ther Pe­sta­loz­zi­schu­le ver­folgt. Ent­stan­den ist ei­ne drei­tei­li­ge Re­por­ta­ge mit fol­gen­den Schwer­punk­ten:

  1. Mög­lich­kei­ten und Gren­zen des Mit­ein­an­der und von­ein­an­der Ler­nens im drei­glied­ri­gen Schul­sy­stem

  2. Die Schwie­rig­kei­ten, den Ge­dan­ken der In­klu­si­on an ei­ner Mit­tel­schu­le mit Le­ben zu fül­len

  3. Die Her­aus­for­de­rung, Schü­lern ei­ne ad­äqua­te Be­rufs­vor­be­rei­tung zu­kom­men zu las­sen

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 90 Min.

auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.
Dezember 2015

Sa­moc­ca – Fran­chise ein­mal an­ders

Rechenunterricht: Im Ernstfall muss die Kasse stimmen

In den letz­ten Jah­ren hat sich die Kaf­fee­h­aus­land­schaft in Deutsch­land stark ver­än­dert: Vie­le von Bäcke­rei­en be­trie­be­ne Ca­fés ha­ben ge­schlos­sen. An ih­re Stel­le sind deutsch­land­weit agie­ren­de Ket­ten ge­tre­ten, die meist im Fran­chise be­trie­ben wer­den. Sa­moc­ca ist ei­nes die­ser Un­ter­neh­men, das sich al­ler­dings in ei­nem wich­ti­gen Punkt von den Mit­be­wer­bern un­ter­schei­det: 80% der Be­schäf­tig­ten sind Men­schen mit Han­di­cap.

Übung macht die Meisterin: Wenn das Balancieren mit dem Tennisball klappt, dann auch mit vollen Kaffeetassen

Im Früh­jahr 2015 wur­de in Fürth das er­ste Sa­moc­ca in Mit­tel­fran­ken er­öff­net. Seit­dem ar­bei­ten hier 15 Be­schäf­tig­te der Le­bens­hil­fe. Nach oft­mals vie­len Jah­ren im ge­schütz­ten Rah­men der Werk­stät­ten ha­ben sie sich ent­schie­den, den Schritt an ei­nen neu­en an­spruchs­vol­len Ar­beits­platz zu wa­gen. Ar­bei­ten in ei­nem Ca­fé, das be­deu­tet Schicht- und Wo­chen­end­dienst, acht Stun­den ste­hen und ge­hen und da­bei die Gä­ste im­mer gleich freund­lich be­han­deln. So et­was geht nicht im­mer oh­ne Stress ab.

Einweisung vor der Eröffnung: Auch wenn anfangs nicht jeder Handgriff sitzen wird, so werden die Prozesse so gut es geht verinnerlicht

Da­mit der ho­he An­spruch an Qua­li­tät und Ser­vice er­füllt wer­den kann, wur­de von den Fran­chise-Ge­bern ein spe­zi­el­les Be­stell­sy­stem ent­wickelt. Das er­mög­licht selbst Men­schen, die we­der le­sen noch schrei­ben kön­nen, im Sa­moc­ca zu ar­bei­ten.

Fertig zum Start: Das Samocca-Team in schicker Dienstkleidung

Fast al­le, die seit nun­mehr neun Mo­na­ten im Ca­fé ar­bei­ten, sind trotz der ho­hen An­for­de­run­gen mit viel En­ga­ge­ment bei der Sa­che und stolz auf das, was sie zu lei­sten ver­mö­gen. Ani­ta Hof­mann fasst es so zu­sam­men: »Mir ge­fällt es sehr gut, dass die Leu­te uns an­schau­en und se­hen, was wir ma­chen. Die den­ken, wir schaf­fen das nicht, weil wir sind be­hin­der­te Men­schen, die das gleich wie­der auf­ge­ben, aber dass wir es schaf­fen, heißt, wir sind ein Team. Und wenn die Leu­te das nicht glau­ben, sol­len sie uns be­su­chen und se­hen, wie wir uns dar­an hal­ten.«

Los geht's: Sowohl vor als auch hinter der Theke ist die Arbeit gleichermaßen anspruchsvoll

Der Film be­glei­tet das Pro­jekt von den er­sten Vor­be­rei­tun­gen, über die mit viel Stress ver­bun­de­ne Er­öff­nungs­pha­se bis hin zum Kaf­fee­haus­be­trieb. Die Be­schäf­tig­ten er­zäh­len von ih­ren Er­war­tun­gen und Äng­sten, von Stress­si­tua­tio­nen und Er­folgs­er­leb­nis­sen und ge­ben so ei­nen be­ein­drucken­den Ein­blick in das, was sie trotz ih­res Han­di­caps zu lei­sten ver­mö­gen.

