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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


Februar 2009

Mit bun­ten Ideen ge­gen rech­te Ideo­lo­gie

Szenenfoto

Un­ter dem Mot­to »Grä­fen­berg ist bunt« wehrt sich das 2006 ins Le­ben ge­ru­fe­ne Grä­fen­ber­ger Bür­ger­fo­rum mit phan­ta­sie­vol­len und krea­ti­ven Ak­tio­nen ge­gen mo­nat­li­che Auf­mär­sche der NPD und ih­rer Sym­pa­thi­san­ten, die ei­nen frei­en Zu­gang zum über der Stadt ge­le­ge­nen Krie­ger­denk­mal for­dern, um dort so­ge­nann­te na­tio­na­le Hel­den­ge­den­ken durch­zu­füh­ren.

Szenenfoto

Die jah­re­lan­gen Ver­su­che der Bür­ger die­ser klei­nen Ge­mein­de am Ran­de der frän­ki­schen Schweiz, sich ge­gen Rechts­extre­mi­sten zu weh­ren, ha­ben in­zwi­schen bun­des­wei­te und in­ter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit aus­ge­löst und zu meh­re­ren Aus­zeich­nun­gen der Bür­ger­initia­ti­ve für ihr ge­sell­schafts­po­li­ti­sches En­ga­ge­ment ge­führt. Ein Film, der Ein­blick gibt in die Be­weg­grün­de von Men­schen, die sich ge­gen die Ver­brei­tung rechts­ra­di­ka­len Ge­dan­ken­gu­tes zur Wehr set­zen.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 35 Min.

Dezember 2008

Mehr­bett­zim­mer statt Ein­zel­aus­stel­lung

Si­say Shim­e­les steht kurz vor Be­en­di­gung sei­nes Kunst­stu­di­ums in Äthio­pi­en, als er ei­nen Wett­be­werb zur Aus­ge­stal­tung des Ex­postan­des sei­nes Hei­mat­lan­des in Han­no­ver ge­winnt. Der jun­ge Künst­ler emp­fin­det dies als gro­ße Eh­re und kommt nach Deutsch­land, um 12 gro­ße Wand­ge­mäl­de für den Äthio­pi­schen Pa­vil­lon zu ma­len.

Sisay in der Zentralstelle für Asylbewerber

Si­say, zum da­ma­li­gen Zeit­punkt po­li­tisch völ­lig un­er­fah­ren, nimmt die Auf­ga­be sehr ernst und ver­sucht, in den Bil­dern ne­ben den schö­nen und fas­zi­nie­ren­den Sei­ten auch die vor­han­de­nen Pro­ble­me in sei­ner Hei­mat dar­zu­stel­len. So ent­steht ein Bild, das auf die von Hun­gers­not und Krieg ge­präg­te Rea­li­tät Äthio­pi­ens Be­zug nimmt.

Der Maler Sisay Shimeles

Die­ses Bild ver­än­dert Si­says Si­tua­ti­on ent­schei­dend. We­ni­ge Wo­chen vor Er­öff­nung der Ex­po kom­men Re­gie­rungs­mit­ar­bei­ter nach Deutsch­land. Sie ent­schei­den, das Bild nicht aus­zu­stel­len und er­klä­ren Si­say zur un­er­wünsch­ten Per­son. Von ei­nem Tag auf den an­de­ren wird aus dem am­bi­tio­nier­ten jun­gen Künst­ler ein po­li­ti­scher Flücht­ling. Der Film be­glei­tet den Künst­ler bei sei­nem Ver­such, in Deutsch­land ei­ne neue Hei­mat zu fin­den und zeigt da­bei ei­nen Men­schen, der trotz vie­ler Tief­schlä­ge nicht auf­ge­hört hat, an das Gu­te im Men­schen zu glau­ben.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 48 Min.

Februar 2006

Ein-Eu­ro-Jobs – Sprung­brett oder Ab­stell­gleis?

Szenenfoto

Um die Ar­beits­wil­lig­keit von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen zu prü­fen, wur­den En­de 2004 die so ge­nann­ten Ein-Eu­ro-Jobs ein­ge­führt. Im Groß­raum Nürn­berg kam es je­doch kaum zu Zwangs­ver­pflich­tun­gen, da die Ar­beits­ge­mein­schaf­ten von ei­ner gro­ßen Zahl Frei­wil­li­ger über­rollt wur­den – die ALG-II-Be­zie­her wol­len sich mit dem Ein-Eu­ro-Job ein Zu­brot ver­die­nen und hof­fen, so wie­der ei­ne Stel­le auf dem er­sten Ar­beits­markt zu fin­den.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Juli 2005

»Ich ha­be ei­ne Ma­ma und ei­ne Ma­mi«

Im­mer mehr Men­schen in gleich­ge­schlecht­li­chen Be­zie­hun­gen ha­ben sich in den letz­ten Jah­ren ih­ren Wunsch nach Kin­dern er­füllt. Nach ak­tu­el­len Schät­zun­gen le­ben der­zeit meh­re­re hun­dert­tau­send Kin­der bei gleich­ge­schlecht­li­chen Part­nern, und das, ob­wohl der Weg zum Kind für die mei­sten Paa­re schwie­rig war und bis zum heu­ti­gen Ta­ge ist.

