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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


Mai 1998

Dro­gen­sucht – zwi­schen Krank­heit und Il­le­ga­li­tät

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Wäh­rend die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung auf die drei Säu­len Prä­ven­ti­on, The­ra­pie und Re­pres­si­on baut, wün­schen sich Dro­gen­be­ra­tungs­stel­len ei­ne stär­ke­re Be­to­nung der Über­le­bens­hil­fe, wie bei­spiels­wei­se die kon­trol­lier­te He­ro­in­ab­ga­be. Nach Ein­schät­zung der Be­ra­tungs­stel­len wird es im Som­mer 1998 aber erst ein­mal zu ei­ner Ver­schär­fung der Si­tua­ti­on von Dro­gen­ab­hän­gi­gen kom­men, da ab Ju­li ei­ne Än­de­rung des Be­täu­bungs­mit­tel­ge­set­zes in Kraft tritt: Co­de­in, ein von vie­len Ab­hän­gi­gen ge­nutz­ter Er­satz­stoff, darf nicht mehr auf Pri­vat­re­zept an Dro­gen­ab­hän­gi­ge ver­ab­reicht wer­den.

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Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

April 1998

Na­tur zum An­fas­sen – um­welt­päd­ago­gi­sche An­sät­ze bei Kin­dern

Für die Kinder des Waldkindergartens beginnt jeder Tag als Abenteuer in der Natur

»Un­se­re Kin­der sind die Zu­kunft«, ein Satz den man im­mer wie­der von Po­li­ti­kern zu hö­ren be­kommt. Aber wie wird mit die­sen Kin­dern um­ge­gan­gen? Da­mit ih­re Kin­der ver­ant­wort­lich auf die Zu­kunft vor­be­rei­tet wer­den, ha­ben sich in vie­len Städ­ten El­tern­in­itia­ti­ven ge­bil­det, die neue päd­ago­gi­sche Kon­zep­te ent­wickelt ha­ben.

Bestimmte Themen werden in der Gruppe intensiv besprochen

In so­ge­nann­ten Um­welt- oder Wald­kin­der­gär­ten sol­len Stadt­kin­der durch ge­mein­sa­me Grup­pen­er­leb­nis­se Zu­gang zur Um­welt fin­den, um spä­ter ein­mal ver­ant­wort­lich mit Na­tur und Mit­men­schen um­zu­ge­hen. Da­bei wird so weit wie mög­lich auf Spiel­zeug und fe­ste Grup­pen­räu­me ver­zich­tet. Die Na­tur und an­de­re Kin­der sol­len zum Spiel- und Le­bens­raum wer­den. Hier­zu wer­den ei­ni­ge Kon­zep­te vor­ge­stellt.

Januar 1998

We­ge zum um­welt­be­wuss­ten Bau­en

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Im Jahr 2000 steht ei­ne neue Wär­me­schutz­ver­ord­nung ins Haus, die neue Vor­schrif­ten über ei­nen um­welt­scho­nen­de­ren Bau be­inhal­tet. Denn trotz be­reits vor­han­de­ner en­er­gie­spa­ren­der Tech­no­lo­gien wie Brenn­wert- und So­lar­tech­nik, Re­gen­was­ser­nut­zung so­wie der Ver­wen­dung öko­lo­gi­scher Bau­ma­te­ria­li­en steht der um­welt­be­wuss­te Bau heu­te noch am An­fang. Das Nied­rig­ener­gie- und Pas­siv­haus sind im­mer noch die Aus­nah­me. Da­bei lie­gen die Mehr­ko­sten für ei­nen um­welt­scho­nen­den Neu­bau oder ei­ne Alt­bau­sa­nie­rung nur 5% über den her­kömm­li­chen Ko­sten. Ver­schie­de­ne An­sät­ze wer­den hier­zu vor­ge­stellt.

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Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.

Dezember 1997

Ist Müll Gold wert?
Auf der Su­che nach ei­ner zu­kunfts­fä­hi­gen Ab­fall­po­li­tik

Eine inzwischen stillgelegte Mülldeponie in Mittelfranken

Vor ei­ni­gen Jah­ren droh­ten die Kom­mu­nen und Land­krei­se noch, im Müll zu er­sticken. Mit der Ein­füh­rung der Müll­tren­nung hat sich das Bild je­doch ent­schei­dend ge­wan­delt. Die Bür­ger tren­nen Wert­stof­fe, kom­po­stie­ren Kü­chen­ab­fäl­le und brin­gen ihr Ge­rüm­pel auf den Re­cy­cling­hof. Auf der an­de­ren Sei­te wer­den al­ler­orts neue Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen ge­baut. Und wie sieht die Si­tua­ti­on für den Bür­ger aus? Ob­wohl die Müll­men­gen re­du­ziert wer­den konn­ten, dro­hen Ge­büh­ren­er­hö­hun­gen. Müs­sen die Bür­ger für teu­re, nicht aus­ge­la­ste­te Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen zah­len? Gibt es Al­ter­na­ti­ven zur Müll­ver­bren­nung? Wie muss ei­ne zu­kunfts­ge­rich­te­te Müll­po­li­tik aus­se­hen?

