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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


April 2022

Bau auf Kunst! – mit Krea­ti­vi­tät ge­gen den Fach­kräf­te­man­gel

Barbara Engelhard arbeitet für dieses Projekt vor allem mit dem Computer an ihrer Kunst. Hierbei lässt sie verschiedene Medien zusammenfließen.

Das Bau­re­fe­rat der Stadt Fürth sucht seit Jah­ren hän­de­rin­gend nach Fach­kräf­ten zur Fest­an­stel­lung. 2021 wur­den vom Stadt­rat 18 Stel­len für die 6 Äm­ter des Re­fe­ra­tes ge­neh­migt – die mei­sten sind bis heu­te un­be­setzt.

Bei der Vorstellung der Arbeiten entsteht noch ein Gruppenfoto aller Künstlerinnen und Künstler mit ihren gedruckten Werken.

Um an die­ser „ver­hee­ren­den Si­tua­ti­on“ et­was zu än­dern, be­schloss Fürths Bau­re­fe­ren­tin Chri­sti­ne Lip­pert, un­ge­wöhn­li­che We­ge zu ge­hen. Für­ther Künstler*innen wur­den ein­ge­la­den, sich an ei­ner Aus­schrei­bung zu be­tei­li­gen, die zum Ziel hat, für die Äm­ter des Bau­re­fe­rats Stel­len­an­zei­gen zu ent­wer­fen.

Julia Frischmann und die Amtsleitung der Stadtentwässerung stimmen sich über die Auswahl des Gemäldes für die Stellenanzeigen ab.

Ent­stan­den sind 6 sehr un­ter­schied­li­che Kunst­wer­ke, die vor kur­zem der Öf­fent­lich­keit vor­ge­stellt wur­den.

Thomas Mohi arbeitet in seinem Atelier an seiner Kaltnadelradierung für das Gebäudewirtschaftsamt.

point hat den Ent­ste­hungs­pro­zess ei­ni­ger die­ser Ar­bei­ten be­glei­tet und ist der Fra­ge nach­ge­gan­gen, in­wie­weit künst­le­ri­sche Krea­ti­vi­tät und die An­for­de­run­gen der Äm­ter an Stel­len­an­zei­gen zu ei­ner er­folg­rei­chen Sym­bio­se zu­sam­men­ge­führt wer­den kön­nen.

Bei der Präsentation der Ergebnisse haben sowohl Künstlerinnen und Künstler, als auch die Amtsleitungen von der Zusammenarbeit berichtet.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 30 Min.

März 2022

Krea­ti­ve Per­spek­ti­ve – Die Si­tua­ti­on der frei­en Sze­ne in Nürn­berg

Die ehe­ma­li­ge Pin­sel­fa­brik Le­on­har­dy in der Jo­han­nis­stra­ße steht leer. Künst­ler aus dem Stadt­teil fra­gen sich, ob die wei­test­ge­hend in­tak­ten Räu­me der al­ten Fa­brik als Ate­liers ge­nutzt wer­den könn­ten. Doch die Stadt Nürn­berg als Ei­gen­tü­me­rin hat an­de­re Plä­ne: Das Ge­bäu­de wird wohl ab­ge­ris­sen wer­den, um die an­gren­zen­den He­spe­ri­den-Gär­ten er­wei­tern zu kön­nen. Für die Künstler*innen bleibt dann ver­mut­lich nur die Zwi­schen­nut­zung als mög­li­che Op­ti­on.

Die ehemalige Pinselfabrik im Nürnberger Stadtteil Johannis hat das Interesse dort ansässiger Künstler geweckt. Sie wird jedoch bald abgerissen.

Die freie Sze­ne hat es schwer: lang­fri­sti­ge Miet­ver­trä­ge sind die Aus­nah­me. Oft müs­sen Räum­lich­kei­ten schon nach we­ni­gen Jah­ren wie­der auf­ge­ge­ben wer­den, wie das »Auf AEG« und bei Quel­le be­reits ge­sche­hen ist. Aber Kunst braucht Raum und Krea­ti­ve ei­ne Per­spek­ti­ve. Tut die Stadt Nürn­berg ge­nug für ih­re Künstler*innen? Die Fra­ge steht seit län­ge­rem im Raum.

