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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


Februar 2013

Ein paar Ge­dan­ken zum The­ma Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur

An­fang die­ser Wo­che sa­hen wir uns ge­zwun­gen, die Kom­men­tar­funk­ti­on un­ter dem Ar­ti­kel »Le­bens­lust, Le­bens­frust – vom span­nungs­rei­chen Le­ben in der Gu­stav­stra­ße« auf un­be­stimm­te Zeit zu de­ak­ti­vie­ren. Ei­ni­ge schrift­li­che bzw. fern­münd­lich (mit un­ter­drück­ter Ruf­num­mer) ge­äu­ßer­te Mei­nun­gen wa­ren der­art ni­veau­los, dass wir dies we­der ak­zep­tie­ren noch ver­öf­fent­li­chen woll­ten. Wir sa­hen uns mit Un­ter­stel­lun­gen, Be­lei­di­gun­gen und so­gar mit der An­dro­hung bzw. An­kün­di­gung von Straf­ta­ten kon­fron­tiert, die größ­ten­teils ge­gen Drit­te, aber zum Teil auch ge­gen uns aus­ge­spro­chen wur­den. In der bald 18-jäh­ri­gen Schaf­fens­zeit von Me­di­en PRAXIS e. V. ist dies oh­ne Bei­spiel.

Da­mit konn­ten nun lei­der auch Kom­men­ta­re von Per­so­nen, die sich die Mü­he ge­macht ha­ben, ih­re Mei­nung sehr dif­fe­ren­ziert nie­der­zu­schrei­ben, nicht mehr ver­öf­fent­licht wer­den. Dass wir auf die­se Wei­se Zen­sur aus­üben wol­len (wie ver­ein­zelt be­haup­tet), wei­sen wir ent­schie­den zu­rück. Lei­der ist da­von auch un­ser er­klär­tes An­lie­gen, ei­ne of­fe­ne und re­spekt­vol­le Dis­kus­si­on zu füh­ren, be­trof­fen.

Wäh­rend der Aus­tausch von Ar­gu­men­ten auf an­de­ren Platt­for­men (Blogs, di­ver­se Face­book-Sei­ten) zu­min­dest teil­wei­se mit Be­haup­tun­gen, Un­ter­stel­lun­gen und Dif­fa­mie­run­gen un­ter­mau­ert wird, möch­ten wir eben dies auf un­se­rer Home­page ver­hin­dern. Aus die­sem Grund ist es in un­se­rem Blog ver­pflich­tend, Mail-Adres­se und Na­men an­zu­ge­ben. Dies führt al­ler­dings da­zu, dass sich Men­schen, die nicht al­le Ent­wick­lun­gen in der Gu­stav­stra­ße gut­hei­ßen, sehr schwer tun, sich frei zu äu­ßern. Sie be­fürch­ten Re­pres­sio­nen oder gar Mob­bing. Man spricht zwar am Te­le­fon oder per­sön­lich of­fen mit uns, möch­te aber auf kei­nen Fall, dass der ei­ge­ne Na­me pu­blik wird. Äng­ste, die an­schei­nend schon län­ger exi­stie­ren: An­woh­ner, die sich 2011 mit ei­ner Un­ter­schrifts­li­ste ans Ord­nungs­amt wand­ten, um sich über die Zu­nah­me von Lärm-Em­mis­sio­nen zu be­schwe­ren, be­stan­den schon da­mals dar­auf, dass die Li­ste vor­her an­ony­mi­siert wird.

Ei­ne ehe­ma­li­ge An­woh­ne­rin spricht im Film da­von, wie scha­de es ist, dass die ge­mä­ßig­ten Stim­men auf Grund der Schär­fe, die der Kon­flikt in­zwi­schen er­reicht hat, nicht mehr ge­hört wer­den. Das se­hen wir ähn­lich, zu­mal wir im­mer wie­der aufs Neue von Si­tua­tio­nen er­fah­ren, in de­nen ver­sucht wird, Men­schen zu be­ein­flus­sen oder un­ter Druck zu set­zen.

