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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


August 2011

»Dem Le­ben auf der Spur« – Frie­del Au­er, Ar­chäo­lo­ge und Po­et

Frie­del Au­er ist von Kind­heit an fas­zi­niert von Stei­nen: Sie lö­sten bei ihm ei­ne un­er­müd­li­che Su­che aus nach dem Le­ben, das sich hin­ter ih­rer Ober­flä­che ver­birgt. In sei­nen 30 Jah­ren als Gra­bungs­lei­ter hat er aber »nicht nur Jä­ger und Samm­ler aus­ge­gra­ben – er ist sel­ber ei­ner« (so sei­ne ei­ge­nen Wor­te über sich selbst). So­mit ist er prä­de­sti­niert da­für, in Schlüs­sel­feld ein »An­fass- und Be­greif­mu­se­um« auf­zu­bau­en.

Friedel Auer zeigt einen Grenzstein

All­jähr­lich tritt er auch sel­ber dort auf mit sei­nen di­ver­sen Mu­sik­er­freun­den: Kein Freund der lau­ten Tö­ne, be­schreibt er mit schar­fem Blick auf das De­tail und mit bis­si­gem Hu­mor die Din­ge, an de­nen an­de­re acht­los vor­über­ge­hen.

Friedel Auer mit seinen Schätzen

Ein Film von Mo­ni­ka Zur­ha­ke und Jo­chen Vet­ter  •  Län­ge: 15 Min.

Juni 2011

»yediğin ta­bağa sıç­ma« – »Man scheisst nicht auf den Tel­ler, von dem man isst!«

Mou­rat, Sohn tür­kisch­stäm­mi­ger Grie­chen, wur­de vor 21 Jah­ren in Fürth ge­bo­ren. Nach ei­ner Aus­bil­dung zum Bäcke­rei­fach­ver­käu­fer stell­te er fest, dass er vom Le­ben mehr will, als Brot und Bröt­chen zu ver­kau­fen. Seit­dem sind ei­ni­ge Jah­re ver­gan­gen.

Mourat im Studio

Mou­rat tritt in­zwi­schen bei je­der sich bie­ten­den Ge­le­gen­heit als Rap­per M-StY­lEr auf und be­sucht gleich­zei­tig die Be­rufs­ober­schu­le, um sein Ab­itur nach­zu­ma­chen. Er ist froh, dass er hier in Deutsch­land die Mög­lich­keit da­zu hat und kann die Kri­tik von an­de­ren Ju­gend­li­chen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund an sei­ner neu­en Hei­mat nicht ver­ste­hen. »Man scheisst nicht auf den Tel­ler, von dem man isst!«, so lau­tet ein tür­ki­sches Sprich­wort, das er in die­sem Zu­sam­men­hang ger­ne zi­tiert.

Mourat in der Schule

Manch­mal fühlt sich Mou­rat et­was zwei­ge­teilt: Ei­ner­seits ist er ein sehr bo­den­stän­di­ger Mensch, dem die Fa­mi­lie über al­les geht. An­de­rer­seits gibt es da den Rap­per M-StY­lEr, des­sen gro­ßer Traum es ist, Er­folg mit sei­ner Mu­sik zu ha­ben: »Der Mou­rat und der M-StY­lEr, das sind zwei Per­so­nen, der Mou­rat, der bin ich, der sorgt halt für sei­ne Aus­bil­dung, für sei­ne Zu­kunft, der bil­det sich wei­ter und der M-StY­lEr, der ist halt der Künst­ler, der in mir drin steckt, der braucht halt sei­ne Büh­ne und für ihn wünsch ich mir halt nur ein Al­bum aufm Re­gal zum Ver­kau­fen, er soll ei­ne Mil­li­on da­mit ver­die­nen und dann kann er schon in die Ren­te ge­hen, mehr braucht der nicht zu ma­chen, und da­nach kann der Mou­rat in Ru­he mit sei­ner Fa­mi­lie glück­lich in sei­nem Haus le­ben.«

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 24 Min.

auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.
Juni 2010

Herr­scher über vie­le Völ­ker – aber oh­ne Land

Matthias Rühl beim Imkern

Ein Im­ker kämpft für das Über­le­ben der Bie­nen – In der Re­gi­on als po­la­ri­sie­ren­der Un­ru­he­stif­ter um­strit­ten, in sei­ner Fach­kennt­nis aber von al­len an­er­kannt: Mat­thi­as Rühl, Vor­sit­zen­der der Im­ker des Land­krei­ses Neustadt/Aisch. Sein All­tag ist ge­prägt vom zu­neh­men­den Über­le­bens­kampf sei­ner Bie­nen, de­nen land­wirt­schaft­li­che Na­tur­ver­wer­tung und de­ko­ra­ti­ves Na­tur­ver­ständ­nis schwer zu schaf­fen ma­chen.

Beim Schulen des Nachwuchses

Ein Film von Mo­ni­ka Zur­ha­ke und Jo­chen Vet­ter  •  Län­ge: 13:30 Min.

Mai 2010

»Ich hab noch wo­an­ders ein Le­ben«

Übers Internet immer mit der alten Heimat verbunden

Ana­sta­sia wur­de in Mol­da­wi­en ge­bo­ren und war drei Jah­re alt, als ih­re El­tern sich trenn­ten. Da ih­re Mut­ter in Mol­da­wi­en kei­ne gut be­zahl­te Ar­beit fand, fing sie an, ihr Geld mit Im- und Ex­port­ge­schäf­ten zu ver­die­nen. In den Jah­ren, in de­nen ih­re Mut­ter meist auf Rei­sen war, leb­ten sie und ihr Bru­der bei ei­ner Tan­te. Un­ter der Tren­nung litt die Fa­mi­lie sehr. Nach­dem Ana­sta­si­as Mut­ter in Deutsch­land ei­ne Ar­beit ge­fun­den hat­te, ka­men 2001 auch ih­re Kin­der hier­her.

Beim Kickboxen fand Anastasia Abstand zum nicht ganz einfachen Beginn in Deutschland

Ana­sta­sia war froh, wie­der mit der Mut­ter zu­sam­men zu sein. Sie hat schnell Deutsch ge­lernt, vie­le Freun­de ge­fun­den und ist ei­gent­lich ei­ne »in­te­grier­te Mi­gran­tin«. Doch die Sehn­sucht nach Mol­da­wi­en bleibt. »Ich fühl mich da ein­fach ganz an­ders. Ich bin ein ganz an­de­rer Mensch.« In­zwi­schen ist Ana­sta­sia 19 und auf der Su­che nach ei­nem Aus­bil­dungs­platz – ihr Traum wä­re es al­ler­dings, noch mal ei­ne Zeit in Mol­da­wi­en zu ver­brin­gen. »Viel­leicht hab ich dann satt da­von, ich weiß es nicht, kann ja sein, dann kann ich hier frei nor­mal le­ben wie je­der an­de­re, weil jetzt geht das nicht, ich bin auf zwei Län­dern so, sa­gen wir, ver­teilt. Ich hab wo­an­ders noch ein an­de­res Le­ben, es ist ein­fach so.«

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 15 Min.

Februar 2010

»Ich ma­le ei­nen Mist­hau­fen ge­nau­so ger­ne wie ein Schloss«

Paul Reutter redet ungern über seine Bilder

Wenn man durch Lan­gen­feld in Mit­tel­fran­ken geht, bleibt man un­will­kür­lich ste­hen, schaut – und freut sich: Ein klei­ner Gar­ten, in dem aus je­dem Busch ein skur­ri­les Ke­ra­mik­ob­jekt schaut und so­gar Fi­sche in den Bäu­men flie­gen – hand­werk­li­ches Kön­nen und Hu­mor sprin­gen den Be­trach­ter an. Und dann kommt man in die um­ge­bau­te Scheu­ne und staunt nur noch ob der Viel­falt der aus­ge­stell­ten Bil­der und Ob­jek­te...