Künstler*innen des Nürnberger Atelierhauses »Auf AEG« schlossen sich auf der Suche nach einer neuen Heimat zusammen und fanden an der Tillystraße in Nürnberg eine neue kreative Bleibe.

Die neu ge­schaf­fe­nen Ate­liers in der Til­ly­stra­ße sind ein po­si­ti­ves Bei­spiel: Dort ha­ben vie­le ehe­ma­li­ge Künstler*innen Auf AEG durch tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung des Kul­tur­re­fe­rats ei­ne neue Blei­be ge­fun­den. Na­tür­lich braucht es trotz­dem sehr viel Ei­gen­in­itia­ti­ve. Ein von den Krea­ti­ven ge­grün­de­ter Ver­ein sorgt für Struk­tur und küm­mert sich um die Ver­mie­tung des Ge­bäu­des.

Jeden Montag öffnet das Heizhaus seine Pforten für interessierte Besucher und bietet neben Werkstätten und Ateliers auch einen Markt mit regionalem Obst und Gemüse.

Auch im Heiz­haus auf dem al­ten Quel­le-Ge­län­de fin­det man viel En­ga­ge­ment: Dort fin­den sich schon seit meh­re­ren Jah­ren ne­ben Ate­liers auch Of­fe­ne Werk­stät­ten, klei­ne Un­ter­neh­men und ein wö­chent­li­cher Markt, der die An­woh­ner mit fri­schem Ge­mü­se aus dem Um­land ver­sorgt. Die­sen Sta­tus muss­te man sich aber hart er­kämp­fen. Auch die neu­en Mie­ter im Kes­sel­haus an der Für­ther Stadt­gren­ze ha­ben die­se Er­fah­rung ge­macht. Auch hier wa­ren es ehe­ma­li­ge Mieter*innen der Ate­liers Auf AEG, die sich dort in Ei­gen­re­gie oh­ne Un­ter­stüt­zung der Stadt ein neu­es krea­ti­ves Zu­hau­se ge­schaf­fen ha­ben.

Die Kreativen Kilian Reil und Sebastian Richter tüfteln zusammen im eigens geschaffenen Refugium im ehemaligen Kesselhaus einer alten Großwäscherei an neuen Projekten.

Fa­zit: Die freie Sze­ne hat in Nürn­berg gro­ßes Po­ten­zi­al, ist aber viel zu oft nicht sicht­bar.

Ein Film von Nor­bert Gold­ham­mer und Ka­tha­ri­na Was­mei­er  •  Län­ge: 30 Min.

Dezember 2021

»Wir blei­ben, bis Ihr han­delt!« – Die Men­schen vom Nürn­ber­ger Kli­ma­camp

Zweimal in der Woche setzen sich die Klimacamper*innen im Plenum zusammen und diskutieren aktuelle Fragen, treffen gemeinsam Entscheidungen und legen fest, welche Dinge erledigt werden müssen.

Auf dem Se­bal­der Platz, in un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Nürn­ber­ger Rat­haus, steht seit Sep­tem­ber 2020 das Kli­ma­camp. Mit ei­ner per­ma­nen­ten Mahn­wa­che ma­chen die Aktivist*innen seit mehr als ein­ein­vier­tel Jah­ren auf die dro­hen­den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels auf­merk­sam.

Im Laufe der 15 Monate waren mittlerweile über 400 Aktivist*innen im Klimacamp aktiv.

Mit ih­rem Pro­test wol­len sie er­rei­chen, dass die ge­wähl­ten Vertreter*innen der Stadt­ge­sell­schaft, die An­stren­gun­gen, das 2015 in Pa­ris be­schlos­se­ne Ziel, die Erd­er­wär­mung auf 1,5 Grad zu be­gren­zen, ver­stär­ken.

Das Klimacamp steht mitten auf dem Sebalder Platz, in Sichtweite zum Nürnberger Rathaus.

Dar­über hin­aus ha­ben die Aktivist*innen den An­spruch, mög­lichst re­pres­si­ons- und hier­ar­chie­frei mit­ein­an­der um­zu­ge­hen. Für sie ist das Kli­ma­camp auch der Ver­such, »ei­ne Uto­pie im Blick­feld des Rat­hau­ses zu le­ben«.