Im Zu­sam­men­hang mit dem Kon­flikt kur­sie­ren ei­ne gan­ze Rei­he von Ge­rüch­ten, Un­ter­stel­lun­gen und Be­haup­tun­gen, die ehr­ver­let­zend sind, in Ein­zel­fäl­len so­gar straf­recht­lich re­le­vant sein könn­ten. Seit wir uns mit dem The­ma be­schäf­ti­gen, wer­den wir fast täg­lich da­mit kon­fron­tiert. Ei­ni­ges war bzw. ist im In­ter­net nach­zu­le­sen. Das mei­ste wird aber münd­lich (ganz be­wusst?) wei­ter­ge­ge­ben. Wir muss­ten fest­stel­len, dass die­se Aus­sa­gen nicht nur we­sent­lich zur Mei­nungs­bil­dung bei­tra­gen, son­dern sich auch oft nach dem Prin­zip der »Stil­len Post« ver­selbst­stän­di­gen und mit je­der wei­te­ren Wie­der­ga­be an Schär­fe und Dra­ma­tik zu­neh­men.

Wie al­so mit die­ser Si­tua­ti­on um­ge­hen? Wie kann man in ei­ner Stadt, die sich als li­be­ral und welt­of­fen ver­steht, ein Kli­ma er­zeu­gen, in dem man wie­der angst­frei und oh­ne Op­fer von Po­le­mik zu wer­den, sei­ne Mei­nung ver­tre­ten kann? Al­le, die sich da­zu äu­ßern wol­len, la­den wir hier­mit herz­lich da­zu ein, dies hier zu tun. Wir bit­ten, da­bei auf Un­ter­stel­lun­gen zu ver­zich­ten.

PS.: Am kom­men­den Sonn­tag wie­der­ho­len wir das Kurz­por­trait ei­ner Für­ther Jü­din, die 1938, als 17-jäh­ri­ges Mäd­chen nach Po­len de­por­tiert wur­de. Ob­wohl die­se Stadt Aus­gangs­punkt ih­rer jahr­zehn­te­lan­gen Lei­dens­ge­schich­te ist, wäh­rend der sie un­ter an­de­rem fünf Jah­re in ei­nem rus­si­schen Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu­brin­gen muss­te, kehr­te sie in den 1960er Jah­ren in ihr ge­lieb­tes Fürth zu­rück: Sie woll­te die Ein­woh­ner die­ser Stadt nicht für das, was ihr ge­sche­hen war, ver­ant­wort­lich ma­chen. Viel­leicht ein gu­tes Bei­spiel da­für, dass es meist meh­re­re Mög­lich­kei­ten gibt, mit Si­tua­tio­nen um­zu­ge­hen, selbst wenn man Un­recht er­lei­den muss­te...

Januar 2013

Neue Sen­de­zeit

Mit dem neu­en Jahr tre­ten bei Me­di­en PRAXIS e. V. ei­ni­ge Än­de­run­gen ein.

Wir sen­den wei­ter­hin sonn­tags, ab der zwei­ten Ja­nu­ar­wo­che aber zu ei­ner an­de­ren Zeit: Die neu­en Sen­de­zei­ten für point Re­por­ta­gen, Do­ku­men­ta­tio­nen und Por­traits sind 19:30 Uhr, 21:30 Uhr und 23:30 Uhr. Au­ßer­dem wur­de die Sen­de­zeit für den je­weils er­sten und letz­ten Sonn­tag im Mo­nat auf 30 Mi­nu­ten er­wei­tert.

Zur Pre­mie­re der neu­en Sen­de­zeit am 13.01.2013 wie­der­ho­len wir die Re­por­ta­ge »Wir tun was!« – Aben­teu­er Eh­ren­amt aus dem Jahr 2005.

Für die Pre­mie­re der er­sten halb­stün­di­gen point-Sen­dung am 27. Ja­nu­ar 2013 um 19:30 Uhr ist ei­ne Re­por­ta­ge ge­plant, die sich mit dem Kon­flikt zwi­schen An­woh­nern, Wir­ten und Gä­sten der Für­ther Gu­stav­stra­ße und der Rol­le der Stadt­ver­wal­tung in die­ser Dis­kus­si­on be­schäf­tigt.

Im Vor­feld wie­der­ho­len wir am Sonn­tag, den 20. Ja­nu­ar die im Win­ter 2012 erst­mals aus­ge­strahl­te Sen­dung »A biss­la wos vo Färdd« – Die Gu­stav­stra­ße, die sich mit der Ge­schich­te der be­lieb­ten Für­ther Fla­nier­mei­le be­schäf­tigt.

