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Medien PRAXIS - Das POINT Reportage Sendungs-Blog


Dezember 2000

»Warum?« Selbstmord eines Jugendlichen

Warum?

In der Nacht zum 12. Juli 1999, wenige Tage vor seinem 18. Geburtstag, setzt Roderik seinem Leben ein Ende. Mit dem Fahrrad fährt er zu einer Autobahnbrücke und stürzt sich kopfüber in den Tod. Völlig unerwartet und ohne jemanden in seine Selbstmordgedanken einzuweihen, beschloss Roderik seinen Freitod.

Warum?

Der hochbegabte Schüler löst mit dieser Entscheidung, in seinem Umfeld eine tiefe Erschütterung aus. Mutter, Freunde und ein Lehrer erinnern sich an Roderiks letzte Tage und suchen nach einer Erklärung warum der allseits beliebte Schüler seinem Leben auf so tragische Weise eine Ende setzte.

Ein Film von Thomas Steigerwald und Andrea Bothe  •  Länge: 25 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
November 2000

»Nein, diese Pillen schluck‘ ich nicht«

Jedes Jahr am Welt-Aids-Tag findet auch der traditionelle Candle-Light-Walk statt - ein Trauermarsch zum Gedenken an die Verstorbenen

Rainer ist HIV-positiv. Ein Schicksal, das er mit ca. 40.000 Deutschen teilt. Mit einem Unterschied: er ist einer der wenigen Menschen, die auf die Einnahme von Medikamenten, die sogenannte Kombitherapie, verzichtet – gegen den dringenden Rat der Ärzte. Trotzdem lebt Rainer schon über 15 Jahre mit dem Virus und, wie er meint, besser als mit Medikamenten.

Nach langer Suchen hat Rainer eine Ärztin gefunden, die seinen Umgang mit der Krankheit akzeptiert.

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Oktober 2000

Offene Türen – Religionsgemeinschaften suchen den Dialog

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Die Weltkonferenz der Religionen für den Frieden, kurz WCRP, ist eine internationale Bewegung. Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, unter ihnen Christen, Moslems, Juden, Buddhisten und Hindus setzen sich gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben der Religionen ein, auch in Nürnberg. Mit Veranstaltungen wie dem »Pilgerweg der Religionen« bemühen sie sich vor Ort um den Dialog und wachsendes Vertrauen – denn nach wie vor gibt es genügend Vorbehalte in jeder der Religions­gemeinschaften.

Szenenfoto

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

September 2000

Der vertraute Fremde

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Die Diagnose Alzheimer ist für die Betroffenen ein schwerer Schicksalsschlag. Nach und nach verlieren sie ihre Erinnerungen und damit auch ihre Identität. Betroffen sind aber nicht nur die altersverwirrten Menschen, sondern auch deren Angehörige. Auf ihnen lastet die Bürde der Krankheit ebenso schwer: Sie erleben, wie aus einem liebgewonnenen, vertrauten Menschen langsam ein hilfloser Pflegefall wird.

Szenenfoto

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

preisgekrönter Film Dieser Film hat eine Auszeichnung bekommen.
August 2000

Nürnberg – Stadt der Menschenrechte – … auch für Asylanten?

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Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrechte – mit diesem Anspruch schmückt sich die Stadt seit einiger Zeit. Die Verleihung des Menschenrechtspreises ist dabei alle zwei Jahre wichtiger und medienwirksamer Höhepunkt der städtischen Aktivitäten. Aber wie geht es Menschen, die sich gezwungen sahen, ihr Land zu verlassen und in Nürnberg eine neue Heimat zu suchen? Welche Erfahrungen machen sie während ihres Asylverfahrens mit Goodwill und Gastfreundschaft von Bürgern und städtischen Institutionen?

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Juli 2000

Eine Schule macht sich auf den Weg

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Internationale Studien belegen, dass die Leistungen deutscher Schüler im Vergleich zu ihren europäischen Altersgenossen gerade einmal Mittelmaß sind und lassen so die Rufe nach anderen, besseren Lehr- und Lernmethoden lauter werden. Eine Schule, die nach neuen Wegen der Wissensvermittlung sucht, ist das Hans-Sachs-Gymnasium in Nürnberg. Aktives, eigenverantwortliches Lernen der Schüler statt reinem Frontal­unterricht mit dozierenden und problematisierenden Lehrern – dies sind Ziel­setzun­gen, mit denen man verhindern will, dass die Schule von morgen zur Schule von gestern wird.

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Juni 2000

Strom – nur eine Frage des Geldes?

