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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


November 2022

Das In­klu­si­ons­pro­jekt LAUT – Le­ben, Ar­bei­ten und Teil­ha­ben

Das In­klu­si­ons­pro­jekt LAUT aus Er­lan­gen hat sich zur Auf­ga­be ge­macht, Men­schen mit psy­chi­schen und kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen zu un­ter­stüt­zen und, so­weit mög­lich, wie­der ins Ar­beits­le­ben zu in­te­grie­ren.

Die Be­trof­fe­nen wer­den nach ei­ner Ken­nen­lern­pha­se mit Ar­beits­er­pro­bun­gen in ei­nem ge­schütz­ten Um­feld Schritt für Schritt an den Ar­beits­markt her­an­ge­führt. Da­bei wird von den Mit­ar­bei­tern von LAUT dar­auf ge­ach­tet, dass sich die Be­trof­fe­nen nicht über­for­dern. So sol­len die Klient*innen wie­der ei­nen Sinn in ih­rem Le­ben fin­den.

Monika Smit bei der Arbeit in der Wabe Druckerei

Die ge­lern­te Fri­seu­rin Mo­ni­ka Smit war auf Grund psy­chi­scher Pro­ble­me und Al­ko­hol­ab­hän­gig­keit nicht mehr fä­hig, ih­ren Be­ruf aus­zu­üben. Mit Un­ter­stüt­zung von In­klu­si­ons­be­ra­ter Mar­tin Fe­der­schmidt fand Frau Smit ei­ne Teil­zeit­be­schäf­ti­gung im Wa­be­ne Ca­fe, die sie sie­ben Jah­re aus­üb­te. In­zwi­schen ar­bei­tet sie in der Di­gi­tal­drucke­rei von Wa­be und hat die Freu­de am Le­ben wie­der ge­fun­den.

Uwe Fischer bei Arbeit in der Metallwerkstatt der Lebenshilfe Erlangen

Ähn­lich geht es Uwe Fi­scher. Er hat sich bei ei­nem Rad­un­fall das Knie­ge­lenk ge­bro­chen. Drei Ope­ra­tio­nen und ei­ne Re­ha-Maß­nah­me wa­ren nö­tig, um sei­ne Geh­fä­hig­keit wie­der­her­zu­stel­len. Der­zeit ar­bei­tet er im Rah­men ei­ner Ar­beits­er­pro­bung in der Me­tall­werk­statt der Reg­nitz-Werk­stät­ten der Le­bens­hil­fe Er­lan­gen. Die Ar­beit macht ihm Spass. Schon nach kur­zer Zeit wur­de Uwe Fi­scher zum An­lei­ter von an­de­ren Be­schäf­tig­ten.

LAUT kann auf vie­le ähn­lich ge­lun­ge­ne In­te­gra­ti­ons­hil­fen ver­wei­sen. Bis April 2025 ist die Fi­nan­zie­rung, die sich Bund, Be­zirk und die Stadt Er­lan­gen tei­len, ge­si­chert. Ob bzw. wie es da­nach wei­ter­geht, ist der­zeit noch un­klar.

Ein Film von Ger­hard Faul  •  Län­ge: 27 Min.