Wir wür­den uns freu­en, wenn Sie uns auch in 2013 zu un­se­rer neu­en Sen­de­zeit um 19:30 Uhr, 21:30 und 23:30 Uhr ge­wo­gen blei­ben.

Dezember 2012

Vi­de­os zur Dis­kus­si­on über Fürths neu­en »Ein­kaufs­schwer­punkt Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße«, auch »Neue Mit­te« ge­nannt

Seit vie­len Jah­ren ver­sucht die Stadt Fürth, für ih­re Bür­ger ein at­trak­ti­ves Ein­kaufs­an­ge­bot zu schaf­fen. Doch das ver­al­te­te Ci­ty­cen­ter kämpft mit von Jahr zu Jahr zu­neh­men­den Leer­stän­den und in der Fuß­gän­ger­zo­ne ha­ben sich vor al­lem Han­dy­lä­den, Ein-Eu­ro- und Back-Shops nie­der­ge­las­sen. So fah­ren im­mer mehr Für­ther zum Ein­kau­fen und Bum­meln in die Nach­bar­städ­te Nürn­berg und Er­lan­gen. Mit der Schaf­fung ei­nes Neu­en Ein­kaufs­schwer­punk­tes in der Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße, die so­ge­nann­te »Neue Mit­te«, wird sich dies nun schon bald än­dern, so hof­fen zu­min­dest die Stadt­ver­ant­wort­li­chen, gro­ße Tei­le des Ein­zel­han­dels und auch vie­le Kon­su­men­ten.

Menschenandrang am »Tag der offenen Tür« im Parkhotel

Vom In­ve­stor MIB ist der Be­ginn der Bau­ar­bei­ten für das Früh­jahr 2013 ge­plant, doch die Dis­kus­sio­nen, ins­be­son­de­re um den Er­halt des ehe­ma­li­gen Park­ho­tels, wer­den in den letz­ten Wo­chen im­mer emo­tio­na­ler. Ver­steckt sich un­ter dem Putz des Ge­bäu­des, dem ur­sprüng­li­chen »Ho­tel Na­tio­nal«, ei­ne schö­ne, be­wah­rens­wer­te Fas­sa­de? Ist der im Ge­bäu­de be­find­li­che Fest­saal er­hal­tens­wert und könn­te er viel­leicht so­gar so et­was wie ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal dar­stel­len, mit dem man sich von der Kon­kur­renz aus den Nach­bar­städ­ten ab­he­ben kann? Pas­sen die Ent­wür­fe der vom In­ve­stor be­auf­trag­ten Ar­chi­tek­ten in die Denk­mal­stadt Fürth? Fra­gen, die von vie­len Bür­gern sehr leb­haft dis­ku­tiert wer­den.

Da Me­di­en PRAXIS e. V. die­sen Pro­zess schon seit län­ge­rem ver­folgt, ha­ben wir be­schlos­sen, State­ments und In­ter­views von den an der Dis­kus­si­on be­tei­lig­ten Par­tei­en so­wie die Pro­jekt­vor­stel­lun­gen des In­ve­stors MIB ins Netz zu stel­len, so dass sich in­ter­es­sier­te Bür­ger ih­re ei­ge­ne Mei­nung bil­den kön­nen:

Vorstellung des ersten Projektentwurfes zur »Neuen Mitte« von MIB am 07.07.2011 Video auf YouTube anschauen Vor­stel­lung des er­sten Pro­jekt­ent­wur­fes zur »Neu­en Mit­te« von MIB am 07.07.2011
Vorstellung des überarbeiteten Entwurfes zur »Neuen Mitte« durch MIB (Nov. 2012) Video auf YouTube anschauen Vor­stel­lung des über­ar­bei­te­ten Ent­wur­fes zur »Neu­en Mit­te« durch MIB (Nov. 2012)
Forderung der Bürgerinitiative, den Festsaal des Parkhotels zu erhalten (Dez. 2012) Video auf YouTube anschauen For­de­rung der Bür­ger­initia­ti­ve, den Fest­saal des Park­ho­tels zu er­hal­ten (Dez. 2012)
»Wir sind Fürth« mit der Forderung, die Fassade des Parkhotels zu erhalten (Dez. 2012) Video auf YouTube anschauen »Wir sind Fürth« mit der For­de­rung, die Fas­sa­de des Park­ho­tels zu er­hal­ten (Dez. 2012)
MIB zu den Vorstellungen der Bürgerinitiative und »Wir sind Fürth« (Dez. 2012) Video auf YouTube anschauen MIB zu den Vor­stel­lun­gen der Bür­ger­initia­ti­ve und »Wir sind Fürth« (Dez. 2012)
Stadtbaurat Joachim Krauße zum geplanten Abriss des Parkhotels (Dez. 2012) Video auf YouTube anschauen Stadt­bau­rat Joa­chim Krau­ße zum ge­plan­ten Ab­riss des Park­ho­tels (Dez. 2012)
Bürgerstimmen zum Umgang mit Festsaal und Fassade des Parkhotels (Dez. 2012) Video auf YouTube anschauen Bür­ger­stim­men zum Um­gang mit Fest­saal und Fas­sa­de des Park­ho­tels (Dez. 2012)
Besucher des Parkhotels zum Einkaufsverhalten der Fürther Bürger (Dez. 2012) Video auf YouTube anschauen Be­su­cher des Park­ho­tels zum Ein­kaufs­ver­hal­ten der Für­ther Bür­ger (Dez. 2012)
Oktober 2012

