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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Dezember 2005

EGSCHIGLEN – mongolisches Leben im fränkischen Röthenbach

Szenenfoto

Seit acht Jahren lebt das mongolische Ensemble Egschiglen in Röthenbach bei Nürnberg. Die ehemaligen Meisterschüler des Konservatoriums in Ulan Bator spielen vor allem neu arrangierte traditionelle Musik. Fernab ihrer Heimat versuchen sie, von ihrer Musik zu leben, ohne die eigenen kulturellen Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Nicht ganz leicht in Zeiten, in denen die Gelder für Kultur immer spärlicher fließen.

Szenenfoto

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 25 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
November 2005

[’magis] Mehr Gott erleben –
Gemeinsam auf dem Weg zum Weltjugendtag

Weltjugendtag in Köln - der Papst kommt

Im Rahmen des von Jesuiten organisierten Projektes [’magis] kamen Anfang August 3000 Jugendliche aus aller Welt in elf Städten zusammen, um sich auf den Welt­jugendtag vorzubereiten. 150 von ihnen trafen sich in Nürnberg, mit dem Ziel, sich mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen und anschließend gemeinsam auf den Weltjugendtag zu fahren.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Oktober 2005

Die »Golden Girls« vom Nordostbahnhof

Die OLGA-Frauen - endlich eingezogen

Ins Seniorenheim wollen sie nicht. Deshalb haben Sie OLGA gegründet, was so viel heißt, wie »Oldies leben gemeinsam aktiv«. Elf Frauen zwischen 58 und 76 Jahren leben am Nürnberger Nordostbahnhof in einer Hausgemeinschaft.

Nachbarschaftshilfe von Balkon zu Balkon

Ihr Wunsch: möglichst lange gemeinsam und selbstbestimmt zu leben. Das Projekt OLGA wird von der WBG Nürnberg und dem Bundesministerium für Familie, Frauen und Gesundheit als Musterprojekt gefördert.

Ein Film von Andrea Bothe, Thomas Steigerwald und Julia Thomas  •  Länge: 15 Min.

September 2005

Von Menschen und Fallpauschalen –
Betreuung im Wandel der Reformen

Marga Melchior auf der Fahrt zum Betreuungstermin

Marga Melchior arbeitet seit mehr als 15 Jahren als Betreuerin. Wenn sie von »ihren« Betreuten redet, so klingt es, als spräche sie von Freunden oder zumindest von Menschen, die sie sehr schätzt und achtet – jeden in seiner spezifischen und für Außenstehende oft eher befremdlichen Eigenartigkeit.

Beim Senioren-Kaffee

Als vor gut zwei Jahren das neue Betreuungsgesetz betreute Menschen als »Fallpauschalen« definierte, brach für sie eine Welt zusammen. Die neuen Arbeits­bedingungen machen es selbst ihr fast unmöglich, den Menschen die notwendige Aufmerksamkeit und Zeit zu widmen.

Ein Film von Monika Zurhake und Jochen Vetter  •  Länge: 12:30 Min.

August 2005

Feel the spirit – da geht was…

Szenenfoto

Über Pfingsten sind im Kloster Münster Schwarzach 20 Jugendliche zusammen gekommen, um einen Kurzurlaub der besonderen Art zu verbringen. Begleitet von Mönchen, suchen sie nach ihren spirituellen Wurzeln und ihrem ganz persönlichen Lebensweg.

Szenenfoto

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Juli 2005

»Ich habe eine Mama und eine Mami«

Immer mehr Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen haben sich in den letzten Jahren ihren Wunsch nach Kindern erfüllt. Nach aktuellen Schätzungen leben derzeit mehrere hunderttausend Kinder bei gleichgeschlechtlichen Partnern, und das, obwohl der Weg zum Kind für die meisten Paare schwierig war und bis zum heutigen Tage ist.

Szenenfoto

Nachdem sich mit der Möglichkeit der Verpartnerung und Stiefkindadoption die rechtliche Situation für gleichgeschlechtliche Paare und Eltern in den letzten Jahren verbessert hat, droht jetzt neues Ungemach: Die Bayerische Staatsregierung geht vor das Verfassungsgericht, um die Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Paare rückgängig zu machen. Für homosexuelle Paare wäre dies ein großer Rückschritt.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 25 Min.

Mai 2005

Zwischen Bioland und Bremsertour – Eine Region bewegt sich

Biolandschaft Ehegrund

Der südliche Steigerwald, abseits von Autobahn und Großindustrie, ist ein struktur­schwaches Gebiet. Bauernhöfe werden aufgegeben, Gasthöfe schließen, zur Arbeit pendelt man bis nach Nürnberg und die jungen Leute wandern ab. »Das darf nicht so weiter gehen», sagten sich vor ca. 10 Jahren die Bewohner.

Biolandwirt Hans Pflüger

Mittels EU-Förderung für strukturschwache ländliche Regionen entwickelten sie Konzepte mit dem Schwerpunkt Direktvermarktung, sanfter Tourismus und Ökologie.

Ein Film von Monika Zurhake und Jochen Vetter  •  Länge: 12:30 Min.

April 2005

»Wir tun was!« – Abenteuer Ehrenamt

Szenenfoto

Fast 4 Millionen Menschen engagieren sich allein in Bayern in einem Ehrenamt. Es gibt inzwischen kaum einen öffentlichen Bereich, der ohne freiwilliges Engagement auskommt. point stellt Menschen vor, die sich dem »Abenteuer Ehrenamt« ver­schrie­ben haben.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

März 2005

»…man geht halt zur Praml«

Szenenfoto

Tag für Tag, Sonntag wie Werktag steht die 86-jährige Marianne Praml hinter dem Tresen ihres Tante Emma Ladens in Oberasbach bei Nürnberg. Seit über 50 Jahren ist dies so und so soll es auch bleiben, solange die Gesundheit es zulässt. Auch wenn heute die Geschäfte nicht mehr so gut gehen wie früher, sie liebt ihre Kunden und die Kunden lieben sie, denn – »… man geht halt zur Praml».

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 14 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
Februar 2005

Wen die Kunst verbindet, soll der Mensch nicht trennen

Szenenfoto

Ruth und Egon Ochner lernen sich 1943 beim Kunststudium in Pforzheim kennen. Inzwischen sind sie seit über 60 Jahren miteinander verheiratet und können sich ein Leben ohne den anderen nicht vorstellen.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 14 Min.

Januar 2005

Wenn die Vergangenheit zur Gegenwart wird –
zu Besuch auf einer Dementenstation

Szenenfoto

»Wichtig ist, dass die Bewohner das Gefühl haben, dass wir alles tun werden, dass es ihnen bei uns gut geht, dass sie ihre Würde behalten können…« – unter dieser Prämisse versucht man im Karl-Heller-Stift in Röthenbach, den 17 Bewohnern mit zum Teil schwerster Demenz ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Einblicke in den Alltag von dementen Menschen und deren Ungang mit ihrer Krankheit.

Ein Film von Julia Thomas und Thomas Steigerwald  •  Länge: 16 Min.