Paul Reutter - immer malen und schauen

Paul Reut­ter, ge­bo­ren 1927 in Bra­si­li­en und 1930 nach Neustadt/Aisch ge­kom­men: Nach ei­ner wech­sel­vol­len Bio­gra­phie lan­det er 1979 wie­der in der mit­tel­frän­ki­schen Hei­mat. Dort ist er de­ren ma­len­der Chro­nist, und sei­ne Ar­bei­ten be­geg­nen uns hier in Bü­chern, War­te­zim­mern und Rat­häu­sern – sie sind ein Be­stand­teil der Re­gi­on ge­wor­den.

Ein Film von Mo­ni­ka Zur­ha­ke und Jo­chen Vet­ter  •  Län­ge: 13:30 Min.

Juli 2009

»Mei­ne Auf­ga­be ist es, den Men­schen Freu­de zu brin­gen«

Mariechen eats Waltraud

Der Film schlägt ei­nen Bo­gen vom er­sten Büh­nen­auf­tritt des fünf­jäh­ri­gen Vol­ker Heiß­mann im Kin­der­gar­ten bis zur heu­ti­gen Zeit mit über 300 Auf­trit­ten im Jahr und ei­ner ei­ge­nen Fern­seh­show im Baye­ri­schen Rund­funk. Er gibt ei­nen Ein­blick in das Pri­vat­le­ben des Ko­mi­kers und En­ter­tai­ners, von der er­sten Lie­be, der er ein ei­ge­nes Lied wid­me­te, bis zu den Schwie­rig­kei­ten, trotz un­zäh­li­ger Ter­mi­ne das Pri­vat­le­ben zu or­ga­ni­sie­ren. Er er­zählt von sei­nem Auf­tritt in der Co­mö­die, den er mit Ver­dacht auf Schlag­an­fall ab­bre­chen muss­te und sei­nem Ver­such, dar­aus Kon­se­quen­zen zu zie­hen und zeigt die Ver­bun­den­heit Vol­ker Heiß­manns mit sei­ner Hei­mat­stadt, die er bis heu­te, wo im­mer es ihm mög­lich er­scheint, un­ter­stützt.

Volker Heißmann mit seiner Mutter

Der Film gibt auch ei­nen Ein­blick in die Le­bens­ein­stel­lung ei­nes Künst­lers, der zu sei­nen Glau­bens­über­zeu­gun­gen auch in der Öf­fent­lich­keit steht, ihm wich­ti­ge Din­ge mit Be­ne­fiz­ak­tio­nen un­ter­stützt und ne­ben all dem, ge­mein­sam mit sei­nem Büh­nen­part­ner Mar­tin Ras­sau und den Ge­schäfts­part­nern Mi­cha­el Ur­ban und Mar­cel Gas­de, auch als Un­ter­neh­mer er­folg­reich agiert. Das Por­trait ei­nes Men­schen, der sei­ne Hei­mat­stadt Fürth mit sei­ner Per­sön­lich­keit und als Ko­mi­ker bun­des­weit be­kannt ge­macht hat.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 60 Min.

preisgekrönter Film Die­ser Film hat ei­ne Aus­zeich­nung be­kom­men.
auf DVD erhältlicher Film Die­ser Film ist auf DVD er­hält­lich.
Dezember 2008

Mehr­bett­zim­mer statt Ein­zel­aus­stel­lung

Sisay Shime­les steht kurz vor Be­en­di­gung sei­nes Kunst­stu­di­ums in Äthio­pi­en, als er ei­nen Wett­be­werb zur Aus­ge­stal­tung des Ex­po­st­an­des sei­nes Hei­mat­lan­des in Han­no­ver ge­winnt. Der jun­ge Künst­ler emp­fin­det dies als gro­ße Eh­re und kommt nach Deutsch­land, um 12 gro­ße Wand­ge­mäl­de für den Äthio­pi­schen Pa­vil­lon zu ma­len.

