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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


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Mehrbettzimmer statt Einzelausstellung

Sisay Shimeles steht kurz vor Beendigung seines Kunststudiums in Äthiopien, als er einen Wettbewerb zur Ausgestaltung des Expostandes seines Heimatlandes in Hannover gewinnt. Der junge Künstler empfindet dies als große Ehre und kommt nach Deutschland, um 12 große Wandgemälde für den Äthiopischen Pavillon zu malen.

Sisay in der Zentralstelle für Asylbewerber

Sisay, zum damaligen Zeitpunkt politisch völlig unerfahren, nimmt die Aufgabe sehr ernst und versucht, in den Bildern neben den schönen und faszinierenden Seiten auch die vorhandenen Probleme in seiner Heimat darzustellen. So entsteht ein Bild, das auf die von Hungersnot und Krieg geprägte Realität Äthiopiens Bezug nimmt.

Der Maler Sisay Shimeles

Dieses Bild verändert Sisays Situation entscheidend. Wenige Wochen vor Eröffnung der Expo kommen Regierungsmitarbeiter nach Deutschland. Sie entscheiden, das Bild nicht auszustellen und erklären Sisay zur unerwünschten Person. Von einem Tag auf den anderen wird aus dem ambitionierten jungen Künstler ein politischer Flüchtling. Der Film begleitet den Künstler bei seinem Versuch, in Deutschland eine neue Heimat zu finden und zeigt dabei einen Menschen, der trotz vieler Tiefschläge nicht aufgehört hat, an das Gute im Menschen zu glauben.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 48 Min.

  1. Im Fokus der Mensch: Julia Thomas und Thomas Steigerwald » Fürther Freiheit  •  24. Okt. 2010

    […] verfolgte Flüchtlinge stellten sie sich der Geschichte des äthiopischen Kunststudenten Sisay Shimeles, der als offizieller Ausgestalter des Expo-Pavillions seines Heimatlandes nach Deutschland kam und […]

    #1 

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