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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


Juni 2008

»Ich hab ge­dacht, die Wün­sche kann man leicht er­fül­len…«

Tun­ay Du­man kam vor 30 Jah­ren mit ei­nem ab­ge­schlos­se­nen Phar­ma­zie­stu­di­um aus der Tür­kei nach Fürth, um sei­ne Dok­tor­ar­beit in Deutsch­land zu ma­chen. Doch es kam al­les ganz an­ders, denn sein Stu­di­um wur­de nicht an­er­kannt. Um sei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen, ar­bei­tet er als Hilfs­ar­bei­ter in der Groß­bäcke­rei Wöl­fel. Ne­ben 10 Stun­den Ar­beit in der Fir­ma be­ginnt er, Deutsch zu ler­nen und sich für die Pro­ble­me sei­ner tür­ki­schen Lands­leu­te zu in­ter­es­sie­ren.

Tunay Duman im Labor seiner Apotheke

Er en­ga­giert sich im tür­ki­schen Kul­tur­ver­ein, hilft tür­ki­schen Kin­dern bei den Haus­auf­ga­ben, wird in den Aus­län­der­bei­rat ge­wählt und sorgt als Vor­sit­zen­der von di­tib da­für, dass sei­ne Lands­leu­te ein ei­ge­nes Kul­tur­zen­trum mit Mo­schee be­kom­men, so dass sie auch in Fürth so et­was wie Hei­mat­ge­füh­le ent­wickeln kön­nen. Das Por­trait ei­nes Man­nes, der mit sei­nem En­ga­ge­ment ei­ni­ges in Fürth auf den Weg brach­te.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 31 Min.

April 2008

Bür­ger­initia­ti­ve Gün­ter Düt­horn

Günter Düthorn im Gespräch mit einer Patientin im Fürther Klinikum

Seit Gün­ter Düt­horn vor acht Jah­ren pen­sio­niert wur­de, setzt er sich für Men­schen in Not ein. Er en­ga­giert sich in der Heim­be­lie­fe­rung der Für­ther Ta­fel, im Be­suchs­dienst der Kli­nik­seel­sor­ge und kämpft auf per­sön­li­cher und po­li­ti­scher Ebe­ne für so­zia­le Ge­rech­tig­keit. 12–16 Stun­den Ar­beit pro Tag sind nicht sel­ten, aber än­dern will er dar­an nichts, denn ein »be­schau­li­ches Rent­ner­da­sein« kommt für Gün­ter Düt­horn nicht in Fra­ge.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Juli 2006

»Wer spricht denn da von Ru­he­stand?«

Elisabeth Guhr bei Lockerungsübungen mit ihren Schauspielern

Ei­gent­lich wa­ren Eli­sa­beth und Karl Heinz Guhr nach Schein­feld ge­zo­gen, um in Ru­he ihr Rent­ner­da­sein zu ver­le­ben. Doch dann konn­ten sie es doch nicht las­sen: Als pas­sio­nier­te Thea­ter-Men­schen ver­wickel­ten sie die gan­ze Stadt ak­tiv in ein Pas­si­ons­spiel­thea­ter, das al­le vier Jah­re statt­fin­det.

Das Ehepaar Guhr bespricht die Inszenierung

Ein Film von Mo­ni­ka Zur­ha­ke und Jo­chen Vet­ter  •  Län­ge: 12:30 Min.

Juli 2005

»Ich ha­be ei­ne Ma­ma und ei­ne Ma­mi«

Im­mer mehr Men­schen in gleich­ge­schlecht­li­chen Be­zie­hun­gen ha­ben sich in den letz­ten Jah­ren ih­ren Wunsch nach Kin­dern er­füllt. Nach ak­tu­el­len Schät­zun­gen le­ben der­zeit meh­re­re hun­dert­tau­send Kin­der bei gleich­ge­schlecht­li­chen Part­nern, und das, ob­wohl der Weg zum Kind für die mei­sten Paa­re schwie­rig war und bis zum heu­ti­gen Ta­ge ist.

Szenenfoto

Nach­dem sich mit der Mög­lich­keit der Ver­part­ne­rung und Stief­kind­ad­op­ti­on die recht­li­che Si­tua­ti­on für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re und El­tern in den letz­ten Jah­ren ver­bes­sert hat, droht jetzt neu­es Un­ge­mach: Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung geht vor das Ver­fas­sungs­ge­richt, um die Stief­kind­ad­op­ti­on für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re rück­gän­gig zu ma­chen. Für ho­mo­se­xu­el­le Paa­re wä­re dies ein gro­ßer Rück­schritt.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 25 Min.