Ein Kes­sel Klez­mer: DVD »Klez­mer – zwi­schen Tra­di­ti­on und Welt­mu­sik« jetzt er­hält­lich!

Ge­mein­hin pro­du­zie­ren wir un­se­re DVDs für den frei­en Ver­kauf in Klein­auf­la­ge selbst. Nur bei po­pu­lä­ren Pro­duk­tio­nen mit ab­seh­bar gro­ßer Nach­fra­ge las­sen wir bei ei­nem pro­fes­sio­nel­len Preß­werk drei- oder gar vier­stel­li­ge Stück­zah­len an­fer­ti­gen. Nach »Ge­bo­ren in Fürth – 100 Jah­re Na­than­stift« ha­ben wir nun­mehr un­se­re zwei­te »Groß­pro­duk­ti­on« in Auf­trag ge­ge­ben und heu­te meh­re­re (ziem­lich schwe­re) Kar­tons mit »Fas­zi­na­ti­on Klez­mer – zwi­schen Tra­di­ti­on und Welt­mu­sik« er­hal­ten. Das von un­se­rem be­nach­bar­ten und be­freun­de­ten Haus­gra­fi­ker Ar­min Stingl wie im­mer treff­si­cher ge­stal­te­te Co­ver gibt ei­nen »sang- und klang­lo­sen« Ein­druck von der mit­rei­ßen­den En­er­gie der do­ku­men­tier­ten Mu­sik­bei­spie­le:

DVD-Cover von »Faszination Klezmer«

Der knapp 60-mi­nü­ti­ge Film (im Ver­gleich zur Fern­seh­fas­sung ist der »Director’s Cut« um et­wa 28 Mi­nu­ten län­ger) ver­mit­telt ei­nen Ein­blick in die jahr­hun­der­te­al­te Ge­schich­te tra­di­tio­nel­ler jü­di­scher Mu­sik, die heu­te un­ter dem Sam­mel­be­griff »Klez­mer« fir­miert. Er geht den Fra­gen nach, wel­che Be­deu­tung die­se Mu­sik in der Ver­gan­gen­heit hat­te, wel­che sie heu­te in West­eu­ro­pa, den USA und Ost­eu­ro­pa (wie­der) hat und war­um sie aus­ge­rech­net in Is­ra­el so gut wie nicht zu hö­ren ist. Fer­ner spürt die Re­por­ta­ge den Über­le­gun­gen nach, ob Klez­mer nur von Ju­den ge­spielt wer­den darf und ob sich deut­sche Mu­si­ker trotz (oder ge­ra­de we­gen) des Ho­lo­causts mit Klez­mer aus­ein­an­der­set­zen soll­ten.

Vor al­lem aber do­ku­men­tiert der Film das brei­te Spek­trum der Stil­rich­tun­gen, die ei­ne höchst le­ben­di­ge Klez­mer-Sze­ne mit un­ter­schied­lich­sten mu­si­ka­li­schen Vor­prä­gun­gen heu­te auf die Büh­ne bringt: Da­bei kom­men Ver­tre­ter pu­ri­sti­scher und tra­di­tio­nel­ler Klez­mer­for­men eben­so zu Wort wie Mu­si­ker, de­ren Schaf­fen ge­mein­hin un­ter dem La­bel »Welt­mu­sik« läuft und de­ren Mu­sik von Klas­sik, Jazz, Hip­Hop, Hard­rock oder Funk-Ele­men­ten be­ein­flußt ist.