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Seit gut einem Jahr ist der Strommarkt liberalisiert und die Verbraucher haben die Qual der Wahl: beim alten Energieversorger bleiben oder zum günstigeren Konkurren­ten wechseln? Sich für die billigste Kilowattstunde entscheiden oder auch ökologische und regionale Gesichtspunkte berücksichtigen? Während die Strom­konzerne mit ihren Billigangeboten werben, kämpfen Stadtwerke wie die EWAG ums Überleben. Mit Zu­sammenschlüssen, neuen Tarifen und Serviceangeboten vor Ort stellt man sich dem Wettbewerb.

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Mai 2000

Türen der Verständigung

Hausaufgabenhilfe bei DEGRIN

Rund 20% aller ausländischen Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss, mehr als dreimal so viele wie deutsche Jugendliche. Ein erfolgreicher Schulabschluss ist aber, heute mehr denn je, Voraussetzung für einen guten Start ins Berufsleben und damit zur Integration in die Gesellschaft. Verschiedene Nürnberger Vereine ver­suchen, dieser Tatsache durch entsprechende Angebote Rechnung zu tragen. Über die Mütter suchen sie nach Wegen, die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen und gutnachbarschaftliches Zusammenleben zu fördern.

im Projekt HIPPY werden Migranteneltern mit geringen Deutschkenntnissen in ihrer Herkunftssprache informiert

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

April 2000

»Die Ziele unterscheiden sich nicht – nur der Weg dahin ist etwas schwieriger«

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Sie sind seit fünf Jahren verheiratet: Mike sitzt im Rollstuhl und Monika ist conter­gan­geschädigt. Zusammen möchten sie, so weit dies möglich ist, ein selbst­bestimm­tes Leben führen, für nicht-behinderte Menschen eine Selbstverständlich­keit, für Behinderte ein Ziel, das sie sich mühsam erarbeiten müssen. Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben in der eigenen Wohnung, Pflege, die sich nicht nach Vorschrift, sondern den eigenen Bedürfnissen richtet und ein Arbeitsplatz, an dem man Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten hat, sind für viele Behinderte mit einer enormen Anstrengung verbunden.

Szenenfoto

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

März 2000

H2O – alles klar?

Trinkwasserspeicher der Stadt Nürnberg

Auch wenn unser Trinkwasser so selbstverständlich aus der Leitung kommt – ein bewusster und sparsamer Umgang mit der knappen Ressource Wasser ist notwendig, damit der lebenswichtige Naturstoff eine Zukunft hat. Fernleitungen sind kein Allheilmittel und ersetzen nicht den notwendigen Grundwasserschutz vor der eigenen Tür. Aber nicht nur im Trinkwasserbereich, sondern auch in der Abwasserentsorgung sind weitere Anstrengungen notwendig, um die Probleme nicht auf zukünftige Generationen zu verlagern. Ein Schlagwort, das im Zusammenhang mit dem Agenda 21 Prozess immer wieder fällt, ist nachhaltiges Wirtschaften – im Bereich Trink- und Abwasser ist hiervon noch wenig zu spüren.

Inspektion eines Abwasserkanals

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Februar 2000

Agenda 21 – die Zukunft beginnt jetzt

Großstadtkinder auf dem Schulbauernhof

1997 setzen sich in Nürnberg Bürger unterschiedlichster Interessen und politischer Couleur zusammen, um sich an so genannten runden Tischen mit den Zielsetzungen der Agenda 21 auseinander zu setzen. point fragt nach: Warum sind viele der Aktiven im Laufe der Jahre aus dem Prozess ausgeschieden? Was ist aus den verschiedenen Projektideen geworden? Warum wurde so wenig umgesetzt? Warum ist es bis heute kaum gelungen, diese für die Zukunft unserer Gesellschaft so wichtigen Themen in die Bevölkerung zu tragen? Was kann bzw. muss geschehen, dass dieser Prozess fortschreitet?

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.

Januar 2000

»Eine Garantie kann mir niemand geben«

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Während körperliche Behinderungen für das Umfeld leicht erkennbar sind, sieht man psychisch erkrankten Menschen ihre Probleme nicht direkt an. Die Menschen stehen mit ihrer Krankheit häufig alleine da, was nicht zuletzt daran liegt, dass im Vergleich zu sichtbaren Behinderungen noch zu wenig aufgeklärt wird. Das Portrait einer Frau beschreibt den Weg in ihre stille Krankheit, den völligen Rückzug in die eigenen vier Wände, die Isolation bis hin zu ihrer Einweisung in die Psychiatrie, aber auch, wie sie die Ohnmacht gegenüber ihrer Krankheit überwindet, mit der Angst, jederzeit wieder krank zu werden, umgeht und sich ihrem neuen Leben und einer neuen Partnerschaft stellt. – Erfahrungen zwischen Normalität und Verrücktsein.

Ein Film von Andrea Bothe und Thomas Steigerwald  •  Länge: 12:30 Min.