Man kann jederzeit ins Camp kommen, um sich zu informieren und mit den Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen.

An­dre­as Kriegl­stein, der Frak­ti­ons­chef der Nürn­ber­ger CSU, ließ vor ei­ni­ger Zeit ver­lau­ten, das The­ma sei »durch­kom­mu­ni­ziert«, und die Aktivist*innen sol­len den Platz der Be­völ­ke­rung zu­rück ge­ben. Das se­hen die Klimacamper*innen völ­lig an­ders. Ge­mäß Ih­res Wahl­spruchs »Wir blei­ben, bis ihr han­delt« wol­len sie das Kli­ma­camp auf­recht­erhal­ten und die Mahn­wa­che auch im zwei­ten Win­ter fort­füh­ren.

Damit die längste Demonstration, die es in Nürnberg je gab, nicht aufgelöst werden kann, müssen Tag und Nacht mindestens zwei Menschen im Klimacamp sein.

point hat die Aktivist*innen die letz­ten zwei­ein­halb Mo­na­te bei ih­rem Pro­test be­glei­tet. Ent­stan­den ist ei­ne Re­por­ta­ge über Men­schen, die sich mit ih­rem Han­deln der dro­hen­den Kli­ma­ka­ta­stro­phe in ei­ner ih­nen ei­ge­nen Ra­di­ka­li­tät ent­ge­gen stel­len.

Im drit­ten Teil der Re­por­ta­ge sind Auf­nah­men vom Hun­ger­streik der letz­ten Ge­nera­ti­on zu se­hen – die Auf­nah­men stam­men von John Mio Meh­nert, der zu­sam­men mit An­ny Rei­ser die Ak­ti­on vor dem Ber­li­ner Reichs­tag be­glei­tet hat.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 80 Min.

November 2021

POP! ROT WEISS – Die Po­pu­lar­mu­sik­be­ra­ter

Die zwei von der Beratungsstelle: Julian Menz und Andreas Jäger sind die Popularmusikberater des Bezirks Mittelfranken.

Sie be­ra­ten Mu­si­ker, ver­an­stal­ten Kon­zer­te und küm­mern sich um Bar­rie­re­frei­heit: An­dre­as Jä­ger und Ju­li­an Menz sind die »Po­pu­lar­mu­sik­be­ra­ter« des Be­zirks Mit­tel­fran­ken.

Hirnen für Hilfe: Andi und Julian bearbeiten Anträge von Bands für Mikro-Förderungen.

In ih­rem Bü­ro im Kul­tur­haus Stein lau­fen die Fä­den zu­sam­men: Zwi­schen Schreib­tisch und Tee­kü­che wird über neu­en Pro­jek­ten ge­hirnt.

»Was tun, wenn YouTube das Video blockiert?« - die Popularmusikberater sind jeden Tag mit neuen Fragen konfrontiert.

Ge­ra­de für jun­ge Bands sind die bei­den ei­ne zen­tra­le An­lauf­stel­le ge­wor­den – im Mit­tel­punkt steht da­bei oft die Fra­ge, wie man auch in Pan­de­mie­zei­ten die Mu­sik zum
Pu­bli­kum brin­gen kann. Da­bei hilft es, dass Ju­li­an und An­dre­as selbst Mu­si­ker sind und mit ih­ren Bands Pam Pam Ida und Me & Re­as vie­le der Schwie­rig­kei­ten – aber auch der cle­ve­ren Ideen – aus ei­ge­ner Hand ken­nen.

Jeder Auftritt hilft: »The Rockin' Lafayettes« freuen sich dank POPRW wieder auf einer Bühne stehen zu können.

»Pop für al­le!« lau­tet ihr An­spruch – und das be­zieht sich auch auf Men­schen mit Be­hin­de­run­gen. Ge­mein­sam mit dem blin­den Be­ra­ter Han­si Mühl­bau­er von der In­itia­ti­ve
»Bar­rie­re­frei fei­ern« wer­den Lo­ca­ti­ons auf ih­re Taug­lich­keit für Per­so­nen mit un­ter­schied­li­chen Han­di­caps ge­te­stet. Und schließ­lich wird so­gar ein Live-Kon­zert auf die Bei­ne ge­stellt....

