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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


November 2007

»Der Lindl, des is halt a Individualist…«

Peter Lindl ist knapp 50, als er nach zwei schweren Unfällen einen großen Strich unter sein bisheriges Leben zieht. Er verkauft seine Töpferei, interessiert sich für öko­logischen Landbau und lernt, Klarinette zu spielen. Inzwischen ist er 74 und so aktiv wie nie zuvor.

Peter Lindl gibt ein Stanzerl zum Besten

Er hat eine eigene Volksmusikgruppe, hat sich das Bauen von Musikinstrumenten bei­gebracht, bewirtschaftet seinen großen Garten nach ökologischen Gesichtspunkten und lebt zusammen mit seiner Frau Cilly ein einfaches, aber sehr ausgefülltes Leben. Das Portrait eines Menschen, der seine Lebenskrise meistert und mit viel Kreativität und Engagement zu neuen Zielen aufbricht.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 32 Min.

Oktober 2007

Die Fürther Kirchweih – Begegnung mit einer Königin

Szenenfoto

Bayerns größte Straßenkärwa hat nicht nur eine Anziehung, die weit über die Region hinaus reicht, sondern auch eine lange Tradition. Die Reportage erzählt in historischen Bildern und Filmausschnitten kleine Geschichten aus der Vergangenheit und zeigt, was die Fürther Kirchweih bis heute von den üblichen Volksfesten unterscheidet. Vom Heringsbrater und der Ziehung der Hochzeitskasse über den billigen Jakob bis zum Baggersstand wird ein Stück Fürther Zeitgeschichte lebendig.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 22 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
August 2007

Fürth – Begegnungen mit einer Stadt

Der zonebattler auf seinem heissgeliebten Liegerad

Eine Stadt feiert ihr 1000-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass stellt Medien PRAXIS e. V. interessante Menschen und Orte in Fürth vor. Ralph Stenzel ist überzeugter Wahl-Fürther, der unter dem Pseudonym »zonebattler« sein persönliches Fürth-Tagebuch schreibt.

SpVgg Greuther Fürth-Fan Dieter Karl Ludwig in seinem Element

Dieter Karl Ludwig ist Architekt. In frühester Kindheit nach Fürth gezogen, fühlt er sich bis heute mit der Stadt verbunden. Sein Spezialgebiet: Erstellung von Moderni­sierungsgutachten für die Sanierung von Altbauten. Seine Leidenschaft: die Spiel­vereinigung Greuther Fürth. Außerdem wird das ehemalige Babylon-Kino vorgestellt, das im Sommer 2006 unter dem Namen »FürthsFamosesKultiplex« mit einem Konzept aus Kino, Plattenladen, Café und Club an den Start ging und in seiner Art einmalig in Bayern ist.

Das Babylon-Kino in der Nürnberger Straße

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 25 Min.

Juli 2007

»… und noch ein Bärchen zu machen, war nicht die Antwort.«
TROLLI – eine Erfolgsgeschichte aus Fürth

In fast jedem Supermarkt sind sie zu finden, die Trolli Süßwaren. Was aber selbst viele Menschen aus dem Großraum nicht wissen, die sauren Apfelringe, Miniburger und vielfältigen Phantasiefiguren werden von der Fürther Firma Mederer produziert. Gegründet wurde die Firma 1948 von Willy Mederer, der zunächst Nudeln, Pfeffer­minzdragees, Brausepulver, Geleefrüchte und Cremepralinen herstellte.

Herbert Mederer in der Produktentwicklung

1975 – mit der Einführung des Produktnamens Trolli – begann der Umstieg auf Frucht­gummis. Die Kreativität und Phantasie des heutigen Firmenchefs Herbert Mederer und der Mitarbeiter hat zu immer neuen Fruchtgummiartikeln geführt und die Erschließung neuer Märkte ermöglicht. So hat sich das Fürther Familienunternehmen innerhalb weniger Jahrzehnte zum zweitgrößten Fruchtgummihersteller der Bundes­republik und einem der größten weltweit entwickelt.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Juni 2007

