Einmal im Jahr verleiht die Akademie im Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) einen Preis für Menschen, die sich in besonderer Weise für die Region einsetzen.
Wir freuen uns sehr, dass wir diesmal zu den Preisträgern gehören. Das CPH zeichnete damit unsere langjährige Arbeit als Dokumentarfilmer aus: »Die Arbeit von Medien PRAXIS erinnert uns daran, was guter Journalismus leisten kann: Menschen sichtbar machen, Missstände benennen und neue Perspektiven eröffnen«, sagte Jurymitglied Marica Münch.

Die Redaktion point Julia Thomas, Peter Romir, Cherima Nasa, Thomas Steigerwald und Norbert Goldhammer, der bei der Verleihung leider nicht dabei sein konnte, bedanken sich und gratulieren auch ganz herzlich den anderen Preisträgern: dem Sozialmagazin Straßenkreuzer, den Paulus-Schwestern am Jakobsplatz sowie Thomas Ohlwerter vom Schulreferat der Katholischen Stadtkirche Nürnberg. Auch sie tragen mit ihrer Arbeit wesentlich dazu bei, die Region mit »Guten Nachrichten« zu füllen.
Diese Frage haben wir uns vor einem Jahr gestellt. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Was vor einem Jahr noch gegolten hat, ist heute bereits überholt. Nirgendwo sonst geht die Entwicklung so schnell voran, wie im Bereich der künstlichen Intelligenz (Artifical Intelligence). Mit welchen Folgen? Werden wir KI dazu nutzen unsere Welt lebenswerter zu machen, oder führt sie uns an den Abgrund, zerstören wir damit vielleicht sogar die menschliche Zivilisation?

Werden 2050 genauso viele humanoide Roboter wie Menschen dieses Planeten bevölkern, wie ein deutscher Entwickler von humanoiden Robotern voraussagt? Werden sie den Menschen in der Produktion vollständig verdrängen?
Xiaomi hat 2024 eine Fabrik eröffnet, die im Jahr 2 Millionen Hightech Smartphones produziert, ganz ohne menschliche Eingriffe; ohne externe Softwarelösungen übernimmt die KI Analyse, Planung und Optimierung. Ein anderer chinesischer Hersteller plant ab 2030 ähnliches für die Produktion von Autos.
Wie begegnen wir deep fakes und fake news, die inzwischen eine Qualität erlangt haben, dass sie vom Laien nicht mehr von der Realität, von gut recherchierten Informationen zu unterscheiden sind?
Hunderte namhafter Personen aus der Wissenschaft, Forschung und Industrie, unter anderem auch Robert Altmann (Open AI/ Chat GPT) haben ein Statement unterschrieben, in dem es heißt, »KI ist so gefährlich wie Pandemien und Atomkrieg«. Auch der Spiegel vergleicht in seiner Ausgabe vom 26. Februar 2026 die Gefährlichkeit von KI mit der einer Atombombe.
Der Einsatz von KI bringt kann in vielen Bereichen, insbesondere in der Forschung und Medizin sehr sinnvoll sein, KI kann aber leider auch missbraucht werden. Was die Zukunft bringt, wissen wir nicht. Was allerdings Fakt ist: wir stehen vor einem technologischen Umbruch, wie wir ihn seit der Industrialisierung nicht mehr erlebt haben. Von daher ist es sinnvoll, sich der Situation zu stellen und sich zu fragen, wo wollen wir hin? Braucht es Regelungen, wie es immer mehr Wissenschaftler*innen und ITler*innen fordern, oder überlassen wir alles dem freien Markt?
Wir haben einige Gesichtspunkte, Statements, Fragestellungen und Ideen für unsere Social Media Kanäle zusammen getragen, die wir ab sofort veröffentlichen werden. Wir würden uns freuen, wenn Ihr dort (oder auch hier) Eure Meinung zu KI und deren möglichen gesellschaftlichen Folgen hinterlasst.
Thomas Steigerwald
Dieser Text ist ohne den Einsatz von KI erstellt worden.
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