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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


« »Dem Le­ben auf der Spur« – Frie­del Au­er, Ar­chäo­lo­ge und Po­et »Mit sich selbst im Grü­nen sein« – Das Wald­pro­jekt der Dro­gen­hil­fe mu­dra »

»Mit sich selbst im Grü­nen sein« – Die Gar­ten­grup­pe der WAB Kos­bach

Men­schen mit kör­per­li­chen, gei­sti­gen oder see­li­schen Be­ein­träch­ti­gun­gen in Ar­beits­pro­zes­se zu in­te­grie­ren und ih­re be­son­de­ren Fä­hig­kei­ten zu ent­wickeln, das ist die Ziel­set­zung von Ein­rich­tun­gen, die sich im land- und forst­wirt­schaft­li­chen Be­reich be­tä­ti­gen. In der so­ge­nann­ten »so­zia­len Land­wirt­schaft« geht es nicht um mög­lichst ho­he Er­trä­ge, viel­mehr ste­hen die Men­schen im Zen­trum der Auf­merk­sam­keit. So auch im Grü­nen Be­reich der WAB Kos­bach.

Teambesprechung im Grünen Bereich der WAB Kosbach

Seit 2007 ar­bei­ten hier psy­chisch er­krank­te Men­schen. Die mei­sten ha­ben lan­ge Kli­nik­auf­ent­hal­te hin­ter sich und sol­len wie­der lang­sam, oh­ne psy­chi­schen Druck an Ar­beits­pro­zes­se her­an­ge­führt wer­den. Sich an ei­nen re­gel­mä­ßi­gen Ta­ges­rhyth­mus ge­wöh­nen, ler­nen, pünkt­lich zu sein und Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, so­zia­le Kom­pe­ten­zen ein­üben und so Schritt für Schritt an ei­nen mög­lichst selbst­be­stimm­ten All­tag her­an­ge­führt wer­den, das sind die Zie­le, die man bei der WAB ver­folgt. Mit Er­folg, wie es scheint, denn wie Chri­stoph Rei­chert, der Lei­ter des Grü­nen Be­reichs, zu be­rich­ten weiß, sind die Men­schen, seit sie im grü­nen Be­reich ar­bei­ten, weit­aus we­ni­ger kri­sen­an­fäl­lig und sehr viel sta­bi­ler und selbst­be­wuss­ter ge­wor­den.

Fünf Mitarbeiter betreuen seit 2010 die Bienenvölker des Grünen Bereichs

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 15 Min.

Video auf YouTube anschauen Von die­sem Film gibt es ei­nen Aus­schnitt auf You­Tube.
auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.

Diskussion

  1. Gerhard Unterbäumer  •  2. Nov. 2011

    Ei­ne sehr be­rüh­ren­de Re­por­ta­ge.

    Sie zeigt an­hand der Le­bens­läu­fe, dass es JEDEN von uns even­tu­ell tref­fen könn­te, auf die Hil­fe ei­ner sol­chen so­zia­len Ein­rich­tung an­ge­wie­sen sein zu kön­nen.

    Lei­der ist es ja, wie auch im Be­richt zu hö­ren, so, dass lei­der in vie­len Be­rei­chen die ad­mi­ni­stra­ti­ve The­ra­pie, al­so Fach­kran­ken­häu­ser mit ih­rem no­ta­be­ne ho­hen Auf­wand, die er­ste An­lauf­stel­le ist.

    Was man sich er­wün­schen könn­te, dass Sei­tens der Po­li­tik ir­gend­wann ei­ne Ein­sicht in die­se The­ra­pie­for­men kommt.

    Ein Brief von un­se­rer Toch­ter Ma­ria an den Bäcker folgt, sie war so­wohl von dem ge­backe­nen Brot, als auch von dem Be­richt sehr an­ge­tan!