Unterwegs mit Blindenhund: Hansi Mühlbauer berät POP! ROT WEISS beim Thema Barrierefreiheit.

Ein Film von Pe­ter Ro­mir  •  Län­ge: 29:30 Min.

September 2021

Der Mann in Ber­lin – Haupt­stadt­kor­re­spon­dent Ha­rald Bau­mer im Por­trait

Berlin ist seit 20 Jahren die Wahlheimat von Harald Baumer. Von dort berichtet er fast täglich für die Heimatzeitungen Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

Als er als Kor­re­spon­dent nach Ber­lin ging, war Ger­hard Schrö­der noch Kanz­ler. Nun geht auch die Ära von An­ge­la Mer­kel für ihn vor­über und ei­ne drit­te Kanz­ler­schaft be­ginnt in Kür­ze. Ha­rald Bau­mer hat als Haupt­stadt­kor­re­spon­dent des Ver­lags Nürn­ber­ger Pres­se schon Ei­ni­ges er­lebt. Er ver­sorgt die Le­ser in der frän­ki­schen Hei­mat seit 20 Jah­ren fast täg­lich mit Neu­ig­kei­ten über das po­li­ti­sche Ge­sche­hen in Ber­lin.

Hintergrundgespräche mit Abgeordneten des Bundestages sind essentiell wichtig für die Arbeit eines Hauptstadtkorrespondenten.

Sei­ne Be­rich­te er­schei­nen in den Nürn­ber­ger Nach­rich­ten, der Nürn­ber­ger Zei­tung und dem On­line-Por­tal nordbayern.de. Aber nicht nur im po­li­ti­schen Ber­lin ist Ha­rald Bau­mer mit Stift und Block auf der Su­che nach Ge­schich­ten: Er zeigt den Le­sern auch die schö­nen und be­son­de­ren Or­te ab­seits der Par­tei­en und Mi­ni­ste­ri­en.

Nah dran am Geschehen: Harald Baumer folgt den Ausführungen des Kanzlerkandidaten Armin Laschet bei der Buchvorstellung einer Biografie über Angela Merkel im Auditorium in Berlin.

In vie­len Ko­lum­nen hat Ha­rald Bau­mer sein Ber­lin skiz­ziert. Mal ro­man­tisch me­lan­cho­lisch, mal bunt, schrill und ver­rückt. Wir durf­ten ihn in Ber­lin bei sei­ner Ar­beit be­glei­ten und er nahm uns mit ins Zen­trum der Macht, aber auch zu den Sehn­suchts­or­ten, an de­nen er uns er­zähl­te, was es be­deu­tet, für die Le­ser aus der Haupt­stadt zu be­rich­ten.

Kontakt hält Harald Baumer zur Heimatredaktion nach Nürnberg hauptsächlich über Videokonferenzen. Hier im Gespräch mit Chefredakteur Alexander Jungkunz.

Ein Film von Nor­bert Gold­ham­mer  •  Län­ge: 30 Min.

Juli 2021

»Kein Ab­seits im Fußball«-Integrationsarbeit beim Nürn­ber­ger Sport­Ser­vice

Mindestens zweimal pro Woche ist die Ehrenamtlerin Anne Münch vor Ort, um die WG-Bewohner zu unterstützen.

Als im Som­mer 2015 nach UNHCR An­ga­ben mehr als 1 Mil­li­on Men­schen über das Mit­tel­meer nach Eu­ro­pa flo­hen, ka­men vie­le von ih­nen nach Nürn­berg. Der da­ma­li­ge Ober­bür­ger­mei­ster der Stadt Ul­rich Ma­ly er­kann­te schnell, dass man den Ge­flüch­te­ten, die zum gro­ßen Teil in Not­un­ter­künf­ten un­ter­ge­bracht wur­den, Be­schäf­ti­gungs­an­ge­bo­te ma­chen muss. So ent­stand das Pro­jekt »Kein Ab­seits im Fuß­ball«, das beim Nürn­ber­ger Sport­Ser­vice an­ge­sie­delt wur­de.