Mit vollem Tablett zum Gast geschlängelt: Längst nicht jeder »normale« Mensch würde ohne weiteres schaffen, was die behinderten Mitarbeiter(innen) hier täglich leisten

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 62 Min.

auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.
Dezember 2015

Pre­mie­re des »Samocca«-Films in Fürth

Über sechs Mo­na­te be­glei­te­te Me­di­en PRAXIS e. V. fil­misch den Auf­bau des Für­ther »Ca­fé Sa­moc­ca«, ei­nes von mitt­ler­wei­le 17 in­te­gra­ti­ven Un­ter­neh­men, die un­ter ei­nem be­son­de­ren Fran­chise-Kon­zept be­trie­ben wer­den: In Kü­che und Ser­vice ar­bei­ten hier über­wie­gend be­hin­der­te Men­schen, für die der Um­gang mit Gä­sten und die fa­cet­ten­rei­che Ar­beit ei­ne be­son­de­re Her­aus­for­de­rung dar­stellt, an de­ren Be­wäl­ti­gung sie wach­sen und an Selbst­si­cher­heit ge­win­nen.

Zum gest­ri­gen Pre­mie­ren­abend war das mit Ki­no­be­stuh­lung auf­ge­rü­ste­te Ca­fé in der Breit­scheid­stra­ße rap­pel­voll ge­füllt mit den »Film­stars«, ih­ren An­ge­hö­ri­gen und zahl­rei­chen in­ter­es­sier­ten Für­the­rin­nen und Für­thern.

Impressionen vom Premierenabend im Samocca-Café Fürth

Rolf Bid­ner, Lei­ter der in­te­gra­ti­ven Werk­stät­ten der Für­ther Le­bens­hil­fe fass­te in sei­nem Rück­blick noch­mals all die Stol­per­stei­ne und Wid­rig­kei­ten zu­sam­men, die bis zur Er­öff­nung des Ca­fés zu über­win­den wa­ren: Buch­stäb­lich bis un­mit­tel­bar vor der Er­öff­nung wa­ren Hand­wer­ker zu­gan­ge, so dass der ei­gent­lich ge­plan­te Pro­be­be­trieb nicht statt­fin­den und so­fort mit »rich­ti­gen« Gä­sten ge­ar­bei­tet wer­den muss­te... Dass dies ne­ben den an­de­ren As­pek­ten eben­falls im Film dar­ge­stellt sei, freue ihn, sag­te er an­schlie­ßend. »Hin­ter­her hat uns ja nie­mand ge­glaubt, dass das Ca­fé noch ei­nen Tag vor Er­öff­nung wie ei­ne Bau­stel­le aus­ge­se­hen hat.«

Impressionen vom Premierenabend im Samocca-Café Fürth

Die Vor­füh­rung war von gro­ßer An­teil­nah­me der dar­in Por­trai­tier­ten be­glei­tet, die den fil­mi­schen Rück­blick auf das Wer­den des Pro­jek­tes und ihr ei­ge­nes En­ga­ge­ment na­tür­lich mit be­son­de­rer Auf­merk­sam­keit ver­folg­ten. Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald, die bei­den Ma­cher des Films, be­dank­ten sich herz­lich bei al­len Be­tei­lig­ten für ihr Ver­trau­en und die Of­fen­heit und Herz­lich­keit bei den Dreh­ar­bei­ten.