April 2005

»Wir tun was!« – Aben­teu­er Eh­ren­amt

Szenenfoto

Fast 4 Mil­lio­nen Men­schen en­ga­gie­ren sich al­lein in Bay­ern in ei­nem Eh­ren­amt. Es gibt in­zwi­schen kaum ei­nen öf­fent­li­chen Be­reich, der oh­ne frei­wil­li­ges En­ga­ge­ment aus­kommt. point stellt Men­schen vor, die sich dem »Aben­teu­er Eh­ren­amt« ver­schrie­ben ha­ben.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

November 2003

»Was frü­her Frem­de war, ist heu­te Nä­he«

Szenenfoto

Sie le­ben mit­ten un­ter uns: Mi­gran­ten und Flücht­lin­ge aus Afri­ka. Sie stam­men aus dem Kon­go, Le­so­tho, Äthio­pi­en, Ni­ge­ria, To­go, So­ma­lia, Ugan­da – und sie ha­ben viel zu bie­ten. Bei wei­tem nicht nur Trom­meln oder Tan­zen, wie Kli­schees es hier­zu­lan­de Glau­ben ma­chen wol­len. Und sie wol­len da­von et­was wei­ter ge­ben. Als Gä­ste et­was tun für das Land, in dem sie Auf­ent­halt ge­fun­den ha­ben. So en­ga­gie­ren sich Aka­de­mi­ker und In­tel­lek­tu­el­le mit Un­ter­stüt­zung des ge­mein­nüt­zi­gen Ver­eins »Kol­le­gi­um Mar­tin Be­ha­im« als Gast­do­zen­ten an Schu­len und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, um den in­ter­kul­tu­rel­len Aus­tausch zu för­dern. So er­hal­ten die rund 25 mit­wir­ken­den Mi­gran­tin­nen und Mi­gran­ten die Ge­le­gen­heit, ihr Wis­sen und ih­re Er­fah­run­gen wei­ter­zu­ge­ben.

Ein Film von Clau­dia Schul­ler und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

August 2003

Das Tal­au­en­pro­jekt – Le­bens­adern für Mensch und Na­tur

Die Bürgermeister tun sich zusammen

Im süd­li­chen Stei­ger­wald kam es im­mer wie­der zu groß­flä­chi­gen Über­schwem­mun­gen. Das Tal­au­en­pro­jekt hat­te sich das Ziel ge­setzt, in öko­lo­gisch sinn­vol­ler Form die­se Si­tua­ti­on zu ent­schär­fen. Ins­be­son­de­re durch ver­schie­de­ne Re­na­tu­rie­rungs­maß­nah­men und An­pflanz­ak­tio­nen, an de­nen sich vie­le Er­wach­se­ne und Kin­der eh­ren­amt­lich be­tei­ligt ha­ben, wur­de ein bei­spiel­haf­tes Pro­jekt ver­wirk­licht, das in­zwi­schen auch von sei­nen Kri­ti­kern an­er­kannt wird.

Das Talauenprojekt bringt neue Radwege

Ein Film von Mo­ni­ka Zur­ha­ke und Jo­chen Vet­ter  •  Län­ge: 12:30 Min.

April 1999

Der Un­ru­he­zu­stand – ak­ti­ve Se­nio­ren star­ten durch

Beratungsgespräch mit jungen Unternehmern

In un­se­rer Ge­sell­schaft zählt bis­her nur die Ar­beit, die ent­lohnt wird. Aber be­zahl­te Ar­beit geht aus. Im­mer mehr Men­schen wer­den früh­zei­tig in den Ru­he­stand ge­schickt oder ge­hö­ren zu der Grup­pe der äl­te­ren Lang­zeit­ar­beits­lo­sen – die jun­gen Al­ten wer­den sie ge­nannt – ih­re Kom­pe­ten­zen und Er­fah­run­gen lie­gen nach dem Aus­schei­den aus dem Be­rufs­le­ben brach und wer­den kaum noch ge­nutzt. Kann ei­ne Ge­sell­schaft, die ak­tiv und in­no­va­tiv blei­ben will, auf die im Le­bens­ver­lauf ge­won­ne­nen Kennt­nis­se ih­rer Bür­ge­rIn­nen ver­zich­ten?

Beratung vor Ort in einer Firma

Ein­rich­tun­gen wie Se­nio­ren­bü­ros und Zen­tren für ak­ti­ve Bür­ger set­zen sich für die ge­sell­schaft­li­che und be­ruf­li­che Teil­ha­be die­ser Per­so­nen­grup­pe ein und schaf­fen Tä­tig­keits­fel­der. Da­durch füh­len sich vie­le der jun­gen Al­ten wie­der ge­braucht, sie kön­nen ihr Ex­per­ten­wis­sen und ih­re Er­fah­run­gen wei­ter­ge­ben und der »Pen­si­ons­schock« wird ge­mil­dert. point geht der Fra­ge nach, wel­che Al­ter­na­ti­ven es ge­ra­de für die jun­gen Al­ten gibt und wie da­bei ein Aus­tausch zwi­schen jung und alt statt­fin­den kann, von dem bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren?

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

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