Szenenfoto

Nach­dem sich mit der Mög­lich­keit der Ver­part­ne­rung und Stief­kind­ad­op­ti­on die recht­li­che Si­tua­ti­on für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re und El­tern in den letz­ten Jah­ren ver­bes­sert hat, droht jetzt neu­es Un­ge­mach: Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung geht vor das Ver­fas­sungs­ge­richt, um die Stief­kind­ad­op­ti­on für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re rück­gän­gig zu ma­chen. Für ho­mo­se­xu­el­le Paa­re wä­re dies ein gro­ßer Rück­schritt.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 25 Min.

September 2002

Glo­ba­li­sie­rung mensch­lich ge­stal­ten

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Die An­zahl der Kri­ti­ker der der­zei­ti­gen Glo­ba­li­sie­rungs­po­li­tik wird im­mer grö­ßer. Selbst die Kir­chen mel­den sich im­mer stär­ker zu Wort, se­hen Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen ei­nem dro­hen­den Re­li­gi­ons­krieg und po­li­ti­schem Han­deln in der so­ge­nann­ten er­sten Welt und en­ga­gie­ren sich in ent­spre­chen­den Or­ga­ni­sa­tio­nen. Auf der an­de­ren Sei­te wird auch von gro­ßen Tei­len der so­ge­nann­ten Glo­ba­li­sie­rungs­geg­ner nicht be­strit­ten, dass wir den im­mer stär­ker wach­sen­den Gü­ter- und Wa­ren­aus­tausch nicht wie­der kom­plett rück­gän­gig ma­chen kön­nen. Wie al­so kann ei­ne ver­ant­wort­li­che und auf Ge­rech­tig­keit und Aus­gleich zie­len­de Lö­sung des Pro­blems aus­se­hen? Was kann der Ein­zel­ne da­für tun?

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Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

August 2002

Wor­te statt Waf­fen – Auf der Su­che nach Ant­wor­ten auf den 11. Sep­tem­ber

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Die bun­des­deut­sche Be­völ­ke­rung ist mehr­heit­lich für die fried­li­che Lö­sung von Kon­flik­ten. An­de­rer­seits ist so gut wie kein Vor­schlag zu hö­ren, wie mit dem Pro­blem von ter­ro­ri­sti­schen An­schlä­gen um­ge­gan­gen wer­den soll. Ein­zig die Re­de des Da­lai La­ma mit der For­de­rung, die Lö­sung des Kon­flik­tes nicht nur Po­li­ti­kern zu über­las­sen, son­dern auch Künst­ler und Wis­sen­schaft­ler in die Ge­dan­ken­pro­zes­se mit ein­zu­be­zie­hen, hat ei­ne ge­wis­se Re­so­nanz in der Pres­se ge­fun­den. Ein An­satz oder ein ver­zwei­fel­ter, wie Po­li­ti­ker sa­gen, un­taug­li­cher Ver­such ei­ner Al­ter­na­ti­ve zur der­zei­ti­gen Pro­blem­lö­sungs­stra­te­gie? point hat Men­schen in der Re­gi­on be­sucht, die nach Lö­sungs­vor­schlä­gen su­chen.

Ein Film von Clau­dia Schul­ler und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Mai 2002

Ma­chen Mo­bil­funk­strah­len krank?

Aufgrund der wachsenden Zahl an Handys in Deutschland werden in 2002 vermehrt neue Verstärker- und Sendeanlagen montiert

Nach der Ver­stei­ge­rung der UMTS-Li­zen­zen in­ve­stie­ren die Mo­bil­funk­be­trei­ber in im­mer neue Sen­de­an­la­gen, um so die neue Tech­nik flä­chen­deckend an­bie­ten zu kön­nen. Gleich­zei­tig hat sich in den letz­ten 12 Mo­na­ten die An­zahl der Han­dys in Deutsch­land ver­dop­pelt. Dies be­dingt, dass neue Sen­de­an­la­gen ge­baut wer­den – auch in Wohn­ge­bie­ten und im­mer öf­ter auf Wohn­ge­bäu­den. Für vie­le Bür­ger Grund ge­nug, sich zu weh­ren und sich in Bür­ger­initia­ti­ven zu­sam­men zu schlie­ßen. Ih­re Be­fürch­tun­gen: die von den An­la­gen aus­ge­hen­den Strah­len könn­ten Krank­hei­ten aus­lö­sen.

Wegen der großen Zahl an besorgten Bürgern führt die Stadt Nürnberg Probemessungen durch
Juli 2001

Mit En­er­gie in die Zu­kunft – er­neu­er­ba­re En­er­gien

Szenenfoto

Die fos­si­len En­er­gie­trä­ger Öl, Koh­le und Gas ge­hen in den näch­sten Jahr­zehn­ten zur Nei­ge. Um­welt­ver­träg­li­che Lö­sun­gen müs­sen ge­schaf­fen be­zie­hungs­wei­se wei­ter­ent­wickelt wer­den. Ei­ne Not­wen­dig­keit, die in­zwi­schen auch von Sei­ten der Po­li­tik ak­zep­tiert wird und im En­er­gie­ein­spei­se­ge­setz ih­ren Aus­druck fin­det. Aber rei­chen die Be­mü­hun­gen aus? Ob Wind­kraft, Bio­mas­se oder Was­ser­stoff als En­er­gie­quel­le, oh­ne Men­schen mit Vi­sio­nen wä­re die En­er­gie­wen­de nicht durch­führ­bar. point stellt Men­schen aus der Re­gi­on vor, die mit ih­rem En­ga­ge­ment zu Pio­nie­ren im Be­reich re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gien wur­den und fragt nach ih­ren Vor­stel­lun­gen von ei­ner zu­künf­ti­gen und um­welt­ver­träg­li­chen En­er­gie­ver­sor­gung.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

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