 Müllsortierungsanlage

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Juli 1997

Wie­viel Um­welt­schutz braucht die­se Stadt?
Per­spek­ti­ven Nürn­ber­ger Um­welt­po­li­tik

Umweltcheck in der städtischen Einrichtung Seniorentreff Bleiweiß

Trotz al­ler Be­mü­hun­gen des Um­welt­re­fe­ra­tes, ei­ne ver­ant­wort­li­che und von den Bür­gern mit­ge­tra­ge­ne Um­welt­po­li­tik zu ma­chen, so­wie zahl­rei­cher Er­fol­ge in der En­er­gie, Ab­fall- und Ver­kehrs­po­li­tik, be­schließt die Mehr­heit des Nürn­ber­ger Stadt­ra­tes En­de 1996 die Auf­lö­sung des Re­fe­ra­tes. Die­se Vor­stel­lun­gen blei­ben je­doch nicht un­wi­der­spro­chen. SPD, Grü­ne und ein Zu­sam­men­schluss von Um­welt­in­itia­ti­ven und Ver­bän­den in­iti­ie­ren ein Bür­ger­be­geh­ren zur Er­hal­tung des Um­welt­re­fe­ra­tes. Wie wich­tig ist ein ei­gen­stän­di­ges Um­welt­re­fe­rat in ei­ner Stadt und was kann es lei­sten?

SPD, Grüne und das Energiewendebündnis initiierten ein Bürgerbegehren zur Erhaltung des Umweltreferates

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Mai 1997

Ein­fach bes­ser le­ben – Schrit­te in ei­ne nach­hal­ti­ge Zu­kunft

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Im Rah­men des Um­welt­gip­fels in Rio de Ja­nei­ro un­ter­zeich­ne­ten 1992 mehr als 170 Staa­ten die Agen­da 21, die ei­ner wei­te­ren Ver­schlech­te­rung der Um­welt ent­ge­gen­wir­ken und ei­ne nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung si­cher­stel­len soll. Der Hand­lungs­schwer­punkt liegt da­bei vor al­lem auf kom­mu­na­ler Ebe­ne.

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Vor­ge­stellt wer­den Men­schen, die sich zum Ziel ge­setzt ha­ben, in ih­rem Um­feld ver­ant­wort­lich zu han­deln und so die Grund­sät­ze der Agen­da 21 zu­min­dest auf ih­rer per­sön­li­chen Ebe­ne zu ver­wirk­li­chen. Ei­ner von ih­nen ist Wal­ter Lupp, Pfar­rer in ei­ner evan­ge­li­schen Ge­mein­de, der sich be­reits seit Jah­ren für ei­nen ver­ant­wort­li­chen Um­gang mit un­se­rer Um­welt ein­setzt. Der an­de­re ist BWL-Stu­dent mit dem Stu­di­en­schwer­punkt um­welt­ori­en­tier­te Un­ter­neh­mens­füh­rung und Mit­glied der Stu­den­ten­in­itia­ti­ve Ö‑Pro, die sich für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten ein­setzt.

Ein Film von Bir­git Vet­ter und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Januar 1997

Ein Strich durch die Land­schaft –
die ICE-Tras­se von Nürn­berg nach Er­furt

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Seit der Wie­der­ver­ei­ni­gung setzt die Bahn AG auf ein neu­es Ver­kehrs­kon­zept und plant den Bau ei­ner Hoch­ge­schwin­dig­keits­ma­gi­stra­le für den Per­so­nen­fern­ver­kehr von Nürn­berg nach Er­furt. Zu­gun­sten ei­ner ra­schen Ver­bin­dung zwi­schen wirt­schaft­li­chen Bal­lungs­ge­bie­ten sol­len Wald‑, Na­tur- und Land­schafts­flä­chen dem Bau der Strecke wei­chen.

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Da­bei be­zwei­feln Kri­ti­ker des Mil­li­ar­den­pro­jek­tes, dass ei­ne 300 km/h schnel­le Fort­be­we­gung zwi­schen den Zen­tren die ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf­wie­gen kann, wie bei­spiels­wei­se die Ver­nach­läs­si­gung des Nah- und Re­gio­nal­ver­kehrs, ver­ur­sacht durch die Ko­sten für den Aus- und Neu­bau der ICE-Strecke, um­welt­schäd­li­che Fol­ge­er­schei­nun­gen so­wie die Exi­stenz­be­dro­hung von Land­wir­ten und mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men. Ver­spielt die Bahn ih­ren Bo­nus als um­welt­freund­li­ches Ver­kehrs­mit­tel zu­gun­sten ei­ner schnel­le­ren Ver­bin­dung?

Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Januar 1996

Wir­kungs­gra­de – Auf der Su­che nach dem Weg aus dem Treib­haus

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1990 hat sich die Bun­des­re­gie­rung in ei­ner Selbst­ver­pflich­tungs­er­klä­rung zu ei­ner CO2-Min­de­rung ent­schlos­sen. Ob­wohl es schon heu­te kon­kre­te Al­ter­na­ti­ven und Hand­lungs­mög­lich­kei­ten in der En­er­gie­po­li­tik gibt, wer­den die­se nur we­nig ge­nutzt, um den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen zu re­du­zie­ren. Wäh­rend gro­ße En­er­gie­ver­sor­ger die Lö­sung der CO2-Pro­ble­ma­tik vor­ran­gig im Aus­bau der Kern­ener­gie se­hen, set­zen Be­für­wor­ter der En­er­gie­wen­de auf al­ter­na­ti­ve We­ge aus dem Treib­haus, wie zum Bei­spiel auf er­neu­er­ba­re En­er­gie wie Son­ne, Wind­kraft und Bio­mas­se.

Ein Film von Bir­git Vet­ter und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12 Min.

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