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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Dezember 2002

Heidi Sill – Leben für die Kunst

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Heidi Sill ist bildende Künstlerin. Nach dem Abschluss der Kunstakademie hat sich die heute 35-jährige vor allem um die Auseinandersetzung mit Kommunikationsmedien bemüht. Dabei war und ist es ihr wichtig, einerseits Ausdrucksmittel der heutigen Zeit zu nutzen, um ihre künstlerischen Vorstellungen zu verwirklichen, sich aber andererseits von der Technik nicht dominieren zu lassen. Das Portrait einer Künstlerin und ihrer Suche nach einem adäquaten und künstlerischen Umgang mit den Medien dieser Zeit.

Ein Film von Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

November 2002

BSE – Auf der Suche nach der verschwundenen Seuche

Die Ursache und die Übertragungswege für den BSE-Ausbruch waren auch zwei Jahre nach der ersten Erkrankung noch unbekannt

Obwohl fast jede Woche neue BSE-Fälle in Deutschland auftreten – von einer Zurückhaltung der Verbraucher beim Verzehr von Rindfleisch ist nichts mehr zu spüren. Und dies, obwohl die Gründe für BSE noch immer im Dunklen liegen und auch weiter ein großer Teil des Fleisches ohne Test (der BSE Erreger kann erst ab einem bestimmten Alter des Tieres nachgewiesen werden) in den Handel kommen. point spricht mit einem von BSE betroffenen Bauern, einem Fleischermeister, Verbrauchern und Ökologen und sucht nach Möglichkeiten eines verantwortlichen Umgangs mit der Krankheit.

Der Metzgermeister Manfred Seitz sieht die Ursache des BSE-Ausbruchs in den neuartigen Züchtungsmethoden
Oktober 2002

Kaffee, Kuchen und ein Duft von Hoffnung

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Das Café »Villa Remeis« wurde von der Zeitschrift »essen und trinken« im Jahr 2000 ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde die Freundlichkeit im Service und die Qualität der angebotenen Speisen. Für die Mitarbeiter des Cafés – alles Menschen mit psychischer Erkrankung – eine Auszeichnung, auf die sie besonders stolz sind. Das Projekt steht unter kirchlicher Trägerschaft und versucht, Menschen mit psychischer Erkrankung wieder eine Perspektive zu eröffnen, ohne den Druck, der sie in der freien Wirtschaft erwartet und meist scheitern lässt.

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September 2002

Globalisierung menschlich gestalten

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Die Anzahl der Kritiker der derzeitigen Globalisierungspolitik wird immer größer. Selbst die Kirchen melden sich immer stärker zu Wort, sehen Zusammenhänge zwischen einem drohenden Religionskrieg und politischem Handeln in der so­genannten ersten Welt und engagieren sich in entsprechenden Organisationen. Auf der anderen Seite wird auch von großen Teilen der sogenannten Globalisierungs­gegner nicht bestritten, dass wir den immer stärker wachsenden Güter- und Waren­austausch nicht wieder komplett rückgängig machen können. Wie also kann eine verantwortliche und auf Gerechtigkeit und Ausgleich zielende Lösung des Problems aussehen? Was kann der Einzelne dafür tun?

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Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

August 2002

Worte statt Waffen – Auf der Suche nach Antworten auf den 11. September

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Die bundesdeutsche Bevölkerung ist mehrheitlich für die friedliche Lösung von Konflikten. Andererseits ist so gut wie kein Vorschlag zu hören, wie mit dem Problem von terroristischen Anschlägen umgegangen werden soll. Einzig die Rede des Dalai Lama mit der Forderung, die Lösung des Konfliktes nicht nur Politikern zu über­las­sen, sondern auch Künstler und Wissenschaftler in die Gedankenprozesse mit einzubeziehen, hat eine gewisse Resonanz in der Presse gefunden. Ein Ansatz oder ein verzweifelter, wie Politiker sagen, untauglicher Versuch einer Alternative zur derzeitigen Problemlösungsstrategie? point hat Menschen in der Region besucht, die nach Lösungsvorschlägen suchen.

Ein Film von Claudia Schuller und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Juli 2002

Gesangesdämmerung

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Obwohl die Bundesrepublik noch immer das Land der Vereine ist, wird fast überall über Nachwuchsmangel geklagt. Die Jugend will sich nicht binden, will keine Verantwortung mehr übernehmen, sich nichts vorschreiben lassen, so ist zu hören. Das Ergebnis: Viele Vereine sind überaltert, ihre Auflösung scheint nur noch eine Frage der Zeit. Am Beispiel eines Gesangsvereins in einer kleinen Gemeinde in Mittel­franken wird die Problematik aufgezeigt.

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Ein Film von Doris Hochholdinger und Wolfhard Gallhoff  •  Länge: 12:30 Min.