Sisay in der Zentralstelle für Asylbewerber

Sisay, zum da­ma­li­gen Zeit­punkt po­li­tisch völ­lig un­er­fah­ren, nimmt die Auf­ga­be sehr ernst und ver­sucht, in den Bil­dern ne­ben den schö­nen und fas­zi­nie­ren­den Sei­ten auch die vor­han­de­nen Pro­ble­me in sei­ner Hei­mat dar­zu­stel­len. So ent­steht ein Bild, das auf die von Hun­gers­not und Krieg ge­präg­te Rea­li­tät Äthio­pi­ens Be­zug nimmt.

Der Maler Sisay Shimeles

Die­ses Bild ver­än­dert Sisays Si­tua­ti­on ent­schei­dend. We­ni­ge Wo­chen vor Er­öff­nung der Ex­po kom­men Re­gie­rungs­mit­ar­bei­ter nach Deutsch­land. Sie ent­schei­den, das Bild nicht aus­zu­stel­len und er­klä­ren Sisay zur un­er­wünsch­ten Per­son. Von ei­nem Tag auf den an­de­ren wird aus dem am­bi­tio­nier­ten jun­gen Künst­ler ein po­li­ti­scher Flücht­ling. Der Film be­glei­tet den Künst­ler bei sei­nem Ver­such, in Deutsch­land ei­ne neue Hei­mat zu fin­den und zeigt da­bei ei­nen Men­schen, der trotz vie­ler Tief­schlä­ge nicht auf­ge­hört hat, an das Gu­te im Men­schen zu glau­ben.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 48 Min.

November 2008

Wie aus Gi­se­la Nao­mi wur­de

Gisela Naomi Blume beim Reanonymisieren eines jüdischen Grabsteines

2001 kon­ver­tier­te Gi­se­la Blu­me zum Ju­den­tum. Nach jah­re­lan­ger in­ten­si­ver Be­schäf­ti­gung mit dem al­ten jü­di­schen Fried­hof in Fürth, in de­nen sie fast 6000 der ver­wit­ter­ten und teil­wei­se zer­stör­ten Grab­in­schrif­ten wie­der les­bar mach­te und so den Nach­fah­ren er­mög­lich­te, die Grä­ber ih­rer Ah­nen zu be­su­chen, fand sie im jü­di­schen Glau­ben ei­ne neue Hei­mat. Von 2004 bis 2008 en­ga­gier­te sie sich als Vor­sit­zen­de der is­rae­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de in Fürth. Wäh­rend die­ser Zeit ent­stand ein Buch über die Ge­schich­te des al­ten jü­di­schen Fried­hofs in Fürth, mit dem Gi­se­la Nao­mi Blu­me der Ge­mein­de »ein Stück ih­rer zer­bro­che­nen Ge­schich­te« zu­rück­ge­ben will.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 15 Min.

Juni 2008

»Ich hab ge­dacht, die Wün­sche kann man leicht er­fül­len…«

Tu­n­ay Du­man kam vor 30 Jah­ren mit ei­nem ab­ge­schlos­se­nen Phar­ma­zi­e­stu­di­um aus der Tür­kei nach Fürth, um sei­ne Dok­tor­ar­beit in Deutsch­land zu ma­chen. Doch es kam al­les ganz an­ders, denn sein Stu­di­um wur­de nicht an­er­kannt. Um sei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen, ar­bei­tet er als Hilfs­ar­bei­ter in der Groß­bäcke­rei Wöl­fel. Ne­ben 10 Stun­den Ar­beit in der Fir­ma be­ginnt er, Deutsch zu ler­nen und sich für die Pro­ble­me sei­ner tür­ki­schen Lands­leu­te zu in­ter­es­sie­ren.

Tunay Duman im Labor seiner Apotheke

Er en­ga­giert sich im tür­ki­schen Kul­tur­ver­ein, hilft tür­ki­schen Kin­dern bei den Haus­auf­ga­ben, wird in den Aus­län­der­bei­rat ge­wählt und sorgt als Vor­sit­zen­der von di­tib da­für, dass sei­ne Lands­leu­te ein ei­ge­nes Kul­tur­zen­trum mit Mo­schee be­kom­men, so dass sie auch in Fürth so et­was wie Hei­mat­ge­füh­le ent­wickeln kön­nen. Das Por­trait ei­nes Man­nes, der mit sei­nem En­ga­ge­ment ei­ni­ges in Fürth auf den Weg brach­te.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 31 Min.