Mit »Abra­ham Inc.«, Ge­org Brink­mann, Chri­sti­an Da­wid, Hel­mut Ei­sel, »Klez­ma­Four«, Frank Lon­don, »Ram­zail­ech«, »En­sem­ble Sal­tiel«, Ja­ke Shul­man-Ment so­wie »The He­art and The Well­spring« sind auf der DVD Mu­si­ker ver­ei­nigt, die sich nicht nur in­ner­halb der Klez­mer-Sze­ne ei­nen Na­men ge­macht ha­ben und die ei­nes ver­bin­det: die in­ten­si­ve Be­schäf­ti­gung mit den Wur­zeln der tra­di­tio­nel­len Mu­sik der Ju­den – ganz un­ab­hän­gig da­von, ob sie nun selbst jü­di­sche Vor­fah­ren ha­ben oder nicht.

Als Vor­stand von Me­di­en PRAXIS e. V. bin ich auf die­se Pro­duk­ti­on be­son­ders stolz, zu­mal ihr Her­stel­lungs­auf­wand ver­gleichs­wei­se hoch war: Sei es das schwie­ri­ge Fil­men auf ab­ge­dun­kel­ter Büh­ne, sei es die Zu­sam­men­ar­beit mit ei­ner Viel­zahl von Ak­teu­ren un­ter ste­tem Ter­min­druck, hier wa­ren un­se­re bei­den Ma­cher ganz be­son­ders ge­for­dert. In die­ser Grö­ßen­ord­nung stem­men wir das al­len­falls ein­mal im Jahr! Wir hof­fen aber, daß sich der Auf­wand ge­lohnt hat und der wäh­rend des dies­jäh­ri­gen in­ter­na­tio­na­len Klez­mer-Fe­sti­vals kom­plett in Fürth ge­dreh­te Film weit­hin Be­ach­tung fin­det...

Auf­grund der ho­hen Auf­la­ge kön­nen wir den Film zu un­se­ren üb­li­chen Kon­di­tio­nen an­bie­ten: Die DVD kann für € 15,– (zzgl. Ver­sand­ko­sten) bei uns be­stellt wer­den.

Mai 2012

Brei­ten­wir­kung

Ab so­fort wer­den un­se­re sonn­täg­li­chen Sen­dun­gen nicht nur am Mon­tag, son­dern auch am Diens­tag, Mitt­woch und Don­ners­tag der Fol­ge­wo­che wie­der­holt. Die ge­nau­en Sen­de­ter­mi­ne sind aus un­se­rer Pro­gramm­vor­schau er­sicht­lich. Neu ist auch die Par­al­lel-Aus­strah­lung über Sa­tel­lit zu sämt­li­chen Ter­mi­nen, bis­her gab es das nur am Sonn­tag um 20:15 Uhr.

Februar 2012

Zwei Jah­re Me­di­en PRAXIS e. V.-Blog

Heu­te vor zwei Jah­ren ist un­ser In­ter­net­blog on­line ge­gan­gen. Oh­ne un­se­ren Vor­stand und Va­ter des Pro­jek­tes Ralph Sten­zel hät­ten wir das wahr­schein­lich bis heu­te nicht ge­schafft.

Mit bis zu 800 Sei­ten­be­su­chen pro Tag hat sich die Re­so­nanz auf un­se­re In­ter­net­prä­senz seit dem Start kon­ti­nu­ier­lich ge­stei­gert. Al­len, die sich durch das Schrei­ben von Kom­men­ta­ren an die­ser Ent­wick­lung be­tei­ligt ha­ben, sei hier­für herz­lich ge­dankt!

Rück­mel­dun­gen auf un­se­re Fil­me freu­en uns nicht nur, sie sind auch ein wich­ti­ges und mo­ti­vie­ren­des Feed­back für uns in un­se­rem Be­stre­ben, ein qua­li­ta­tiv gu­tes Pro­gramm zu pro­du­zie­ren.