Juni 2002

Leben mit MS

Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist. Auch wenn es gelungen ist, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen, für die Betroffenen ist die Nachricht von MS betroffen zu sein, ein schwerer Schlag. In der Schulmedizin wird den Patienten geraten, die Krankheit mit Medikamenten zu bekämpfen, sobald die Diagnose MS gestellt ist. Es gibt aber auch Betroffene, die diese Meinung nicht tei­len. Sie suchen nach Alternativen, setzen sich – meist gegen den Rat ihrer Ärzte – durch und suchen nach alternativen Formen der Behandlung der Krankheit. Ein Kraftakt, der sich ihrer Meinung nach lohnt. Sie sehen Erfolge, glauben, das Fort­schrei­ten der Krankheit mindestens ebenso gut aufhalten zu können wie mit Medi­ka­men­ten, dafür aber ohne deren Nebenwirkungen.

Friedl Ertl freut sich, dass sie wieder unbeschwert wandern kann

Bei Friedl Ertl hatte die Krankheit vor 11 Jahren ihren Gesundheitszustand so an­ge­grif­fen, dass sie nur noch mit Unterstützung ihres Mannes gehen konnte. Die Ärzte empfahlen, einen Rollstuhl zu benutzen und Beta-Interferon zu spritzen, um den Krank­heits­verlauf zu verlangsamen. Friedl Ertl entschied sich anders. Sie vertraute statt dessen auf die Hebener Diät als wichtigen Teil einer Eigentherapie. Jetzt wan­dert sie ohne Beschwerden.

Die Selbsthilfegruppe beim monatlichen Treffen

Auf der Suche nach einem ganzheitlichen und selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit organisiert eine Selbsthilfegruppe von MS-Patienten auf der Nürnberger Burg regelmäßig Veranstaltungen. Es werden Vertreter neuer, oft alternativer The­ra­pie­an­sätze eingeladen oder Seminare zu Chi Gong, Reiki, Feldenkreis oder Ki­ne­sio­lo­gie abgehalten.

Ein Film von Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
Mai 2002

Machen Mobilfunkstrahlen krank?

Aufgrund der wachsenden Zahl an Handys in Deutschland werden in 2002 vermehrt neue Verstärker- und Sendeanlagen montiert

Nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen investieren die Mobilfunkbetreiber in immer neue Sendeanlagen, um so die neue Technik flächendeckend anbieten zu können. Gleichzeitig hat sich in den letzten 12 Monaten die Anzahl der Handys in Deutschland verdoppelt. Dies bedingt, dass neue Sendeanlagen gebaut werden – auch in Wohngebieten und immer öfter auf Wohngebäuden. Für viele Bürger Grund genug, sich zu wehren und sich in Bürgerinitiativen zusammen zu schließen. Ihre Befürch­tungen: die von den Anlagen ausgehenden Strahlen könnten Krankheiten auslösen.

Wegen der großen Zahl an besorgten Bürgern führt die Stadt Nürnberg Probemessungen durch
April 2002

In der Vergangenheit verwurzelt, für die Zukunft leben

Wenn Josef Zeitler nicht gerade seinem Beruf als KfZ-Meister nachgeht, brütet er über der Umsetzung seiner Ideen. An vorderster Front steht dabei immer der öko­lo­gi­sche Gedanke in Verbindung mit der Aufarbeitung der Geschichte. »Alles, was wir tun, sollte mit der Umwelt verträglich sein« – so Josef Zeitler.

Der wasserstoffbetriebene Roller H2 Speedfight ist das am weitesten fortgeschrittene Projekt von Josef Zeitler. Was fehlt sind vor allem Geldgeber, um in die Serienproduktion einsteigen zu können.

Er belässt es aber nicht nur beim Reden. Er agiert, hat einen Prototypen für einen wasserstoffangetrie­benen Roller entwickelt, will im nächsten Jahr ein Energiehaus bauen, das über Zug­luft und Wasserstoff mit Energie versorgt wird. Ein Portrait eines Visionärs und Querdenkers.

Ein Film von Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Februar 2002

Gemeinschaftlich Wohnen im Alter

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Statt betreutem Wohnen oder Altenheim – in den eigenen Räumen das Alter genießen, dies war der Hauptgrund für Horenburgs, Müllenhoffs und Luthers, drei Paare im Alter von 57 bis 82 Jahren, noch einmal zu bauen. Gemeinsam möchten sie die Zeit nach dem Erwerbsleben in einer Wohnungsgemeinschaft verbringen. Seit kurzem leben sie jetzt unter einem Dach, in einer Wohnform, die beispielgebend und auch für andere Senioren eine Alternative sein kann? Ein Blick in die ersten Monate des Zusammenlebens der drei Paare, die verbunden sind mit Hoffnungen und Ängsten.

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 25 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
Januar 2002

Gemeine Gegenden, hässliche Orte

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In jeder Stadt gibt es Orte und Ecken, in denen niemand gerne leben möchte. Man fährt vorbei, entsetzt vom bloßen Anblick: Orte eingekeilt vom Verkehr, umgeben von Bahnen und Industrie, laut, vernachlässigt, hässlich. Gemeint sind nicht nur die bekannten Problemviertel, nicht die so genannten Slums. Oft sind es auch relativ neue Bauten, aber ohne Atmosphäre – eisige Behältnisse, von denen man sich nicht vorstellen kann, dass jemand darin glücklich werden kann. Ein Plädoyer gegen Struktur gewordene Apathie im Städtebau.

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Ein Film von Ralf Huwendiek und Thomas Steigerwald  •  Länge: 15 Min.