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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


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Leben mit MS

Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist. Auch wenn es gelungen ist, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen, für die Betroffenen ist die Nachricht von MS betroffen zu sein, ein schwerer Schlag. In der Schulmedizin wird den Patienten geraten, die Krankheit mit Medikamenten zu bekämpfen, sobald die Diagnose MS gestellt ist. Es gibt aber auch Betroffene, die diese Meinung nicht tei­len. Sie suchen nach Alternativen, setzen sich – meist gegen den Rat ihrer Ärzte – durch und suchen nach alternativen Formen der Behandlung der Krankheit. Ein Kraftakt, der sich ihrer Meinung nach lohnt. Sie sehen Erfolge, glauben, das Fort­schrei­ten der Krankheit mindestens ebenso gut aufhalten zu können wie mit Medi­ka­men­ten, dafür aber ohne deren Nebenwirkungen.

Friedl Ertl freut sich, dass sie wieder unbeschwert wandern kann

Bei Friedl Ertl hatte die Krankheit vor 11 Jahren ihren Gesundheitszustand so an­ge­grif­fen, dass sie nur noch mit Unterstützung ihres Mannes gehen konnte. Die Ärzte empfahlen, einen Rollstuhl zu benutzen und Beta-Interferon zu spritzen, um den Krank­heits­verlauf zu verlangsamen. Friedl Ertl entschied sich anders. Sie vertraute statt dessen auf die Hebener Diät als wichtigen Teil einer Eigentherapie. Jetzt wan­dert sie ohne Beschwerden.

Die Selbsthilfegruppe beim monatlichen Treffen

Auf der Suche nach einem ganzheitlichen und selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit organisiert eine Selbsthilfegruppe von MS-Patienten auf der Nürnberger Burg regelmäßig Veranstaltungen. Es werden Vertreter neuer, oft alternativer The­ra­pie­an­sätze eingeladen oder Seminare zu Chi Gong, Reiki, Feldenkreis oder Ki­ne­sio­lo­gie abgehalten.

Ein Film von Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.

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