Es ist immer von Vorteil, wenn der Nachhilfelehrer die Muttersprache spricht – Während der Pandemie gibt Micko Dagne, der bereits das C1 Zertifikat hat, seinen äthiopischen Landsleuten Nachhilfe.

Was an­fangs vor al­lem da­zu dien­te, den Ge­flüch­te­ten Sport­an­ge­bo­te zu ma­chen, hat sich im Lau­fe der Jah­re zu ei­ner weit­rei­chen­den Un­ter­stüt­zung Ju­gend­li­cher und Her­an­wach­sen­der bei der In­te­gra­ti­on in Deutsch­land ent­wickelt. Ne­ben der Ko­ope­ra­ti­on mit meh­re­ren Nürn­ber­ger Sport­ver­ei­nen gibt es in­zwi­schen ei­ne Sport-WG, in der 17 Ge­flüch­te­te le­ben, die wäh­rend ih­rer schu­li­schen und be­ruf­li­chen Aus­bil­dung un­ter­stützt wer­den. Au­ßer­dem hat sich ei­ne ei­ge­ne Pro­jekt­mann­schaft ge­bil­det, die beim ASN Pfeil Phö­nix in­zwi­schen auch am Li­ga­be­trieb teil­ge­nom­men hat – bis die Pan­de­mie kam...

Jeden Samstag bieten die Projektteilnehmer, die alle ausgebildete Sportcoaches sind, Sport in verschiedenen Stilrichtungen an – natürlich Fußball, aber auch Boxen und Taekwondo.

Im Zen­trum der Ar­beit steht An­drea Acker­mann, die ge­mein­sam mit ei­nem Netz von eh­ren­amt­li­chen Hel­fern und gro­ßem ei­ge­nem En­ga­ge­ment das Pro­jekt mit Le­ben er­füllt. Zu ihr kom­men die Ju­gend­li­chen, wenn sie Schrei­ben der Aus­län­der­be­hör­de be­ant­wor­ten müs­sen, es in Schu­le oder Aus­bil­dung zu Pro­ble­men kommt oder sie ei­nen Aus­bil­dungs­platz su­chen. An­drea sucht für je­des Pro­blem nach ei­ner Lö­sung.

Trainer Leon Ackermann bereitet die Mannschaft auf eines der wenigen Fußballspiele zwischen den zwei Lockdowns in 2020 vor.

Die Ge­flüch­te­ten zah­len mit ge­sell­schaft­li­chem En­ga­ge­ment zu­rück. Sie ar­bei­ten als Co-Trai­ner bei ver­schie­de­nen Sport­ver­ei­nen, ma­chen Sport­an­ge­bo­te an Brenn­punkt­schu­len oder bie­ten an­de­ren, noch nicht so gut Deutsch spre­chen­den Ge­flüch­te­ten Deutsch­un­ter­richt an, da die Kur­se an Bil­dungs­ein­rich­tun­gen auf Grund von Co­ro­na über vie­le Mo­na­te aus­ge­fal­len sind. Ein Pro­jekt, das zeigt, wie wich­tig Un­ter­stüt­zung und ein ent­spre­chen­des Um­feld sind, da­mit In­te­gra­ti­on ge­lin­gen kann.

Im Juni 2019 feiern Andrea Ackermann und die Projektteilnehmer (3. Herrenmannschaft des Partnervereins ASN Pfeil Phönix) einen erfolgreichen Saisonabschluss in der B-Liga Frankenhöhe.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 75 Min.

Juli 2021

Neue Sen­de­zeit über Sa­tel­lit

Ab so­fort ha­ben wir ei­ne neue Sen­de­zeit für al­le, die uns über Sa­tel­lit emp­fan­gen!

Alles neu macht der Juli: Über Satellit wird unser Programm nunmehr sonntags um 21:45 Uhr ausgestrahlt!

Die Sa­tel­li­ten­aus­strah­lung un­se­rer Sen­dung im Fran­ken Fern­se­hen ist ab dem 1. Ju­li im­mer sonn­tags um 21:45 Uhr!

Der Grund der Ver­schie­bung ist ei­ne Sa­tel­li­ten­um­stel­lung. Die drei nord­baye­ri­schen Sen­der Fran­ken Fern­se­hen, Main­fran­ken TV (Un­ter­fran­ken) und Ober­fran­ken TV sen­den künf­tig auf der ge­mein­sa­men Fre­quenz »Fran­ken Plus«.