April 2008

Bür­ger­initia­ti­ve Gün­ter Düt­horn

Günter Düthorn im Gespräch mit einer Patientin im Fürther Klinikum

Seit Gün­ter Düt­horn vor acht Jah­ren pen­sio­niert wur­de, setzt er sich für Men­schen in Not ein. Er en­ga­giert sich in der Heim­be­lie­fe­rung der Für­ther Ta­fel, im Be­suchs­dienst der Kli­nik­seel­sor­ge und kämpft auf per­sön­li­cher und po­li­ti­scher Ebe­ne für so­zia­le Ge­rech­tig­keit. 12–16 Stun­den Ar­beit pro Tag sind nicht sel­ten, aber än­dern will er dar­an nichts, denn ein »be­schau­li­ches Rent­ner­da­sein« kommt für Gün­ter Düt­horn nicht in Fra­ge.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

November 2007

»Der Lindl, des is halt a In­di­vi­dua­list...«

Pe­ter Lindl ist knapp 50, als er nach zwei schwe­ren Un­fäl­len ei­nen gro­ßen Strich un­ter sein bis­he­ri­ges Le­ben zieht. Er ver­kauft sei­ne Töp­fe­rei, in­ter­es­siert sich für öko­lo­gi­schen Land­bau und lernt, Kla­ri­net­te zu spie­len. In­zwi­schen ist er 74 und so ak­tiv wie nie zu­vor.

Peter Lindl gibt ein Stanzerl zum Besten

Er hat ei­ne ei­ge­ne Volks­mu­sik­grup­pe, hat sich das Bau­en von Mu­sik­in­stru­men­ten bei­gebracht, be­wirt­schaf­tet sei­nen gro­ßen Gar­ten nach öko­lo­gi­schen Ge­sichts­punk­ten und lebt zu­sam­men mit sei­ner Frau Cil­ly ein ein­fa­ches, aber sehr aus­ge­füll­tes Le­ben. Das Por­trait ei­nes Men­schen, der sei­ne Le­bens­kri­se mei­stert und mit viel Krea­ti­vi­tät und En­ga­ge­ment zu neu­en Zie­len auf­bricht.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 32 Min.

Juli 2007

»... und noch ein Bär­chen zu ma­chen, war nicht die Ant­wort.«
TROLLI – ei­ne Er­folgs­ge­schich­te aus Fürth

In fast je­dem Su­per­markt sind sie zu fin­den, die Trol­li Süß­wa­ren. Was aber selbst vie­le Men­schen aus dem Groß­raum nicht wis­sen, die sau­ren Ap­fel­rin­ge, Mi­ni­bur­ger und viel­fäl­ti­gen Phan­ta­sie­fi­gu­ren wer­den von der Für­ther Fir­ma Me­de­rer pro­du­ziert. Ge­grün­det wur­de die Fir­ma 1948 von Wil­ly Me­de­rer, der zu­nächst Nu­deln, Pfef­fer­minz­dra­gees, Brau­se­pul­ver, Ge­lee­früch­te und Creme­pra­li­nen her­stell­te.

Herbert Mederer in der Produktentwicklung

1975 – mit der Ein­füh­rung des Pro­dukt­na­mens Trol­li – be­gann der Um­stieg auf Frucht­gum­mis. Die Krea­ti­vi­tät und Phan­ta­sie des heu­ti­gen Fir­men­chefs Her­bert Me­de­rer und der Mit­ar­bei­ter hat zu im­mer neu­en Frucht­gum­mi­ar­ti­keln ge­führt und die Er­schlie­ßung neu­er Märk­te er­mög­licht. So hat sich das Für­ther Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men in­ner­halb we­ni­ger Jahr­zehn­te zum zweit­größ­ten Frucht­gum­mi­her­stel­ler der Bun­des­re­pu­blik und ei­nem der größ­ten welt­weit ent­wickelt.

Ein Film von Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

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