Aufbruch in die Zukunft

Mit dem Hammelschießen ging es los

Auch auf dem Land stirbt die Mehrgenerationen-Familie langsam aus. Schleichend wurde dieses Solidarprinzip im Verlauf der letzten 15 Jahre aufgeweicht. Der Bürgermeister der Gemeinde Langenfeld, Reinhard Streng, ist gemeinsam mit den Frauen der dörflichen Gymnastikgruppe aufgebrochen, das Dorf sozial zukunftsfähig zu machen. Die »Dorflinde« soll entstehen, ein Mehrgenerationenhaus mit Gast- und Tagespflege, Betreuungsangeboten, Serviceangeboten, Regionaltheke…

Das Bürgerbüro ist eröffnet

Da gibt es viel zu tun, vor allem aber muss die Mehrheit der Dorfbewohner ins Boot geholt werden, denn die Männer sind noch immer der Meinung, das machen wir selbst – und überlassen die Pflege der Senioren dann doch den Frauen. Der Film zeigt das zähe Ringen des Bürgermeisters und der Frauen, die mit jedem Erfolg – aber auch nach jedem Rückschlag – noch engagierter kämpfen.

Ein Film von Monika Zurhake und Jochen Vetter  •  Länge: 12:30 Min.

März 2007

Uli Sauerbier – von Beruf Chormutter

Wer Kontakt mit dem Windsbacher Knabenchor aufnimmt, kommt an Uli Sauerbier nicht vorbei. Und wer Windsbacher ist, der kann nicht ohne sie. Seit 1998 sorgt Uli Sauerbier als rechte Hand des Chorleiters Karl-Friedrich Beringer und als Chormutter für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen des berühmten Knabenchores.

Der Chor fährt zum Auftritt in die Berliner Philharmonie

Stets bewaffnet mit Halspastillen und pflanzlichen Kreislauftropfen hat sie für die großen und kleinen Probleme der zum Teil noch sehr jungen 150 Chorknaben immer ein offenes Ohr. Bei allen Auftritten des Chores im In- und Ausland ist sie dabei und betreut die Sänger vom Wecken am Morgen bis zum abendlichen Schlafengehen – sie macht, wie Beringer sagt, »eben alles, was eine Mutter zu tun hat». Auch wenn Uli Sauerbier längst aufgehört hat, die vielen Stunden zu zählen, die sie mit ihrer Arbeit verbringt, ist Chormutter zu sein, ihr Traumberuf: »Ich kann mir mein Leben ohne Chormusik nicht vorstellen, es ist die schönste Musik, die es gibt und ich belohne mich mit viel Chormusik für die vielen Stunden Arbeit.« Ein Portrait der »guten Seele« des Windsbacher Knabenchores.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 42 Min.

Februar 2007

Zwischen Ausländeramt und Staffelei

Szenenfoto

Zahlreiche Künstler aus aller Welt haben in Deutschland Zuflucht gefunden und leben hier als Asylbewerber oder als anerkannte bzw. geduldete Flüchtlinge. Sie haben kaum Möglichkeiten, ihre Kunst einem breiten Publikum bekannt zu machen. Zudem fehlt es ihnen an Materialien, Räumlichkeiten und vor allem auch an finanziellen Mitteln. Hinzu kommen ausländerrechtliche Vorgaben wie Einschränkungen der Arbeitserlaubnis oder sogar generelles Arbeitsverbot. Diese Hürden will die Nürnbergerin Dagmar Gerhard mit ihrer Initiative art refugium überwinden, indem sie den ausländischen Künstlern ein Forum gibt.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Januar 2007

Ein-Euro-Job – und dann?

Szenenfoto

»Wir wollen die Menschen über Ein-Euro-Maßnahmen für den ersten Arbeitsmarkt fit machen.« – mit dieser Maßgabe werden jedes Jahr viele tausend Menschen für ein halbes Jahr aus der Arbeitslosigkeit in ein befristetes Beschäftigungsverhältnis vermittelt. Vor knapp zwei Jahren hat Medien PRAXIS e. V. Menschen während ihrer Ein-Euro-Maßnahmen begleitet. Mit viel Energie und Hoffnung auf einen festen Arbeitsplatz gingen die drei an den Start. Aber was ist aus ihnen geworden, gut ein Jahr, nachdem die Ein-Euro-Maßnahmen ausgelaufen sind?

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.