Zum Inhalt springen


Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Oktober 2010

Geboren in Fürth – 100 Jahre Nathanstift

Augsburger Diakonissen mit Babies im Nathanstift

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag die Säuglingssterblichkeit in Fürth bei fast 30%. Um diese Situation zu verbessern, spendete der in Fürth aufgewachsene Jude Alfred Nathan der Stadt 300.000 Goldmark zur Errichtung einer Stiftung. Damit wurde ein Wöchnerinnen- und Säuglingsheim gebaut, das vor allem ledigen und in ärmlichen Ver­hältnissen lebenden Frauen zu gute kam. Die 1909 fertiggestellte Einrich­tung konnte bereits im ersten Jahr ihres Bestehens die Säuglingssterblichkeit auf 10% drücken. Das Nathanstift wurde zum bayernweiten Vorzeigeprojekt.

Eines von rund 1600 Neugeborenen, die jährlich im Nathanstift zur Welt kommen

Viele Fürther sind stolz, im Nathanstift geboren zu sein. Zu Ehren des großen Stifters wird auch die neu erbaute Frauenklinik den Namen »Nathanstift« tragen. Für den Eingangsbereich hat der Grafiker Armin Stingl ein Fotomosaik entworfen. Der Film portraitiert den Menschen Alfred Nathan und sein segensreiches Handeln für die Stadt Fürth und begleitet die Entstehung des aus Fotos von im Nathanstift geborenen Menschen erstellten Mosaiks.

Einweihung des Portraitmosaiks im Eingangsbereich von Nathanstift/Frauenklinik

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 27 Min.

Oktober 2010

Seitenwechsel (1)

Das kleine Kernteam der Medien PRAXIS ist heute selbst zum Thema einer Reportage geworden – in der »Fürther Freiheit«.