Impressionen vom Premierenabend im Samocca-Café Fürth

Die flei­ßi­gen »Sa­mocca­ner« sa­ßen hin­ter­her noch be­stens ge­launt zu­sam­men:

Impressionen vom Premierenabend im Samocca-Café Fürth

Der Film »Sa­moc­ca – Fran­chise ein­mal an­ders« wird in zwei Tei­len am Sonn­tag, dem 20. (1. Teil), und am Sonn­tag, dem 27. De­zem­ber (2. Teil) auf un­se­rem Sen­de­platz bei Fran­ken Fern­se­hen (19.30 Uhr, 21.30 Uhr und 23.30 Uhr) aus­ge­strahlt. Ein ei­ge­ner Blog­bei­trag zum Film er­scheint in der kom­men­den Wo­che.

Juni 2015

Herz aus Asphalt – ei­ne Stra­ße zwi­schen Nürn­berg und Fürth

Szenenfoto

Die Für­ther Stra­ße in Nürn­berg und die Nürn­ber­ger Stra­ße in Fürth: Die­se knapp sechs Ki­lo­me­ter der Bun­des­stra­ße 8 sind mehr als die wich­tig­ste Ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen zwei Nach­bar­städ­ten. Hier fan­den die Nürn­ber­ger Pro­zes­se statt und hier wa­ren mit AEG, Tri­umph Ad­ler, Grun­dig und der Quel­le gro­ße, weit über die Re­gi­on hin­aus be­deu­ten­de Fir­men an­ge­sie­delt.

Szenenfoto

Da­von ist nicht viel ge­blie­ben und doch pocht das »Herz aus Asphalt« noch im­mer: Heu­te ist die Stra­ße auf Nürn­ber­ger Sei­te vom Struk­tur­wan­del be­trof­fen und zu ei­nem mul­ti­kul­tu­rel­len ge­präg­ten Bou­le­vard ge­wor­den. Hier kann man fla­nie­ren oder es sich in schö­nen Ca­fés und Knei­pen gut ge­hen las­sen kann. Und auf Für­ther Sei­te: da führt die Stra­ße di­rekt zur Mi­chae­lis-Kirch­weih, der größ­ten Stra­ßen­kirch­weih Bay­erns, und spä­te­stens dann, wenn in Fürth die fünf­te Jah­res­zeit aus­ge­bro­chen ist, kom­men auch die Nürn­ber­ger nach Fürth...

Ein Film von Nor­bert Gold­ham­mer, To­bi­as Klink, Phil­ipp Niem­öl­ler und Ei­ke Scham­bu­rek  •  Län­ge: 30 Min.

April 2015

Lö­sung des Gu­stav­stra­ßen-Strei­tes durch ein neu­es Im­mis­si­ons­schutz­ge­setz?

Am 13. April 2015 lud der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te der SPD, Car­sten Trä­ger, ge­mein­sam mit Flo­ri­an Pro­nold, dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Um­welt, Na­tur­schutz, Bau und Re­ak­tor­si­cher­heit (BMUB) un­ter dem Ti­tel »Ein mo­der­nes Im­mis­si­ons­schutz­recht für un­se­re In­nen­städ­te« zu ei­nem Fach­ge­spräch mit Ver­tre­tern aus der Po­li­tik so­wie des Schau­stel­ler- und Ho­tel- und Gast­stät­ten­ver­ban­des ins Für­ther Kul­tur­fo­rum ein. Im An­schluss dar­an stell­ten sich Flo­ri­an Pro­nold, Car­sten Trä­ger, und der Ober­bür­ger­mei­ster der Stadt Fürth, Dr. Tho­mas Jung, der Öf­fent­lich­keit.

Carsten Träger (am Pult) und Florian Pronold

Da das The­ma nicht nur in Fürth in­ten­siv dis­ku­tiert wird, ha­ben wir uns ent­schlos­sen, ei­ne Zu­sam­men­fas­sung der wich­tig­sten Ar­gu­men­te des öf­fent­li­chen Teils der Ver­an­stal­tung auf un­se­ren you­tube-Ka­nal zu stel­len. In der Fürth-Me­dia­thek von Me­di­en PRAXIS e. V. ist das Vi­deo ab so­fort ab­ruf­bar:

Video auf YouTube anschauen Zu­sam­men­fas­sung der Ver­an­stal­tung
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