    Ger­hard Un­ter­bäu­mer

    #1 

  2. E. und W. Reichert  •  7. Nov. 2011

    Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

    der Film über die WAB Kos­bach brach­te sehr sorg­fäl­tig re­cher­chier­te In­for­ma­tio­nen über die WAB und ihr Um­feld. Über­zeu­gend war vor al­lem die Dar­stel­lung des Um­gangs der Men­schen un­ter­ein­an­der, Be­woh­nern und Mit­ar­bei­tern der WAB. Al­le Äu­ße­run­gen wa­ren ge­prägt von Un­ge­zwun­gen­heit, Of­fen­heit und Re­spekt.

    Be­su­cher fan­den die am Tag der of­fe­nen Tür ge­mach­ten Be­ob­ach­tun­gen (29.10.2011) durch Ih­ren Bei­trag noch­mals be­stä­tigt. Uns scheint es wich­tig, dass The­men wie die an­ge­spro­che­nen in der dar­ge­bo­te­nen Ein­fühl­sam­keit auch wei­ter­hin be­han­delt wer­den.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen
    Edith und Win­fried Rei­chert

    #2 

  3. Gerd Axmann  •  10. Nov. 2011

    Ei­ne sehr in­for­ma­ti­ve Re­por­ta­ge

    Den Äu­ße­run­gen von E. und W. Rei­chert kann ich mich nur an­schlie­ßen.

    Sehr sorg­fäl­tig re­cher­chiert. Über­zeu­gend war die Dar­stel­lung des Um­gangs der Men­schen un­ter­ein­an­der, Be­woh­ner und Mit­ar­bei­ter der WAB. Al­le Äü­ße­run­gen wa­ren ge­prägt von ei­ner Un­ge­zwun­gen­heit, Of­fen­heit und Re­spekt.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen

    Gerd Ax­mann

    #3 

  4. Gesa Todt  •  17. Nov. 2011

    Ein schö­ner und wich­ti­ger Be­richt, der deut­lich macht, wie wich­tig die­se Art der Be­treu­ung ist und wie sehr sie nicht nur aus hu­mai­tä­ren As­pek­ten als auch in volks­wirt­schaft­li­cher Hin­sicht der All­ge­mein­heit nutzt. Je­der Mensch hat es ver­dient, nicht nur ver­sorgt zu sein, son­dern sich auch als wich­ti­gen Teil der Ge­sell­schaft zu er­fah­ren. Das ge­lingt in die­sem Um­feld am Be­sten. Und die­se Bot­schaft zu trans­por­tie­ren, ist Ih­nen ge­lun­gen.

    Herz­li­chen Dank
    Ge­sa Todt

    #4 

  5. E. und I. Schlecht  •  26. Nov. 2011

    Der Bei­trag im Fran­ken­fern­se­hen über die be­treu­en­de Ein­rich­tung der WAB in Kosbach/Erlangen war äu­ßerst in­for­ma­tiv. So konn­te man ei­nen gu­ten Über­blick ge­win­nen über die ver­schie­de­nen Ak­ti­vi­tä­ten im land­wirt­schaft­li­chen Be­reich. Ein gro­ßes Lob den bei­den Re­por­tern Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald, die es fer­tig brach­ten, die Be­woh­ner und Mit­ar­bei­ter der Ein­rich­tung in Ru­he über ih­re Be­find­lich­keit in ih­rem je­wei­li­gen Ar­beits­ein­satz be­rich­ten zu las­sen, wo­bei man spü­ren konn­te, dass sie die ih­nen ge­stell­ten Auf­ga­ben ger­ne und mit Freu­de ver­rich­ten. Ein in­ter­es­san­ter Bei­trag, der viel Mensch­lich­keit aus­strahl­te.

    Erich und Irm­trud Schlecht

    #5 

  6. I. Emtmann  •  8. Jan. 2012

    Ein sehr gu­ter Bei­trag, der Au­ssen­ste­hen­den ei­nen ziem­lich gu­ten Ein­blick gibt.

    »Ein in­ter­es­san­ter Bei­trag, der viel Mensch­lich­keit aus­strahl­te.«, das kann ich nur be­ja­hen.

    Dau­men hoch. Wei­ter so.

    #6 

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