Die Re­dak­ti­on

Februar 2012

Dop­pelt ge­sät keimt bes­ser

Ei­ni­ge un­se­rer Zu­schaue­rin­nen und Zu­schau­er äu­ßer­ten ihr Be­dau­ern dar­über, daß un­se­re Fil­me gleich nach dem Tag ih­rer Erst­aus­strah­lung auf un­be­stimm­te Zeit im Ar­chiv ein­ge­la­gert wer­den und dann zu­nächst ein­mal im Wort­sin­ne »von der Bild­flä­che ver­schwun­den« sind. Viel bes­ser wä­re es, wenn die point Re­por­ta­gen re­la­tiv zeit­nah wie­der­holt wer­den wür­den, denn dann könn­te man sie auch Freun­den und Be­kann­ten wei­ter­emp­feh­len.

Wir kom­men die­sem Wunsch sehr ger­ne nach und be­gin­nen ab so­fort da­mit, un­se­re Neu­pro­duk­tio­nen im Ab­stand von zwei Wo­chen nach der Erst­aus­strah­lung zu wie­der­ho­len. Auch mehr­tei­li­ge Pro­duk­tio­nen sol­len nach dem er­sten Durch­gang in ei­nem un­mit­tel­bar an­schlie­ßen­den Zweit­durch­lauf über meh­re­re Sonn­ta­ge hin­weg ein wei­te­res Mal ge­sen­det wer­den; in die­sem Fall hängt die Zahl der Wo­chen bis zur Wie­der­ho­lung ei­nes Teils na­tür­lich von der Ge­samt­zahl der Tei­le ab.

Un­se­re zwi­schen den Neu­vor­stel­lun­gen aus­ge­strahl­ten Fil­me aus dem »Alt­be­stand« sol­len mit­un­ter auch zeit­nah wie­der­holt wer­den, da­mit un­se­re Zu­schaue­rIn­nen die Chan­ce be­kom­men, wei­te­re In­ter­es­sen­ten auf die­se Pro­duk­tio­nen an­zu­spre­chen und auf die dem­nächst fol­gen­de Ge­le­gen­heit zum ei­ge­nen An­schau­en hin­zu­wei­sen. Die Ent­schei­dung dar­über tref­fen wir im Ein­zel­fall, sie hängt ab von der Ak­tua­li­tät des The­mas und der Re­so­nanz im Pu­bli­kum. Schließ­lich möch­ten wir uns na­tür­lich auch die Mög­lich­keit of­fen­hal­ten, auf ak­tu­el­le Er­eig­nis­se (Ge­denk­ta­ge, Ju­bi­lä­en etc.) mit der er­neu­ten Aus­strah­lung the­ma­tisch pas­sen­der Fil­me zu re­agie­ren. Be­hal­ten Sie des­halb bit­te stets un­se­re Pro­gramm­vor­schau im Au­ge, die wir mit ei­nem grö­ße­ren zeit­li­chen Vor­lauf als bis­her lau­fend ak­tua­li­sie­ren.

Wir be­dan­ken uns bei al­len Tipp­ge­be­rIn­nen für ih­re aus­ge­zeich­ne­ten Vor­schlä­ge und freu­en uns über das kon­struk­ti­ve Mit­den­ken!

Dezember 2011

Aus­blick – The­men im er­sten Halb­jahr 2012

Nach dem Film ist vor dem Film, so könn­te man mei­nen. Doch ganz so ein­fach ist es bei uns nicht: So gut wie im­mer sind wir in meh­re­re Pro­jek­te gleich­zei­tig in­vol­viert, und wäh­rend wir an der fi­na­len Schnitt­fas­sung der ak­tu­el­len point Re­por­ta­ge ar­bei­ten, dre­hen wir schon für die näch­ste und re­cher­chie­ren für die über­näch­ste...

Um un­se­re Zu­schaue­rIn­nen schon im Vor­feld ein biß­chen neu­gie­rig auf un­se­re ge­plan­ten Neu­pro­duk­tio­nen zu ma­chen, wol­len wir – be­gin­nend mit die­sem Bei­trag – zwei­mal im Jahr ei­nen klei­nen Aus­blick auf die The­men ge­ben, an de­nen wir zur Zeit ar­bei­ten. Nicht im­mer wird sich al­les wie ge­dacht ver­wirk­li­chen las­sen, mit­un­ter wird es auch die ei­ne oder an­de­re Ver­schie­bung ge­ben, aber den­noch den­ken wir, daß un­se­re in­ter­ne »Road­map« auch für un­ser Pu­bli­kum in­ter­es­sant sein könn­te!