Das heißt kon­kret: Wer Fran­ken Fern­se­hen über Sa­tel­lit emp­fängt, muss ei­nen Sen­der­such­lauf star­ten, um »Fran­ken Plus« in sei­ne Pro­gramm­aus­wahl ein­zu­spei­chern. Da­bei hilft das kur­ze Er­klär­vi­deo der Kolleg*innen vom Fran­ken Fern­se­hen.

Für al­le, die ihr TV-Si­gnal über Ka­bel, An­ten­ne oder On­line-Live­stream emp­fan­gen, än­dert sich nichts! Un­se­re Fil­me wer­den wei­ter­hin sonn­tags um 19:30, 21:30 und 23:30 Uhr aus­ge­strahlt. Den On­line-Live­stream gibt es üb­ri­gens auch über die Fran­ken Fern­se­hen App.

Juni 2021

Vom Acker auf den Tel­ler – In­itia­ti­ven in der öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft

Knoblauchsländer Obst und Gemüse findet am Nürnberger Hauptmarkt viele Abnehmer. Die Sensibilität der Verbraucher für Bioprodukte ist hier groß.

2019 lag der Um­satz von bio­lo­gi­schen Le­bens­mit­teln in Deutsch­land bei 12 Mil­li­ar­den Eu­ro – das ist ei­ne Stei­ge­rung um knapp 10 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr. Den­noch ma­chen Bio-Pro­duk­te le­dig­lich 6 Pro­zent des ge­sam­ten Le­bens­mit­tel­um­sat­zes in Deutsch­land aus. Nur 12 Pro­zent al­ler Land­wirt­schafts­be­trie­be ha­ben bis­her auf Bio um­ge­stellt.

Auch das ist Bio: Produktion von Gemüse unter Glas ist im Knoblauchsland auf dem Vormarsch.

Die­se Zahl lässt sich auch auf das Knob­lauchs­land im Nürn­ber­ger Nor­den über­tra­gen. Von den rund 130 Voll­erwerbs­be­trie­ben ha­ben sich nur et­wa 10 Pro­zent auf bio­lo­gi­schen An­bau spe­zia­li­siert. Die Öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft bleibt in ei­ner Ni­sche. Da­bei hat sie mehr zu bie­ten als ge­sun­de Le­bens­mit­tel: Sie er­hält un­se­re Na­tur und läßt uns im Ide­al­fall wis­sen, wo un­se­re Nah­rung her kommt.

Abokisten haben während des Corona-Lockdowns viele neue Abonnenten gewonnen. Per Mausklick erhält man seine individuelle Bio-Gemüsekiste nach Hause geliefert.

Dies ist bei­spiels­wei­se beim Prin­zip der Aboki­ste Hem­ho­fen der Fall. Der Lie­fer­ser­vice hat aus­schließ­lich Bio­pro­duk­te im An­ge­bot. Vie­le wer­den so­gar am Hof selbst pro­du­ziert.

Bei der Solidarischen Landwirtschaft wird ein enges Verhältnis zwischen Erzeuger und Verbraucher aufgebaut. Hier weiß der Stadtbewohner, wo sein Gemüse wächst.

Die So­li­da­ri­sche Land­wirt­schaft geht noch ei­nen Schritt wei­ter: Durch die Mit­glied­schaft ent­steht ein en­ges Ver­hält­nis zwi­schen Land­wirt und Ver­brau­cher. Der kann so­gar be­stim­men, was auf dem Feld an­ge­baut wer­den soll.

Viehzucht ist am Münzinghof ein wesentlicher Bestandteil der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Die Kühe sind hier nicht Nutztiere, sondern Kulturtiere.

Im Münz­ing­hof hat man sich schon lan­ge der bio-dy­na­mi­schen Land­wirt­schaft ver­schrie­ben. Ein wich­ti­ger Be­stand­teil des land­wirt­schaft­li­chen Kreis­laufs ist dort die na­tür­li­che und we­sens­ge­mä­ße Rin­der­hal­tung.

Ein Film von Nor­bert Gold­ham­mer  •  Län­ge: 30 Min.

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