 
Für das er­ste Halb­jahr 2012 sind ge­plant:

 
Das Or­che­ster der trau­ri­gen Mu­si­ker

In ih­rer Hei­mat wa­ren sie Stars, und sie hoff­ten auf ei­ne Kar­rie­re im We­sten. Doch vie­le Pro­fi-Mu­si­ker, die aus den Staa­ten der ehe­ma­li­gen So­wjet­uni­on nach Deutsch­land ka­men, ha­ben nie Fuß fas­sen kön­nen im hie­si­gen Mu­sik­ge­schäft und sind auf staat­li­che Un­ter­stüt­zung an­ge­wie­sen.

 
In­klu­si­on – mehr als ver­ord­ne­te In­te­gra­ti­on?

Im so­ge­nann­ten »In­klu­si­ons­ge­setz« ist fest­ge­schrie­ben, dass Men­schen mit Be­hin­de­rung nicht be­nach­tei­ligt wer­den dür­fen und in das nor­ma­le ge­sell­schaft­li­che Le­ben in­te­griert wer­den sol­len. In letz­ter Kon­se­quenz wür­de dies be­deu­ten, dass Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Be­hin­de­rung auf­ge­löst wer­den, sie auf der Re­gel­schu­le un­ter­kom­men, und im er­sten Ar­beits­markt ei­ne An­stel­lung fin­den. Aber wie ist die Rea­li­tät, und ist un­se­re Ge­sell­schaft da­zu be­reit?

 
Die Stra­ßen­kreu­zer-Uni

Seit 2007 gibt es in Nürn­berg die »Stra­ßen­kreu­zer-Uni«. Ziel­grup­pe sind vor al­lem die ca. 2.000 Men­schen im Bal­lungs­raum, die mit Ein­rich­tun­gen der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe in Kon­takt ste­hen oder von ih­nen be­treut wer­den. Die Stra­ßen­kreu­zer-Uni hat den An­spruch, In­ter­es­sier­te, die nor­ma­ler­wei­se kei­ne Bil­dungs­ein­rich­tung auf­su­chen, an span­nen­de Wis­sens­ge­bie­te her­an­zu­füh­ren und ih­nen wis­sen­schaft­li­che Zu­sam­men­hän­ge ver­ständ­lich zu ver­mit­teln.

 
Klez­mer­mu­sik im Wan­del der Zeit

Klez­mer­mu­sik wur­de von vie­len Kul­tu­ren der Welt be­ein­flusst und hat in vie­len Kul­tu­ren Spu­ren hin­ter­las­sen. Die Aus­prä­gun­gen rei­chen von den tra­di­tio­nel­len For­men bis zur mu­si­ka­li­schen Syn­the­se mit Jazz, Rock und an­de­ren Mu­sik­rich­tun­gen und es gibt nicht we­ni­ge, die mei­nen, dass ge­ra­de die­se Mu­sik da­zu bei­tra­gen kann, Men­schen zum fried­li­chen Mit­ein­an­der an­zu­hal­ten. Wir möch­ten ei­nen klei­nen Ein­blick in die Ge­schich­te der Klez­mer­mu­sik und ih­re kul­tu­rel­le Be­deu­tung ge­ben.

 
Ei­ne Stadt ent­wickelt sich – Lu­xus­sa­nie­rung statt so­zia­lem Le­ben?

Die Denk­mal­stadt Fürth hat vie­le, oft sehr idyl­li­sche, Hin­ter­hö­fe, in de­nen sich vie­le Jahr­zehn­te Pro­duk­ti­ons­stät­ten aus den An­fän­gen des letz­ten Jahr­hun­derts be­fan­den. In den letz­ten Jah­ren leb­ten hier vor al­lem Künst­ler, Klein­un­ter­neh­mer und Men­schen, die über ein ge­rin­ges Ein­kom­men ver­fü­gen. In­zwi­schen ha­ben In­ve­sto­ren die­se Ge­bäu­de als loh­nen­de In­ve­sti­ti­ons­mög­lich­kei­ten ent­deckt.

 
Die ge­nann­ten Ti­tel sind Ar­beits­ti­tel und kön­nen sich noch än­dern. Je­de ab­ge­schlos­se­ne Pro­duk­ti­on wird hier auf un­se­rer Home­page mit ei­nem ei­ge­nen Ar­ti­kel vor­ge­stellt, ihr Sen­de­ter­min in der Pro­gramm­vor­schau recht­zei­tig an­ge­kün­digt.

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